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Demographischer Wandel und ethnische Minderheiten

Demographic Tradition and ethnic Minorities

Ernst Steinicke (ORCID: 0000-0003-0418-433X)
  • Grant-DOI 10.55776/P20954
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2009
  • Projektende 31.12.2011
  • Bewilligungssumme 227.766 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (35%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (35%); Soziologie (30%)

Keywords

    Ethno-linguistische Minderheiten, Amenity Migration, Alpenraum, Italien

Abstract Endbericht

Der italienische Alpenraum mit seiner kleingekammerten ethnischen Vielfalt eignet sich besonders, um die Auswirkungen neuer demographischer Phänomene auf bodenständige sprachliche Minderheiten zu erfoschen. Dabei kann die vorgeschlagene Arbeit auf eine Reihe von Vorstudien des Antragsteller aufbauen, u.a. auch auf die Ergebnisse zweier von ihm geleiteten FWF-Projekte. Assimilation an die Mehrheitsbevölkerung und Gebirgsentvölkerung sind die zwei Kräfte, die den Bestand von ethnischen Minderheiten im Alpenraum bedrohen. Das Verschwinden von Minoritäten wird heutzutage aber auch von einer Zuwanderung begünstigt. Das hier dargelegte Forschungsvorhaben geht nun von der Grundannahme aus, dass sich in den italienischen Alpen ähnliche Prozesse wie in der kalifornischen Sierra Nevada abspielen: Im Sinne des Amenity Migration-Konzeptes lassen sich immer mehr Bevölkerungsteile aus außeralpinen urbanen Räumen im Hochgebirge nieder. Das Projekt versucht also, die Amenity Migration, die ein neues Forschungsfeld darstellt, in den Siedlungsgebieten der ethnischen Minderheiten der italienischen Alpen (Nordfriaul, deutsche Sprachinseln, Südtirol sowie der ladinische Raum des Bellunese, Aostatal, die okzitanischen Gebiete einschließlich der Waldensertäler im Piemont) hinsichtlich ihrer sozioökonomischen, siedlungsgeographischen, vor allem aber ethnisch-kulturellen Auswirkungen zu erfassen. Dabei steht auch die Frage im Vordergrund, ob sich mit der neuen Zuwanderung ein neues Konfliktpotential - zwischen den lang ansässigen Bewohnern und den Neuzuwanderern - eröffnet. Auf dem aktuellen Forschungsstand aufbauend, lassen sich folgende Leitthesen formulieren: These 1: Die Gebirgsentvölkerung, die in ihrer Höhe heute nicht mehr von der Abwanderung, sondern von bio- demographischen Prozessen gesteuert wird, bedroht ernsthaft die Existenz kleinerer ethnischer Minderheiten. Die Gebirgsentvölkerung wirkt sich nicht nur ungünstig auf den Bestand der kleineren Minderheiten aus, wie für die Sprachinseldeutschen und die Slowenen, deren Zahl sich seit dem zweiten Weltkrieg halbiert hat, sondern ganze Täler werden entleert. In Friaul lassen sich sogar "Geisterdörfer" kartieren. Ähnliche Prozesse wirken in den Westalpen, wo wiederum die Okzitanen gefährdet sind. These 2: Seit den 1990er-Jahren erfahren Teile der italienischen Alpen einen neuen demographischen Trend: Es lassen sich Wohnsitzverlagerungen in abgelegene Hochgebirgslagen feststellen, die vor kurzer Zeit noch ausgesprochene Entvölkerungsgebiete bildeten. Ein Pullfaktor für diese Amenity Migration bildet der günstige Wohnungsmarkt im Gebirge. Hand in Hand mit diesem neuen demographischen Prozess wird sich auch die bodenständige ethnische Struktur verändern. Die systematische Auswertung des Forschungsstandes, die Interpretation der offiziellen Statistiken, mehrmonatige Forschungsaufenthalte mit der Anwendung vielfältiger Datenerhebungstechniken (verschiedene Interviewformen, Kartierungen, Beobachtung), die Diskussion von Zwischenergebnissen sowie das kritische Zusammenführen der Teilergebnisse sollen zum Projektziel führen.

