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Biophilosophien

Biophilosophien

Susanne Lettow (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4271
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 3.680 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (70%); Soziologie (30%)

Keywords

    Gender Relations, Contemporary Philosophy, Biopolitics, Life Sciences, Biotechnologies

Abstract

Biowissenschaften und -technologien sind seit den 1960er Jahren immer wieder Anlass philosophischer Reflexion geworden. Der philosophische Diskurs nimmt damit sowohl auf die Entwicklung der Molekularbiologie und Genetik Bezug als auch auf die technologischen und biomedizinischen Entwicklungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angefangen mit den ersten Organtransplantationen in den 1960er Jahren, über die Erfindung rekombinanter DNA-Technologien und der Reproduktionstechnologien in den 1970er Jahren, bis hin zu den Versprechen der Stammzellforschung und der Hirnforschung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dabei hat sich nicht nur die Ethik, in Form der Bioethik, jenen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen zugewandt. Auch in poststrukturalistischen Positionen, in der Analytischen Philosophie des Geistes und im Rahmen der Renaissance der Philosophischen Anthropologie, die seit einigen Jahren im deutschsprachigen Raum zu konstatieren ist, haben sich philosophische Strategien herausgebildet, die sich in unterschiedlicher Form auf die Biowissenschaften und Biotechnologien beziehen. In den vier Kapiteln des Buches werden diese Strategien untersucht. Die Leitfrage ist, inwiefern es die unterschiedlichen theoretischen Anordnungen erlauben, Geschlechterverhältnisse zu thematisieren bzw. welche epistemischen Hindernisse für eine Auseinandersetzung mit Fragen des Geschlechts und der Geschlechterverhältnisse bestehen. Diese Frage erweist sich als Schlüsselfrage einer sozialphilosophischen Analyse der Debatten um Biowissenschaften und technologien. Da zudem Konzeptionen von Wissenschaft und Philosophie bzw. dem Verhältnis beider von grundlegender Bedeutung dafür sind, ob und in welcher Form überhaupt soziale Verhältnisse und politisch-ethische Artikulationen von Wissenschaften und Technologien thematisiert werden können, wird die sozialphilosophische eng mit einer epistemologischen Perspektive verbunden. Daher werden die vier philosophischen Formationen der Bioethik, des Poststrukturalismus, der Analytischen Philosophie des Geistes und der Philosophischen Anthropologie auch daraufhin befragt, welche Konzeptionen philosophischer Kompetenz sie generieren. Diese epistemologische Perspektive ist insbesondere vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Neubestimmungen des Verhältnisses von Natur- und Geisteswissenschaften von zentraler Bedeutung. Das erste Kapitel widmet sich dem bioethischen Diskurs, der in den 1960er Jahren entstand, in den darauf folgenden Jahrzehnten zunehmend institutionalisiert wurde. Er stellt bis heute die wirkmächtigste philosophische Strategie in Bezug auf Biowissenschaften und technologien dar. Im Zentrum der Untersuchung stehen die thematischen Komplexe Seite 2 von 2 Wissenschaft und Technologie, Ökonomie und Recht, Subjektivierung und schließlich Ethik und Politik. Der Schwerpunkt der Analyse liegt dabei auf den bioethischen Debatten zu Fragen, die im Zusammenhang mit der biotechnologischen Reorganisation von Fortpflanzung stehen. Im zweiten Kapitel wird dann die Artikulation von molekularbiologischen Begriffen in poststrukturalistischen Philosophien analysiert. Die Frage ist, wie durch wissenschaftliche Metaphern Bezüge zwischen Bio- bzw. Informationswissenschaften, Philosophie und gesellschaftlichen Transformationsprozessen, insbesondere der Transformation von Geschlechterverhältnissen in den 1960er bis 1980er Jahren, hergestellt werden. Exemplarisch werden Texte von Jacques Derrida, Gilles Deleuze und Félix Guattari sowie von Jean-François Lyotard untersucht. Grundlegend anders stellen sich die Probleme im dritten Kapitel dar, das die Artikulationen von Neurowissenschaften in der Philosophie des Geistes zum Gegenstand hat. Das Kapitel gliedert sich in verschiedene Teile, erstens eine Kritik des Naturalismus als wissenschaftsphilosophischem Programm, zweitens einen Abschnitt zur Veränderung von informationellen Metaphern und Subjektkonstruktionen zwischen den 1960ern und den 1990er Jahren, sowie drittens eine Analyse von Normalisierungsstrategien in den Debatten um Willensfreiheit und Determinismus. Das vierte Kapitel schließlich untersucht anhand von Texten einzelner Autoren und einer Autorin, die Konjunktur der Philosophischen Anthropologie. Aus unterschiedlichen philosophischen Richtungen und mit weit auseinander liegenden politischethischen sowie geschlechtertheoretischen Implikationen treten Jürgen Habermas, Ludwig Siep, Peter Sloterdijk und Elisabeth List in einen gemeinsamen Horizont ein, sofern sie auf die Philosophische Anthropologie rekurrieren. Im Schlussteil wird die Frage aufgegriffen, worin philosophische Kompetenz in einer sich verändernden Wissensordnung bestehen könnte. Eine kritische philosophische Praxis, die der Problematik der Geschlechterverhältnisse angemessen Rechnung tragen kann, setzt, so das Fazit, eine transdisziplinäre Rekonfiguration von Philosophie auf die Tagesordnung, die neben dem Verhältnis zu den Natur- und Technikwissenschaften auch das zu Kultur- und Sozialwissenschaften neu bestimmt.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für die Wissenschaften vom Menschen - 100%

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