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Arnulf Rainer und die Fotografie

Arnulf Rainer und die Fotografie

Christina Natlacen (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4104
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (40%); Kunstwissenschaften (60%)

Keywords

    Photography, Self-Staging, Psychiatric Photography, Performativity, Visual Media History, Mimics

Abstract

Die vorliegende kunsthistorische Arbeit beschäftigt sich mit einem Werkkomplex des österreichischen Künstlers Arnulf Rainer, der hier erstmals wissenschaftlich aufgearbeitet wird: den zwischen 1968 und 1976 entstandenen fotografischen Selbstinszenierungen. Mit diesen mehr als 4000 Fotografien, die bisher nicht hinreichend publiziert und dokumentiert sind, wird der vorwiegend als Maler rezipierte Künstler auch innerhalb des Mediums Fotografie positioniert. Da dieser Materialbestand einen maßgeblichen Einfluss auf die Bildgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausübte und derzeit in verschiedenen Kontexten rezipiert wird, erscheint die Veröffentlichung einer fundierten Analyse aktuell äußerst zwingend. Die Grundthese der vorliegenden Arbeit lautet, dass sich Arnulf Rainer fundiert mit dem Medium Fotografie auseinander gesetzt hat - sowohl auf technischer, ästhetischer als auch inhaltlicher Ebene. Er hat zwar nicht selber den Auslöser der Kamera betätigt, jedoch in seiner Rolle als Inszenator und Akteur den fotografischen Bildakt entscheidend bestimmt. Schon die mediale Vielfalt der einzelnen Serien zeugt von einer reflektierten Aneignung der Fotografie. Die chronologische Entwicklung setzt bei den frühen Gesichtsbemalungen an, findet ihren ersten Höhepunkt bei den Automatenfotos und mündet in Anschluss in den zahlenmäßig dominierenden Werkkomplex der Fotoséancen - Fotoserien in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fotografen. Rainers Suche nach einer adäquaten bildlichen Vermittlung seiner performativ erzeugten Grimassen und Körperposen lässt ihn schließlich auch mit dem Medium Film experimentieren (insbesondere in Zusammenarbeit mit Peter Kubelka). An diese Bestände knüpfen sich Fragen nach der Rolle des Fotografen, dem Status des Einzelfotos innerhalb einer Serie, dem Stellenwert des Dokumentarischen, dem nachfolgenden Auswahlprozess sowie den angewandten Archivierungsstrategien. Um Arnulf Rainers Körpersprache-Diskurs inhaltlich gerecht zu werden, reicht eine rein fototheoretische Bearbeitung des Bestandes nicht aus. Vielmehr erfordert die Kontextualisierung des Bildmaterials innerhalb der Mimik, Psychopathologie und Performativität eine interdisziplinär angelegte Herangehensweise, welche die Medizin, Bereiche der Wissenschaftsgeschichte und des Theaters mit einbezieht. So wird Arnulf Rainers künstlerische Auseinandersetzung mit der Expressivität des menschlichen Gesichts untersucht. Im Vergleich zu ausgewählten Positionen aus der Mediengeschichte des bewegten Gesichts werden seine facialen Ausdrucksstudien als Grimassen definiert. Breiten Raum nimmt weiters Rainers Verortung innerhalb der pathologischen Körperpose ein. Es wird vor allem Bild- und Textmaterial aus Lehrbüchern der Psychiatrie analysiert, das Rainer zur Konzeption seines "Autistischen Theaters der Katatonen" inspirierte. Abschließend wird den performativen Strategien in den fotografischen Selbstdarstellungen ein eigenes Kapitel gewidmet. Insbesondere das Moment des Theatralischen und der Stellenwert der Inszenierung stehen hier im Vordergrund. Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, einen bisher vernachlässigten Aspekt in Arnulf Rainers von der Malerei dominierten Werk publik zu machen: den Stellenwert der Fotografie.

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