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Geraubte Identität. Die gewaltsame "Eindeutschung" von "rassisch wertvollen" Kindern in der NS-Zeit am Beispiel Polen

Ines Hopfer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4088
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Germanization, National Socialism, Children Homes, Polish Children, Kidnapping, "Ostmark"

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird das Schicksal von polnischen Kindern in der NS-Zeit untersucht. Die Jungen und Mädchen wurden aufgrund ihres "rassischen" Erscheinungsbildes und eines psychologischen Gutachtens von namhaften Dienststellen des Deutschen Reiches als "eindeutschungsfähig" bewertet und in die "Ostmark" deportiert. Die Verantwortlichen des Verfahrens sahen in den Selektierten den erwünschten "wertvollen Bevölkerungszuwachs", die betroffenen Kinder mussten lediglich nationalsozialistisch indoktriniert werden, um die Ideale des NS-Regimes nicht nur äußerlich zu verkörpern. Polnische Jungen und Mädchen wurden aus Fürsorgeheimen, von ihren Vormündern und von ihren Pflegestellen fortgenommen, aus ihrem leiblichen Elternhaus sowie aus Familien, die die Eintragung in die DVL verweigerten oder ins Konzentrationslager gebracht worden waren, regelrecht verschleppt. Im Laufe ihres Leidensweges mussten sich die Kinder einem strengen Auswahlverfahren unterziehen und wurden mit spezifischen "Eindeutschungsmaßnahmen", wie der "Verdeutschung" des Namens oder dem Erlernen der deutschen Sprache konfrontiert. Die Betroffenen wurden somit schrittweise ihrer ursprünglichen Identität entledigt. In der "Ostmark" wurde in der Nähe von Gmunden eigens ein Heim für "einzudeutschende" Jungen und Mädchen errichtet - das Kinderheim "Alpenland" in Oberweis, das eine zentrale Schaltstelle für die Vermittlung "einzudeutschender" Kinder an Pflegestellen in der "Ostmark" darstellte. Daneben ist noch das Umsiedlerlager "Parsch" in Salzburg zu nennen, in dem auch "eindeutschungsfähige" Jungen und Mädchen kurzfristig untergebracht und an Pflegefamilien im Raum Salzburg übergeben wurden. Die Vermittlung an eine deutsche bzw. österreichische Pflegefamilie stellte den "krönenden Abschluss" der "Eindeutschungsverfahrens" dar. Die Integration in diese "Ersatzfamilien" verlief allerdings unterschiedlich: So wurden einige Kinder von ihren Pflegestellen als Arbeitskräfte ausgenutzt, andere Familien hingegen gaben den ausländischen Pflegekindern ein herzliches Zuhause. Infolgedessen lehnten so manche Jungen und Mädchen nach Kriegsende die Repatriierung in ihre ursprüngliche Heimat ab. Das Auffinden der polnischen Kinder war für die diversen Suchdienste nach Kriegsende mit enormen Schwierigkeiten und bürokratischen Hindernissen verbunden, nur ein Bruchteil der Kinder konnte gefunden werden. Für viele stellte die Rückführung in die Heimat allerdings eine seelische Belastung dar: Die Kinder wurden mit Vorurteilen der Nachkriegsbevölkerung konfrontiert und wurden zu Außenseitern degradiert.

Forschungsstätte(n)
  • Bundesland Steiermark - 100%

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