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Die böse Alte in d. japanischen Populärkultur d. Edo-Zeit

Die böse Alte in d. japanischen Populärkultur d. Edo-Zeit

Susanne Formanek (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3576
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 07.10.2003
  • Projektende 31.08.2005
  • Bewilligungssumme 7.116 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Japan, Edo-Zeit, Trivialliteratur, Alte Frauen, Alter, Geschichte 18

Abstract

Seit der Mitte des 18. und bis zum ausgehenden 19. Jh. ist die städtische Bürgerschicht Japans Trägerin einer stark kommerzialisierten Populärkultur, zu der die vielfach verschränkten Genres des Kabuki-Theaters, der Farbholzschnitte und der reich illustrierten Romanheftchen der yomihon und gokan zählen. Untersuchungen zu den Inhalten dieser was ihre Ästhetik betrifft teils weltberühmten kulturellen Produktion bleiben jedoch zumal in westlichen Sprachen eine Seltenheit. Dabei bietet sie durch den ihr wie Trivialliteratur allgemein zugrundeliegenden Kommunikationsmechanismus, der real bestehende Ängste, wenn auch in fantastisch- überhöhter Form, ausschlachtet, ein weites Feld mentalitätsgeschichtlicher Interpretation. Die Untersuchung, die im Rahmen eines Projekts zur Kultur- und Sozialgeschichte des Alters im vormodernen Japan steht, zeigt auf, dass diese Populärkultur eifrigen Gebrauch machte von Figuren böser alter Vetteln, die in deutlichem Gegensatz stehen zu gängigen Bildern von Japan als einem Land des lächelnden und von der Familie warm umsorgten Alters. Einerseits griffen die Produzenten dabei auf tief verwurzelte negative Stereotype in bezug auf das weibliche Alter zurück. Diese waren seit dem Mittelalter vor allem durch buddhistische Legenden verbreitet worden, die in dem Versuch, eine ältere Göttin in Greisinnengestalt "unschädlich" zu machen, die mit dieser in Zusammenhang stehenden magisch-religiösen Rollen alter Frauen negativ umgedeutet hatten. In den bösen alten Weibern, die einen negativen Einfluss ausüben entweder in liminalen Erwerbspositionen, oder aber als egoistische, despotische Mütter, die ständig und ungerecht auf die Erfüllung der Kindespflicht und des Respekts gegenüber dem Alter pochen, boten die Werke den Konsumenten zudem Figuren an, auf die sie jene Ängste und Aggressionen projizieren konnten, die sie wohl auch im realen Leben gegenüber alten Frauen empfanden. Denn die Art, wie diese literarischen Figuren konstruiert sind, hat deutliche Parallelen zu gleichzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen. Alter und seine mit Autorität ausgestattete Abhängigkeit von der jüngeren Generation war wegen einer erheblichen Alterung der Gesellschaft zu einem bewusst und aufgrund diverser demographischer Faktoren vor allem an der alten Mutter wahrgenommenen Problem geworden. Gleichzeitig legten gerade ältere Frauen, als Mütter und in verschiedenen liminalen Erwerbstätigkeiten, zu denen die vielen gezwungen waren, die eben nicht Versorgte, sondern Versorgende waren, als Hebammen, Vermittlerinnen, Hausiererinnen und dergleichen, ein so hohes Maß an Selbstbewusstsein an den Tag, dass es in einer von Männern dominierten Welt heftig erschreckte, in der die vorherrschenden Normen weibliche Selbstbehauptung und Autonomie zusehends ausschlossen.

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