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originalcopy – Post-digitale Strategien der Aneignung

originalcopy—Post-digital Strategies of Appropriation

Michael Kargl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/AR348
  • Förderprogramm Entwicklung und Erschließung der Künste
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2016
  • Projektende 31.01.2020
  • Bewilligungssumme 328.855 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (90%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Original Vs. Copy, Postmedium Condition, Iteration, Performative Research, Materiality, Transmedia

Abstract Endbericht

Im Kontext digitaler, künstlerischer Technologien ist das Kopieren von Datenmaterial gleichermaßen allgegenwärtig wie unsichtbar. originalcopy ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Projekt, das die Möglichkeiten dieses Phänomens beleuchtet und mit seinen eigenen Mitteln, jenen der Kopie, zur Diskussion stellt. Das Forschungsprojekt konzentriert sich dabei auf das Spannungsfeld zwischen der Flüchtigkeit digitaler Technologien und der Art und Weise wie sich diese Technologien in Bildern, Texten und Tönen ausdrücken. originalcopy ist dabei weniger an den Ergebnissen des Kopierens interessiert, als vielmehr an den Prozessen, die zu den Ergebnissen führen. Bekannte Kategorien der Kunst wie Einzigartigkeit, Autorschaft oder die Frage nach dem geistigen Eigentum wurden im 20. Jahrhundert bereits von den künstlerischen Avantgarden problematisiert. Die aktuelle Kunstproduktion unterscheidet sich jedoch von früheren Versuchen, den Begriff des Originals neu zu diskutieren. Die Vervielfältigung von Datenmaterial im Internet, Techniken wie User-Beteiligung, Sharing und Re-Blogging lassen die Methoden, die Grenzen zwischen Original und Kopie auszuloten, veraltet erscheinen. Die Allgegenwart von Kopiertechniken beweist, dass sie sich als Phänomen etabliert haben, das alle Kunstsparten betrifft. Ausgangspunkt von originalcopy ist die Annahme, dass sich Original und Kopie nicht nur zusehends ähneln, sondern dass sich das Phänomen der Kopie auch abseits digitaler Zusammenhänge derart in künstlerische Produktionsvorgänge eingeschrieben hat, dass Original und Kopie nicht mehr voneinander zu trennen sind. Wie der Titel des Projekts nahe legt, sind die beiden Pole zu einer neuen Einheit verschmolzen und werden zweifach produktiv eingesetzt: Einmal, indem originalcopy die Effekte untersucht, die dieses Phänomen auf das aktuelle (digitale) Kunstschaffen hat. Zum anderen, indem der auf dem Moment der Wiederholung basierende Akt des Kopierens selbst künstlerisch angewendet wird. Mit einer Webseite als zentraler Austragungsort der Recherche, einem (virtuellen) Residence- Programm für ausgewählte KünstlerInnen und TheoretikerInnen, einer Vortragsserie, einem Künstlerbuch, einer Ausstellung sowie einem Reader, der die Methodologie des Projekts diskutiert, ist das Ziel von originalcopy, einen Forschungszusammenhang zu schaffen, in dem nicht die Gegenüberstellung von Original und Kopie zählt, sondern in dem sich das Pendeln zwischen diesen beiden Polen als künstlerische Praxis beweist. Die Forschungsmethode, die hierfür zum Einsatz kommt, lautet performative Recherche und beschreibt ein Verfahren, das auf dem Akt des Kopierens basiert. Diese Methode entspringt nicht nur der Thematik des Forschungsprojekts, sondern wirkt in einem Kreislauf auch als künstlerisches Handeln auf das gesamte Forschungsfeld zurück.