Der italienische Alpenraum mit seiner kleingekammerten ethnischen Vielfalt eignet sich besonders, um die Auswirkungen neuer demographischer Phänomene auf bodenständige sprachliche Minderheiten zu erfoschen. Dabei kann die vorgeschlagene Arbeit auf eine Reihe von Vorstudien des Antragsteller aufbauen, u.a. auch auf die Ergebnisse zweier von ihm geleiteten FWF-Projekte. Assimilation an die Mehrheitsbevölkerung und Gebirgsentvölkerung sind die zwei Kräfte, die den Bestand von ethnischen Minderheiten im Alpenraum bedrohen. Das Verschwinden von Minoritäten wird heutzutage aber auch von einer Zuwanderung begünstigt. Das hier dargelegte Forschungsvorhaben geht nun von der Grundannahme aus, dass sich in den italienischen Alpen ähnliche Prozesse wie in der kalifornischen Sierra Nevada abspielen: Im Sinne des Amenity Migration-Konzeptes lassen sich immer mehr Bevölkerungsteile aus außeralpinen urbanen Räumen im Hochgebirge nieder. Das Projekt versucht also, die Amenity Migration, die ein neues Forschungsfeld darstellt, in den Siedlungsgebieten der ethnischen Minderheiten der italienischen Alpen (Nordfriaul, deutsche Sprachinseln, Südtirol sowie der ladinische Raum des Bellunese, Aostatal, die okzitanischen Gebiete einschließlich der Waldensertäler im Piemont) hinsichtlich ihrer sozioökonomischen, siedlungsgeographischen, vor allem aber ethnisch-kulturellen Auswirkungen zu erfassen. Dabei steht auch die Frage im Vordergrund, ob sich mit der neuen Zuwanderung ein neues Konfliktpotential - zwischen den lang ansässigen Bewohnern und den Neuzuwanderern - eröffnet. Auf dem aktuellen Forschungsstand aufbauend, lassen sich folgende Leitthesen formulieren: These 1: Die Gebirgsentvölkerung, die in ihrer Höhe heute nicht mehr von der Abwanderung, sondern von bio-demographischen Prozessen gesteuert wird, bedroht ernsthaft die Existenz kleinerer ethnischer Minderheiten. Die Gebirgsentvölkerung wirkt sich nicht nur ungünstig auf den Bestand der kleineren Minderheiten aus, wie für die Sprachinseldeutschen und die Slowenen, deren Zahl sich seit dem zweiten Weltkrieg halbiert hat, sondern ganze Täler werden entleert. In Friaul lassen sich sogar "Geisterdörfer" kartieren. Ähnliche Prozesse wirken in den Westalpen, wo wiederum die Okzitanen gefährdet sind. These 2: Seit den 1990er-Jahren erfahren Teile der italienischen Alpen einen neuen demographischen Trend: Es lassen sich Wohnsitzverlagerungen in abgelegene Hochgebirgslagen feststellen, die vor kurzer Zeit noch ausgesprochene Entvölkerungsgebiete bildeten. Ein Pullfaktor für diese Amenity Migration bildet der günstige Wohnungsmarkt im Gebirge. Hand in Hand mit diesem neuen demographischen Prozess wird sich auch die bodenständige ethnische Struktur verändern. Die systematische Auswertung des Forschungsstandes, die Interpretation der offiziellen Statistiken, mehrmonatige Forschungsaufenthalte mit der Anwendung vielfältiger Datenerhebungstechniken (verschiedene Interviewformen, Kartierungen, Beobachtung), die Diskussion von Zwischenergebnissen sowie das kritische Zusammenführen der Teilergebnisse sollen zum Projektziel führen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 23 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Amenity Migration in the Alps: Applying Models of Motivations and Effects to 2 Case Studies in Italy
    DOI 10.1659/mrd-journal-d-16-00042.1
    Typ Journal Article
    Autor Lffler R
    Journal Mountain Research and Development
    Seiten 484-493
    Link Publikation

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