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Vom Kahal zur Israelitischen Kultusgemeinde: Galizische Juden 1772 - 1790

From Kahal to Religious Community: Galician Jews 1772 - 1790

Svjatoslav Pacholkiv (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/M1087
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2008
  • Projektende 31.07.2010
  • Bewilligungssumme 122.480 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Rechtswissenschaften (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (25%)

Keywords

    Galicia, Religion, Jews, Communities, Tolerance, Josephinism

Abstract

Das Ziel dieses Projekts ist, den Übergang der galizischen Judengemeinden von der mit weitreichenden politischen und fiskalischen Befugnissen ausgestatteten Kahalorganisation in Polen-Litauen zu den ausschließlich für kultische Angelegenheiten zuständigen, miteinander nicht assoziierten israelitischen Kultusgemeinden in der Habsburgermonarchie zu erforschen. In der bisherigen Forschung bleibt dieses Thema in der Gesamtheit der hier vorgestellten Fragestellungen weitgehend unbearbeitet. Eingehend soll die Ausgangssituation, vor allem die auf Privilegien polnischer Könige begründete Rechtslage galizischer Judengemeinden vor 1772, verdeutlicht werden. Ein weiteres Kapitel soll sich mit der Übergangsperiode unter Maria-Theresia befassen, die in der galizischen Judenordnung von 1776 kodifiziert wurde. Besonders ausführlich will das Projekt die Reformzeit unter Joseph II. erforschen. Durch die galizische Judenkonskription von 1782-83 und Zuteilung "deutscher" Namen wurde zuerst die jüdische Bevölkerung vom absolutistischen Staat erfasst. Dadurch wurde ihre direkte Besteuerung ohne Vermittlung der Kahale möglich. Dem folgten die Aufhebung gesonderter jüdischer Gerichtsbarkeit und der autonomen Kahalorganisation. Das galizische Toleranzpatent vom 7. Mai 1789 löste die Kahale durch sogenannte Judengemeindevorstände ab. Jüdische Gemeinden galten nun ausschließlich als politisch den Ortsgemeinden untergeordnete "religiöse Innungen", jeder Zusammenschluss oberhalb einzelner Gemeinden wurde laut der Josephinischen galizischen Judenordnung von 1789 untersagt. Von den Juden Galiziens wurden diese Veränderungen vor allem als eine Einschränkung ihrer Rechte und eine massive Einmischung des Staates in ihr Leben wahrgenommen, ihr Gemeindewesen wurde weitgehend atomisiert. Die Folgen Josephinischer Reformen waren weitreichend, sie beeinflussten kulturelle und religiöse Selbstidentifikationen, politische Partizipation sowie die gesamte soziale und wirtschaftliche Entwicklung galizischer Juden im 19. Jahrhundert und verdienen daher eine detaillierte Erforschung. Die Fragestellungen des Projekts implizieren politik-, rechts-, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte. Auch ideen- und kulturgeschichtliche Ansätze sind bei ihrer Beantwortung unverzichtbar. Dort, wo die Quellen es erlauben, wird auch die individuelle bzw. mikrohistorische Perspektive einbezogen. Das Projekt soll im Laufe von 24 Monaten am Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten) verwirklicht werden. Seine Ergebnisse werden für eine breitere Öffentlichkeit auf internationalen Tagungen und durch eine monographische Publikation vorgelegt.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für jüdische Geschichte Österreichs - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Martha Keil, Institut für jüdische Geschichte Österreichs , assoziierte:r Forschungspartner:in

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