Jahrhundertelang war die Nachahmung von bereits existierenden Kunstwerken die einzige Methode der künstlerischen Ausbildung - heute wird man für das Kopieren strafrechtlich verfolgt. Die Logik des Kunstmarktes erfordert zudem Bilder und Objekte, die einzigartig sind und mit keinen anderen Kunstgegenständen verglichen werden können oder in einem Konkurrenzverhältnis zu diesen stehen. Ist deshalb die Kopie verschwunden? Mit dem Projekt "originalcopy - Post-Digital Strategies of Appropriation" sind wir der Frage nachgegangen, welche unterschiedlichen Methoden und Strategien des Kopierens in der zeitgenössischen Kunstproduktion existieren und wie diese Verfahren von Künstlerinnen und Künstlern eingesetzt werden: Welche Auswirkungen hat das Kopieren auf das aktuelle Kunstschaffen? Wie hängen diese Auswirkungen mit der Digitalisierung zusammen? Und kann man mit einem Forschungsprojekt wie "originalcopy" schließlich bestimmte Muster des Kopierens erkennen und diese dazu benutzen, um weiter über das Kopieren nachzudenken? Ein Ergebnis des Forschungsprojekts lautet, dass sich aktuelle Kopiermethoden dauerhaft verändern und an ihre jeweiligen Voraussetzungen anpassen. Allerdings sind diese Methoden in derart vielschichtigen Arbeitsabläufen eingebettet, dass sie sich nur schwer aus diesen Zusammenhängen herausschälen lassen. Mit "originalcopy" konnte gezeigt werden, dass das Kopieren auf allen Ebenen des künstlerischen Prozesses - was Inhalte, Formen und Materialien betrifft - enthalten ist. Heute sind die Techniken des Kopierens vielfältig und komplex. Immer wieder tauchen neue Varianten auf, die oft in einem inneren Zusammenhang mit den Künstlerinnen und Künstlern und ihren Werken stehen und nicht vom Schaffensprozess getrennt werden können. Das Ziel mit dem Forschungsprojekt "originalcopy", diese grundlegende, in das zeitgenössische künstlerische Handeln eingeschriebene Methode sichtbar zu machen, wurde erreicht - auch wenn der Forschungsprozess weniger strukturiert verlief als erwartet. Dies erforderte eine umfassende Auseinandersetzung mit der eigenen - "performative Recherche" genannten - Forschungsmethode. Um auf diese Methoden zugreifen zu können, haben wir mit einer Gruppe von KünstlerInnen zusammengearbeitet, die ihrerseits in ihren künstlerischen Arbeitsprozessen verschiedenste Kopiertechniken benutzen. Mit der "performativen Recherche" haben wir Kopierverfahren kopiert. Dazu luden wir KünstlerInnen ein, sich in einem von uns vorgegebenen Rahmen mit ihren eigenen Produktionsverfahren auseinanderzusetzen und diese Techniken des Kopierens im Arbeitsprozess selbst sichtbar zu machen. Der gemeinsame Forschungsprozess hat in Form von Workshops und einer dreiteiligen Ausstellungsreihe in Innsbruck, Wien und Brüssel stattgefunden. Darüber hinaus wurden mehrere künstlerische Publikationsformate, u. a. mit Studierenden der Universität für Angewandte Kunst Wien, entwickelt und veröffentlicht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für angewandte Kunst Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Claire Bishop, The City University of New York - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Alison Gerber, Yale University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Sarah Cook, Glasgow University - Vereinigtes Königreich
  • Joasia Krysa, Liverpool John Moores University - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 8 Publikationen
  • 20 Künstlerischer Output
  • 3 Disseminationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Performative Materiality
    Typ Book
    Autor Akomolafe B
    Verlag Revolver Publishing
    Link Publikation
  • 2019
    Titel originalcopy: Post-Digital Strategies of Appropriation
    Typ Book
    Autor Kargl Michael
    Verlag De Gruyter
  • 2019
    Titel Franz Thalmair - VIE 02/01/17-03/31/17 TYO
    Typ Book
    Verlag Revolver
  • 2019
    Titel Franz Thalmair - Marcus Boon, In Praise of Copying (Cambridge, MA: Harvard University Press, 2010)
    Typ Book
    Verlag Revolver
  • 2018
    Titel springerin: originalcopy
    Typ Other
    Autor Rastl L
    Seiten 16-55
    Link Publikation
  • 2018
    Titel publish! - Publizieren als künstlerische Praxis
    Typ Book
    Autor Bogner S.
    editors Thalmair F.
    Verlag Kunstforum International
    Link Publikation
  • 2017
    Titel language, materiality, activity, habits
    Typ Book
    Autor Carpenter J
    editors Bacun N, Bratovic R, Stefancic K
    Verlag Oaza Book
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Corpus
    Typ Other
    Autor Kargl M
Künstlerischer Output
  • 2018
    Titel ", ", ", - Footnotes
    Typ Artistic/Creative Exhibition
  • 2018 Link
    Titel movements
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2018 Link
    Titel neon tube / wood
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2018
    Titel on movement
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2018
    Titel Pageworks
    Typ Artistic/Creative Exhibition
  • 2017
    Titel #2017-03
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2017
    Titel #2017-05
    Typ Artwork
  • 2017 Link
    Titel color gradient / wall, glass / tension belts
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2017
    Titel Pageworks
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2017 Link
    Titel A ditto, ditto device
    Typ Artistic/Creative Exhibition
    Link Link
  • 2017 Link
    Titel #2017-07
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2017
    Titel pedro's geometry
    Typ Artwork
  • 2017 Link
    Titel Periphrasis (for a ditto, ditto device)
    Typ Artistic/Creative Exhibition
    Link Link
  • 2016 Link
    Titel #2016-16
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2016 Link
    Titel #2016-21
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2016 Link
    Titel metodology
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2016
    Titel Lorem Ipsum Dolor Sit Amet (Reading Space)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2016 Link
    Titel #2016-10
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2016 Link
    Titel #2016-15
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2016 Link
    Titel bake
    Typ Artwork
    Link Link
Disseminationen
  • 2018
    Titel Publishing as Artistic Practice
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2016
    Titel Performative Research
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel performative materiality
    Typ A talk or presentation

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