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Antisemitismus und Nationalsozialismus bei Doderer

Antisemitismus und Nationalsozialismus bei Doderer

Alexandra Kleinlercher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4166
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Doderer, Anti-Semitism, Literature, Nazism, Demons, Denazification

Abstract

Ausgangspunkt dieses Buchs war die Frage: Was hat es mit Heimito von Doderers NS-Vergangenheit auf sich und hinterließ sie Spuren in seinem Werk? Was zog ihn an am Nationalsozialismus, was stieß ihn später daran ab? Zu hinterfragen war sein Antisemitismus, seine Mitgliedschaft bei der NSDAP seit 1933, sein retrospektiv mit 1937 datierter Bruch mit dem Nationalsozialismus, die angeblich 1938 von ihm "arisierte" Wohnung in Wien, seine Zeit als Offizier der Wehrmacht von 1940 bis Kriegsende und seine Entnazifizierung in der unmittelbaren Nachkriegszeit. In diesem Kontext interessant auch Doderers Durchbruch als Schriftsteller ab 1951/1956 mit der Veröffentlichung der Strudlhofstiege und der Dämonen. Diese biographische Spurensuche zeichnet auch den wegen des NS-Regimes dramatischen, auch tödlichen Lebensweg von Freunden Doderers jüdischen Ursprungs nach, die in seinem Leben und oft in seinen Romanen eine wichtige Rolle spielten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf seine erste Ehefrau Gusti Hasterlik und deren Familie sowie auf ihre gemeinsamen Freunde gelegt. Sie stützt sich auf die beeindruckende Briefsammlung der Nichte Gusti Hasterliks, Giulia Hine, die in diesem Buch erstmals erschlossen und ausgewertet wurde. Interessante Zeitdokumente sind auch jene Briefe, in denen nach dem Krieg, Freunde über Doderer, seine NS-Vergangenheit und seinen Erfolg berichteten. Wie stand es zu jener Zeit um Doderers Werk? In seinem antisemitischen Romanprojekt "Die Dämonen der Ostmark" aus den 1930er Jahren versucht Doderer anhand einer Gruppe von Freunden zu veranschaulichen, dass ein Zusammenleben mit Juden zwangsläufig zu bedrohlichen Spannungen und Gegensätzen führe und daher für Nicht-Juden unhaltbar sei. 1940, beim Verfassen eines neuen Kapitels hatte er sich von der antisemitischen Thematik distanziert und suchte einen neuen Zugang zu seinem Roman. Aufschluss darüber gibt ein Vergleich mit den 1956 veröffentlichten Dämonen. Kriegs- und Nazizeit macht Doderer in seiner 1963 veröffentlichten Erzählung "Unter schwarzen Sternen" zum Thema. In dieser Erzählung, angesiedelt Ende 1943 in Wien, kommt vor allem ein für Doderer zentrales Thema zum Ausdruck: das Leben in der NS-Zeit als einer "zweiten Wirklichkeit" und somit in einer Scheinwirklichkeit, so wie er es auf theoretischer Ebene schon in seinem Essay "Sexualität und totaler Staat" (1948/1951) ausgearbeitet hatte. Die Deutschen steigen hier schlecht aus, während den Österreichern insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt wird und so eine Kontinuität Österreichs von der Zeit der Monarchie bis zur Zweiten Republik heraufbeschworen wird. Das vorliegende Buch zeigt neue und teilweise von bisherigen Veröffentlichungen abweichende Ergebnisse zu Doderers NS-Vergangenheit in Leben und Werk. Trotz einer kritischen Auseinandersetzung, sollte es Doderers komplexer Persönlichkeit und seinen Leistungen als Schriftsteller gerecht werden

Forschungsstätte(n)
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