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Das Wiener Hetzamphitheater (1755-1796)

The Viennese Baiting-Amphiteatre (1755-1796)

David Krych (ORCID: 0000-0002-1097-6387)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1043
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 23.10.2023
  • Projektende 22.10.2026
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Theatre history, 18th century, Animal baitings, Vienna

Abstract

Von der Frühen Neuzeit bis in das 19. Jahrhundert stellten inszenierte Tierkämpfe eine übliche und gleichermaßen beliebte theatrale Form im gesamten mitteleuropäischen Raum dar. So auch in Wien, wo solcherart Vorstellungen im k. k. privilegierten Hetzamphitheater unter den Weißgerbern, das von 1755 bis zum Brand am 1. September 1796 existierte, fast allwöchentlich dargeboten wurden. Die diskursive Dominanz einer Nationaltheatergeschichtsschreibung trug maßgeblich dazu bei, dass diese kulturelle Form aus dem wissenschaftlichen Kanon verbannt wurde. Die Studie Das Wiener Hetzamphitheater (1755-1796). Ein Theater im Hinterhof der moralischen Anstalt zeichnet eine Geschichte dieser eigentümlichen und bisher wissenschaftlich vernachlässigten theatralen Form nach. Die Grundlage dieser Studie bilden die sog. Hetzzettel, Reisebeschreibungen, Memoiren, Zeitungsannoncen und zeitgenössischen wissenschaftlichen Abhandlungen. Um eine differenzierten Darstellung der Hetzpraktiken zu gewährleisten, liefert diese Arbeit eine Analyse sowohl des institutionellen Umfelds als auch der historischen theatralen Formen. Die genealogische Struktur des Hetzamphitheaters und auch die Vielzahl an Theaterformen, die neben den Tierkämpfen dort vorgestellt wurden, verweisen dabei auf eine höfische Kultur sowie populärkulturelle Ausformungen. Die Analyse der am 14. April 1793 stattgefundenen Vorstellung Ein herrlicher Thierkampf stellt den Kern dieser Studie dar, und zeigt dabei nicht nur die kulturelle Vielfalt, sondern gibt auch Einblick in einen Inszenierungskomplex, der von ökonomischen, ästhetischen und speziellen dramaturgischen Aspekten geprägt war. Die genaue Auseinandersetzung mit diesem und weiteren Hetzzetteln insgesamt 104 Stück, die transkribiert im Anhang vorliegen gibt auch eine neue Perspektive hinsichtlich dieses Dokumententypus. Basierend auf einer Nummerndramaturgie und einer besonderen sprachliche Form, die zwischen Anthropomorphisierung und Bestialisierung der angekündigten Tiere oszilliert, können die Hetzzettel als ein eigenständiges literarisches Genre betrachtet werden, das einerseits für das Verständnis der Tierhetzen konstituierend war, andererseits einen signifikanten Einfluss auf das Rezeptionsverhalten nahm. Aus der Lektüre der Hetzzettel sowie der vorangeführten Betrachtungen wird das Wiener Hetzamphitheater aus weiteren theater- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven betrachtet: Von karnevalesken Strukturen über unterschiedliche Geschlechterkonstruktionen bis hin zu Exotismus und Proto-Nationalismus. Tiere fungierten demnach in dieser Institution als eine vielfältige Projektionsfläche sozialer, politischer und geschlechtlicher Vorstellungen und auch Ideale. Mit einem Blick auf das 19. Jahrhundert, das insbesondere von der Erstarkung einer bürgerlichen Schicht sowie einer Industrialisierung geprägt war, wird die Veränderung des Tier-Mensch-Verhältnisses in theatralen Praktiken aufgezeigt.

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