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Logik der Psychoanalyse

Logik der Psychoanalyse

Johann August Schülein (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3169
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 24.01.2000
  • Projektende 11.05.2000
  • Bewilligungssumme 5.574 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (100%)

Abstract

Druckkostenbeitrag D 3169Logik der PychoanalyseJohann August SCHÜLEIN24.01.2000 Der erkenntnistheoreti sche Status der Psychoanalyse ist umstritten. Ganz abgesehen davon, dass immer noch viele externe Kritiker ihre Methoden und Konzepte für "unwissenschaftlich" halten, gibt es auch intern kein Konsens über die Logik der Psychoanalyse und ihre Position im Kontext anderer Theorien und Methoden. Freud selbst hatte dieses Thema eher beiläufig behandelt. Für ihn stand fest, dass die Psychoanalyse als "Naturwissenschaft des Seelischen" eine (Natur-)Wissenschaft wie andere auch sei, die eben nur mit etwas anderen Methoden arbeiten müsse. Diese wenig elaborierte, aber sehr flexible Identifikation wurde von der nächsten Generation seiner Schüler kanonisiert. Die Begründung von Hartmann (1927) für wesentlich differenzierter aus, hat dafür jedoch auch nicht mehr jene produktive Pragmatik, die Freuds Einschätzungen kennzeichnete. Entsprechend wurde daraus eine Orthodoxie, die stabilisierte, zu gleich jedoch auf wichtige Veränderungen und Weiterentwicklungen mit Ignoranz oder Ausgrenzung reagierte. Die zunehmende Diskrepanz zwischen Realität und offizieller Definition führte zu Widersprüchen und Konflikten, die schließlich - nach dem Aufbruch aus der Orthodoxie - in den sechziger Jahren eine ganze Reihe von Neudefinitionen und -positionierungen auslöste. Zu einer definitiven Klärung haben diese Diskussionen nicht geführt. Dies ist m. E. kein Zufall, sondern hängt mit der Problemlage der Theorie unmittelbar zusammen. Um dies zu analysieren, werden in dieser Arbeit statt den vielen Vorschlägen einen neuen hinzuzufagen die Bedingungen der Möglichkeit von prima vista unvereinbarer Interpretationen untersucht. Als wesentlicher Grund für die Schwierigkeiten der Begründung von Theorie (und von Theorie selbst) werden die Anforderungen, die der Gegenstand stellt, betrachtet. Die Argumentation läßt sich wie folgt charakterisieren: * Empirische Realität ist stets eine, spezifische Mischung von logischen Realitätstypen. Als Basistypen lassen sich nomologische Realität (die homogen und in definierbarem Kontext inert gegeben ist) und autopoietische Realität (die heterogen und multilogisch ist, zu der es Alternativen gibt und die sich - selbst - emergent entwickelt und daher singularisiert ist) unterscheiden. *Je nach Realitätsart ergibt sich ein unterschiedlicher Theoriebedarf. Während sich rein nomologische Realität in denotativen Theorien erfassen kann, die mit einer zeichenlogischen Sprache Realität algorithmisch reduzieren und auf diese Weise kontext- und benutzerunabhängige Kalküle generieren, verlangt autopoietische Realität konnotative Theorien, in denen der Wirklichkeits- und Möglichkeitshorizont erfaßbar ist. Sie operieren mit Begriffen, die sich aktiv und passiv auf Themen einstellen lassen und mit einer flexiblen Grammatik verknüpft sind. Konnotative Theorien sind daher weitgehend anwendungs- (und damit kontext-)abhängig. *Zu diesen Merkmalen kommen die (oft diskutierten) Auswirkungen der Subjekt/Objekt Überschneidung. Bei selbstreflexiven Theorien stammen die Mittel der Reflexion aus der Realität, die untersucht wird und Theorie bleibt/wird Teil des Selbststeuerungsprozesses der Realität, steht also in einem komplexen Verhältnis zu deren reflexiven Mechanismen. *Konnotative Theorien haben ein spezifisches Problemprofil: Ihre "primären Risiken" ergeben sich aus ihrem Leistungsprofil. Dazu gehören beispielsweise Multiparadigmatismus (weil ein singuläres Paradigma die heterogene Gesamtlogik der Realität nicht erfassen kann), Indifferenz von Theorieanwendungen (weil konnotative Theorien einen Thematisierungskorridor mit vagen Grenzen anbieten) u. ä. Sie zwingen zur permanenten Selbstthematisierung. "Sekundäre Risiken " ergeben sich aus der Abhängigkeit von der Institutionalisierung. Da konnotative Theorien keine abschließbaren Strukturen und Themen besitzen, sondern sich selbst ständig neu bearbeiten müssen, bleibt auch ihre soziale Institutionalisierung "primitiv": Sie entwickeln keinen routinisierbaren "Normalbetrieb", sondern eine heikle "phantom normalcy". Ohne abgeschlossene Theoriestruktur und verläßliche Entscheidungskriterien für Optionen fallen Entscheidungen jedoch (auch) aufgrund institutioneller Bedingungen, d. h. (auch) Theoriemoden und -konjunkturen, Machtverhältnisse und soziale Kontingenzen entscheiden über Theoriewahl und -entwicklung. Dies ist insbesondere problematisch bei selbstreflexiven Theorien, die besondere Mühe haben, ihren Austausch mit ihrer internen und der externen sozialen Realität zu kontrollieren. Psychoanalyse erscheint im Kontext dieser Interpretation als konnotative Theorie, die es mit einem besonders schwierigen Gegenstand zu tun hat. Bei aller erfahrungsmäßigen Evidenz bleiben unbewußte psychische Prozesse empirisch unzugänglich. Gleichzeitig zwingen Logik und Komplexität unbewußter Prozesse zusammen mit der besonders ausgeprägten Subjekt/Objekt-Überschneidung für erhebliche Probleme mit Gegenstandskontakt und in der Theoriebalance, wobei unterschiedliche Optionen nicht nur möglich, sondern unvermeidlich sind. Ein großer Teil der Eigenheiten psychoanalytischer Theorie erklärt sich aus den Schwierigkeiten des Umgangs mit der spezifischen autopoietischen Logik ihres Gegenstands. Dazu kommen die sekundären Risiken, die teils mit Bewältigungsstrategien bzw. Effekten unbewältigter Komplexität zusammenhängen (wie Schulenbildung, Spaltungen, Ausgrenzungen, Kontaktreduzierung, Esoterik etc.), teils Ausdruck der nicht reduzierbaren Interaktion mit den Rahmenbedingungen (vom "Zeitgeist" bis zur Entwicklung des sozialen Status der Psychoanalyse) sind. Daher hat psychoanalytische Theorie nicht die Wahl ihres Problemprofils, sondern nur die Wahl des Niveaus, auf dem sie es behandelt. Hier sind Verbesserungen möglich. Im Übrigen ist sie nicht allein mit den genannten Problemen. Mutatis mutandis gelten die skizzierten Überlegungen für alle humanwissenschaftlichen Theorien. Daher soll in einem nächsten Schritt auch eine generalisierte und verallgemeinerte Psychoanalyse unternommen werden.

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