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2. Thessaloniker

2. Thessalonias

Christina Maria Kreinecker (ORCID: 0000-0003-3805-4824)
  • Grant-DOI 10.55776/D4171
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 3.225 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (40%); Philosophie, Ethik, Religion (60%)

Keywords

    2Thesalonias, Papyri, New Testament, Hellenism, Pseudoepigraphy, Social History

Abstract

Im Papyrologischen Kommentar zum 2. Thessalonikerbrief werden weltweit veröffentlichte dokumentarische Papyri und Ostraka aus der Zeit des 3. Jh. v.Chr. - 3. Jh. n.Chr. auf die neutestamentliche Schrift hin ausgewertet und kommentiert. Ziel des Bandes ist es, Sprache, Themen sowie die zeit- und sozialgeschichtliche Situation des 2Thess anhand dieses einschlägigen Datenmaterials eingehend zu beleuchten und - teilweise neu - zu kommentieren. Der Papyrologische Kommentar versteht sich als eine wichtige Ergänzung zu traditionellen bibelwissenschaftlichen Kommentaren. Der vorliegende Band weist (entsprechend der Reihe) drei Teile auf: "Ergänzendes zur Methodik des Kommentarwerks", "Einleitung" und "Auslegung". Im ersten Teil wird eine Reihe von Formeln, sprachlichen Bildern und Wendungen dargestellt, die sich sowohl in lateinischen als auch griechischen dokumentarischen Texten finden. Gleiche Gedanken, Praktiken und Anliegen treten, so der Schluss daraus, über regionale Grenzen hinaus im nicht-ägyptischen wie ägyptischen Bereich auf. Der Wert der lateinischen Zeugen liegt dabei nicht nur in ihren vorwiegend außerägyptischen Fundorten, sondern insbesondere auch in ihrer Bezeugung eines einheitlichen Denkhorizontes im Imperium Romanum. Mit zahlreichen Beispielen zum Vergleich von lateinischen und griechischen dokumentarischen Papyri werden weitere Argumente gegen die Vorstellung eines "Sonderfalls Ägypten" vorgebracht und die Vorgehensweise der Papyrologischen Kommentare zum Neuen Testament auch in der Anwendung auf den 2Thess hin als berechtigte ausgewiesen. Im zweiten Teil erfolgen Untersuchungen zu den "klassischen Einleitungsfragen" zum 2Thess, insofern aus papyrologischer Sicht dazu Anmerkungen getroffen werden können. Dies betrifft v.a. die Frage nach dem Autor des 2Thess und seinen sprachlichen Eigenheiten im Verhältnis zu den Papyri (und damit den Briefkonventionen seiner Zeit) und den unbestrittenen Paulusbriefen. Im Beitrag "Untersuchung der stilistischen Eigenheiten in antiken Papyrusarchiven" von Günther Schwab wird eine deutlich erkennbare Individualität in der Sprache der antiken Briefautoren und Briefautorinnen aufgezeigt und nachgewiesen. Die verglichenen Papyrusarchive eignen sich für diese hier erstmals durchgeführte Studie insbesondere deshalb, weil die Briefe im Original erhalten sind. Aufbauend auf dieser Erkenntnis kann aus papyrologischer Sicht ein wesentlicher Beitrag zur Klärung der Autorenschaft des 2Thess als Brief geleistet werden: Zum einen wird deutlich, dass der Autor des 2Thess mit zentralen Briefkonventionen seiner Zeit bricht, was bei den unbestrittenen Paulusbriefen nicht der Fall ist. Dies wird in dieser Arbeit mit der Hypothese verbunden, der Autor des 2Thess habe den Individualstil des Paulus zwar nachgeahmt, in seiner Nachahmung aber die Eigentümlichkeiten übertrieben und somit gerade verfehlt. Denn während der Individualstil des Paulus innerhalb der Briefkonventionen bleibt, wie zahlreiche Papyrustexte, die