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The Iceman and his Natural Environment.

The Iceman and his Natural Environment.

Sigmar Bortenschlager (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3107
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.07.1999
  • Projektende 02.07.2009
  • Bewilligungssumme 18.626 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (100%)

Abstract

Druckkostenbeitrag D 3107The Iceman and his Natrual EnvironmentSigmar BORTENSCHLAGER28.06.1999 Dieser Band umfaßt die Forschungsergebnisse des archäobotanischen Forschungsteams der letzten fünf Jahre. Er beinhaltet die erste ausführliche Darstellung der Radiokarbondatierungen von Materialien des Mannes im Eis. Dendrologische Analysen der Holzartefakte unterstützt durch Computertomographie untersuchen die Tauglichkeit der Holzmaterialien und eröffnen Gesichtspunkte über die Fertigung der Gegenstände. Bastanalysen und ethnomyrkologische Betrachtungen über die Pilze des Mannes im Eis runden das Bild über den Gebrauch von Pflanzen in der Vorzeit ab. Die großräumliche Rekonstruktion der Vegetations- und Klimaverhältnisse im Neolithikum bildet den Hintergrund zum Verständnis der Frage, warum der Mann im Eis in dieser Höhenlage gefunden wurde. Detaillierte Informationen zur Umwelt des Eismannes stellen die Rekonstruktion des CO2- Gehaltes der Atemluft des Eismannes anhand der Spaltöffnungen von Zwergweidenblättern aus der Felswanne in 3250 m dar. Die floristisch-soziologischen Untersuchungen der verwendeten Holzarten und der Moose, unterstützt durch die Analysen der Insektenreste, versucht den Lebensraum des Eismannes zu lokalisieren. Die Koprolithen- und die Diatomeenanalyse aus dem Magen-Darmtrakt geben Einblick die Zusammensetzung seiner letzten Mahlzeit, und liefern neue Erkenntnisse zum Lebensraum und zur Todeszeit des Eismannes. Die hygienischen Zustände im Neolithikum werden durch parasitologische Untersuchungen offenbart. Oberflächenveränderungen am Körper des Eismannes werden durch mineralogische Untersuchungen der Vivianitausfällungen gegeben. Zuletzt zeigt die DNA-Analyse von Pflanzenresten des Mannes im Eis auch neue Wege auf, die in naher Zukunft zur Klärung der Evolution und Ausbreitung unserer Kulturpflanzen beitragen werden. All diese Untersuchungen beleuchten die Vielschichtigkeit des Fundes und bilden die Grundlage für eine umfassende Sicht des Phänomens "Mann im Eis".

Nationale Projektbeteiligte
  • Klaus Oeggl, Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in

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