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Entgrenzungen. Ein europäischer Beitrag zum philosophischen Diskurs über die Moderne

Hans Schelkshorn (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4097
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Philosophy Of Modernity, Renaissance philosophy, Latin American philosophy, Intercultural Philosophy, Early modern philosophy

Abstract

Im 20. Jahrhundert bilden sich in der euroamerikanischen Philosophie drei paradigmatische Haltungen gegenüber der Moderne heraus. Die Fortschrittskritik entlarvt die Moderne als ein planetarisch wucherndes Machtsyndrom (Heidegger, Horkheimer/Adorno, Foucault); für die philosophische Postmoderne reduziert sich die Moderne auf ein kulturelles Phänomen neben anderen (Rorty, Lyotard); Verteidiger der Aufklärung sehen hingegen in der Moderne den vorläufigen Endpunkt eines menschheitlichen Lernprozesses. Darüber hinaus entstand seit dem 19. Jahrhundert auch in außereuropäischen Kulturen eine kritische Auseinandersetzung mit der Moderne. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit der Versuch unternommen, durch einen Rückstieg in die Philosophie der Renaissance und frühen Neuzeit einerseits Verengungen euroamerikanischer Modernetheorien aufzubrechen, und andererseits Motive der Kolonialismuskritik der lateinamerikanischen Philosophie konstruktiv aufzugreifen. In der Moderne sind - dies ist das Ergebnis einer motivgeschichtlichen Rekonstruktion ihrer Genese - von Anfang an spektakuläre Durchbrüche zur Vernunft und kulturelle Visionen, die mit jahrtausendealten Vorstellungen eines guten Lebens brechen, miteinander verbunden. Auf diese Weise etabliert sich in der Philosophie der Renaissance ein komplexes Motiv von "Entgrenzungen diesseits und jenseits der Vernunft", in dem zunächst drei Felder unterschieden werden können: Die Vorstellung eines grenzenlosen Universums, die zur Affirmation unersättlicher Weltneugier geführt hat (Nikolaus von Kues); die Entgrenzung der essentialistischen Anthropologie der Antike, die in der anthropologischen Idee einer schöpferischen Selbstgestaltung des Menschen kulminiert (Pico della Mirandola); und die Entgrenzung des geographischen Weltbildes durch Vasco da Gama und Kolumbus, die zur Begründung einer globalen Verantwortungsethik und die Vision einer kommunikativ verfassten Weltgesellschaft geführt hat (Francisco de Vitoria). Diese drei Motivkomplexe, die sich noch in der Renaissance miteinander verbinden (Seplveda, Montaigne), fließen in die Philosophie des 17. Jahrhunderts ein. Aus diesem Grund sind in den Leitideen der zentralen Institutionen der Moderne jeweils rationale Durchbrüche mit kulturellen Perspektiven vermengt. Bei Francis Bacon verbindet sich das Programm einer experimentellen Naturwissenschaft mit der Vision einer vollständigen Entfesselung der produktiven Kräfte von Mensch und Natur; Thomas Hobbes konstruiert den modernen Staat im Ausgang vom extremen Szenario der universellen Entfesselung der Macht; in John Lockes Rechtfertigung der Geldwirtschaft entsteht hingegen die Idee eines grenzenlosen ökonomischen Wachstums. Die Differenzierung zwischen Rationalitätsgewinnen und kulturellen Momenten im Inneren der Moderne macht einerseits die vielfach diskutierten Ambivalenzen der Moderne transparent, und eröffnet andererseits eine neue Sicht des Verhältnisses zwischen den Kulturen, in der sowohl die Aporien eines radikalen Antimodernismus als auch der Eurozentrismus aufklärerischer Modernetheorien vermieden werden kann.

Forschungsstätte(n)
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