ebenfalls individuelle Prägungen ähnlicher Art aufweisen, belegen, weicht der Verfasser des 2Thess an entscheidenden Punkten davon ab und kommt letztendlich zu Formulierungen, deren "Vorlage" zwar in den unbestrittenen Paulusbriefen, insbesondere im 1Thess, erkennbar ist, die aber darüber hinaus und damit zu weit im Sinne der Briefkonventionen gehen. Zum anderen kann anhand von Papyrusbelegen gezeigt werden, dass die Sprache des 2Thess auch jenseits der apokalyptischen Bilderwelt im Vergleich zu den unbestrittenen Paulusbriefen überdurchschnittlich stark von Begriffen, Wendungen und Bildern aus dem rechtlichen Kontext durchzogen ist. Dies legt die Vermutung nahe, der Autor des 2Thess weise einen (beruflichen) Hintergrund auf, der ihn mit rechtlicher Ausdruckweise und mit Wörtern, die im rechtlichen Kontext bevorzugt auftreten, besonders vertraut und in dieser Sphäre beheimatet erscheinen lässt. Explizit sei auch auf das Thema der "körperlichen Arbeit" (3,8) verwiesen, auf das der Verfasser ganz im paulinischen Sinn Bezug nimmt: die (bildhaft) rastlose Arbeit des Apostels, der damit sein eigenes Brot verdient und der Gemeinde nicht zu Last fällt, ist für Paulus ein wichtiger Aspekt in seiner Tätigkeit als Verkünder des Evangeliums (vgl. 1Kor 4,12; 9,1-23; 1Thess 2,9; 4,11). Es handelt sich hierbei also um einen gelungenen Teil paulinischer Nachahmung. Im dritten Teil erfolgt eine versweise Kommentierung des Textes des 2Thess anhand der Papyri. Aus der Fülle dieser papyrologischen Analysen einzelner Begriffe und Wendungen ist hier die eindrückliche und eindeutige Charakterisierung des "Menschen der Gesetzlosigkeit" und "Sohnes der Vernichtung" (2Thess 2,3) erwähnenswert: So steht "Vernichtung" in den Papyri im Umfeld von Raub, Körperverletzung und Mord. Aber auch weitere Attribute des Gesetzlosen lassen auf ein derart schwerwiegendes Vergehen schließen, das rechtliche Konsequenzen nach sich zieht, wie die Papyri belegen: "Lüge" in 2,9 bezeichnet durchwegs Falschaussagen vor Gericht,(2,11) im Sinne des "Betrugs" findet sich in den Papyri bei vertraglicher Falschangabe. Eine eindeutige Sprache wird auch beim Umgang mit dem Gesetzlosen in 2,8 gesprochen: Für "vernichten" lassen sich in den Papyri die unterschiedlichsten Arten von Totschlag finden. Aber nicht nur der Gesetzlose selbst wird vernichtet, sondern auch seinem Tun wird Einhalt geboten, wenn "wirkungslos machen" in den Papyri im Kontext von der Verhinderung einer Tätigkeit zu finden ist. Im Rahmen der hier getätigten papyrologischen Untersuchungen konnte, wie bereits erwähnt, beim Vokabular und bei den Bildern des 2Thess eine auffällig hohe Dichte von Termini aus rechtlich einschlägigen Texten festgestellt werden, und zwar auch außerhalb der explizit apokalyptisch gefärbten Passagen. Neben dem in den Papyrologischen Kommentaren üblichen Verzeichnis über die verwendeten Papyri, Ostraka und Täfelchen findet sich in diesem Band nun erstmals auch eine Übersicht über die vorgenommenen Berichtigungen zu bereits edierten Papyri und Ostraka sowie ein Verzeichnis der kommentierten griechischen Begriffe mit einem zusätzlichen Verweis auf bereits publizierte Bände der Reihe, wenn diese ebenfalls papyrologische Anmerkungen zum jeweiligen Begriff aufweisen. Ebenfalls neu ist ein Verzeichnis moderner Autoren und Autorinnen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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