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Der Taumel - eine Ressource

Dizziness - A Resource

Ruth Anderwald (ORCID: 0000-0003-4914-5983)
  • Grant-DOI 10.55776/AR224
  • Förderprogramm Entwicklung und Erschließung der Künste
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2014
  • Projektende 30.06.2017
  • Bewilligungssumme 317.468 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (70%); Philosophie, Ethik, Religion (15%); Psychologie (15%)

Keywords

    Artistic Research, Experimental Film, Dizziness, Innovation, Disorientation, Transformation

Abstract Endbericht

When I came in I was confused, when I came out I was full of ideas. Eilean Hooper-Greenhill Der Taumel tritt situativ und lokal auf, er vermischt heterogene Elemente; er klärt auf, trübt ein, wirbelt Staub auf und schlägt Wellen, er versetzt Dinge in Bewegung, er bringt uns aus der Fassung. Nach Plato ist der Taumel der Ursprung allen Philosophierens, weil er in uns destabilisieren kann, was wir als unverrückbar annehmen. Für das dreijährige Projekt Der Taumel eine Ressource untersuchen das Künstlerduo Ruth Anderwald und Leonhard Grond und das multidisziplinäre Team das kreative Potential des Taumels hinsichtlich künstlerischer, kunsthistorischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Gesichtspunkte, unter besonderer Berücksichtigung der beiden komplementären Bereiche der Erfahrung des Taumels und der Reflexion des Taumels, zum Erkenntnisgewinn für themenrelevante zeitgenössische Kunstwerke (vornehmlich Experimentalfilm, Videokunst) und in Hinblick auf ihre eigene künstlerische Praxis. Untersucht wird warum, wann und wie Taumel entsteht, wobei die Wechselbeziehung zwischen Erleben und Reflexion immer im Auge behalten werden muss um folgende Annahmen zu klären: Der Taumel ist als Paradigma zu verstehen, als ein Potential für Transformation und Innovation. Spuren des Taumels lassen sich in transformativen Prozessen feststellen. Innerhalb der dreijährigen Projektdauer wird ein dichter Körper an Text- und Bildmaterial entstehen. Die transdisziplinäre Arbeitsmethode für die Produktion des Films und der E-Publikation soll neuen Erkenntnissen und Perspektiven zum Thema Vorschub leisten. Die geplante E-Publikation und der Kunstfilm werden die verschiedenen Perspektiven der jeweiligen Wissenszweige zusammenführen und den Arbeitsprozess abbilden. Gemeinsam mit Kathrin Wojtowicz (PhD, Film- und Medienwissenschaften, Akademie der Bildenden Künste Wien) und Experten aus Philosophie, Medizin, Physik, Kreativitätsforschung, Kulturgeschichte und Kunstgeschichte werden Anderwald und Grond das verborgene Potential des Taumels als Ressource für Transformation und Innovation erforschen.

When I came in I was confused, when I came out I was full of ideas.Eilean Hooper-GreenhillInitiiert vom Künstlerduo Ruth Anderwald und Leonhard Grond thematisiert das künstlerische Forschungsprojekt Der Taumel eine Ressource das kreative Potential des Taumels. Doch was ist der Taumel? In Momenten, in denen wir an unsere Grenzen, an die Grenzen unseres Könnens, unseres Wissens und unserer bekannten Welt stoßen, in Momenten, in denen wir uns dem Unbekannten, Fremden und Unheimlichen aussetzen müssen, taumeln wir. Mit dem Taumel betreten wir eine Phase der Verletzlichkeit, des Ausgesetzt-Seins und des Außer-Sich-Seins, die je nach Kontext sowohl als positiv, als negativ oder auch als zwiespältig erlebt werden kann. Der Taumel trifft uns folglich auf einer körperlichen, emotionalen, geistigen und metaphorischen Ebene. Er trifft uns als Einzelperson, als Gemeinschaft und als Gesellschaft. Er ist Übergangsphase, Passage, und er kündigt die Möglichkeit von Veränderung an. Der Taumel als ungerichtete Bewegung ist situativ und lokal. Er vermischt heterogene Elemente, klärt auf, trübt ein, wirbelt Staub auf und schlägt Wellen. Er bringt uns aus der Fassung. Nach Plato ist genau das die Stärke des Taumels. Weil er in uns aufwühlt, was wir als gegeben annehmen, weil er Gewissheiten in Ungewissheit verwandelt, wird er zum Ursprung allen Philosophierens. In diesem Sinn zeigt das künstlerische Forschungsprojekt, dass der Taumel eine Ressource sein kann. So wie der körperliche Reflex des Stolperns uns ein Dazwischen von Gehen und Fallen eröffnet, uns also die Möglichkeit eröffnet nicht zu fallen, so kann uns der Taumel ein Dazwischen öffnen, um zu neuen und kreativen Lösungen zu kommen. Mit der Philosophin Karoline Feyertag, dem Kreativitätsforscher Mathias Benedek, dem Rausch- und Risikopädagogen Gerald Koller, der Künstlerin Catherine Yass, der Kuratorin Katrin Bucher Trantow und vielen weiteren KünstlerInnen und Forschenden haben Anderwald und Grond das verborgene Potential des Taumels als Ressource hinsichtlich künstlerischer, philosophischer, kultur- und naturwissenschaftlicher und innovationsrelevanter Gesichtspunkte untersucht, unter besonderer Berücksichtigung der beiden komplementären Bereiche der Erfahrung des Taumels und der Reflexion des Taumels, zum Erkenntnisgewinn für alle beteiligten Disziplinen und in Hinblick auf weitere Anwendungsgebiete. Dadurch konnte dieses transnationale und multidisziplinäre Projekt den Taumel als eigenen Forschungsschwerpunkt etablieren.

Forschungsstätte(n)
  • Akademie der bildenden Künste Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Michael Thomas Marker, Wiener Gesundheitsverbund , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Hans Diebner, INM - Deutschland
  • Philippe-Alain Michaud, Centre Georges Pompidou - Frankreich
  • Asher Bieman, University of Virginia - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Carmen Billows, Sonstige Forschungs- oder Entwicklungseinrichtungen - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 35 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Many Have Gone On These Bends.
    Typ Journal Article
    Autor Anderwald R
    Journal Challenging Organisations and Society, 'Elaborating the Theory - Practice Space: Professional Competence in Science, Therapy, Consulting and Education'
  • 2017
    Titel Le vertige comme méthode.
    Typ Journal Article
    Autor Feyertag K
    Journal ArtPress 2, Special Number Des concepts proposés à l'art, curated by François Jullien

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