Aggregierung von LA21 Prozessen für Regionale Entwicklung
Aggregation of Local Agenda 21 processes for Regional Develo
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Sozialwissenschaften (20%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (30%); Wirtschaftswissenschaften (50%)
Keywords
-
Regionale Agenda,
Gemeindekooperation,
Regionales Leitbild,
Regionale Entwicklung,
Bottom-up Entwicklung
Die Lokale Agenda 21 gilt als vielversprechender Ansatz für die zukunftsfähige Gestaltung unserer Lebensgrundlage. In der österreichischen Realität trifft der Ansatz der LA21, der seit etwa 10 Jahren breiter verfolgt wird, auf eine Vielzahl von anderen Programmen, die teilweise überlappende inhaltliche und methodische Konzepte verfolgen. Unabhängig davon wird in den vergangenen Jahren verstärkt diskutiert, kommunale Aufgaben in regionalen Verbünden zu erfüllen. Ständig komplexer werdende Aufgabenstellungen, immer mehr Verflechtungen, die über die kommunale und auch regionale Ebene hinausreichen, und ein steigender Kosten- und Rechtfertigungsdruck führen dazu, dass v.a. Gemeinden im ländlichen Raum nach einer regionalen Perspektive für ihre Entwicklungsprozesse suchen. Die Grundidee des vorliegenden Forschungsprojekts ist es, ein handhabbares Instrument für die Erfassung der spezifischen, lokalen Prozessqualitäten (anhand der Kriterien von LA21 Prozessen) und Zielsystemen auf einer regionalen Ebene zu testen; die Ergebnisse dieser individuellen Analyse der Gemeindeprozesse und -ziele zu nützen, um auf einer regionalen Ebene geeignete Entwicklungsprozesse und -strategien zu entwickeln; und die regionalen Entwicklungsprozesse und -strategien so zu operationalisieren, dass sie auf lokaler Ebene umgesetzt und für Steuerungs- und Managementzwecke verwendet werden können. Primäres Ziel des Vorhabens ist es, zu testen, ob, und wenn ja, in welcher Form, sich kommunale Instrumente zur Prozesserhebung, Zielaggregierung und Operationalisierung von Zielen für die Anwendung auf konkrete Projekte, auch in Rahmen regionaler Kooperationen von mehreren Kommunen eignen. Das vorliegende Forschungsvorhaben greift dabei auf drei methodische Ansätze zurück, die jeweils für die Anwendung auf kommunaler Ebene entwickelt worden sind. Diese sollen für eine regionale Anwendung angepasst werden, um Erfahrungen aus ihrer Kombination zu gewinnen.
- Kairos - Institut für Wirkungsforschung und Entwicklung - 100%
- Bertram Meusburger, Bundesland Vorarlberg , nationale:r Kooperationspartner:in
- Ludwig Mähr, Gemeinde Düns , nationale:r Kooperationspartner:in