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Keramik aus klassischen Kontexten im Apollon-Heiligtum

Keramik aus klassischen Kontexten im Apollon-Heiligtum

Gudrun Klebinder-Gausz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4291
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 12.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (70%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Greece, Sanctuary, Aegina, Craft, Pottery, Trade

Abstract

Der vorliegende Band stellt Funde vom so genannten Kolonna-Hügel, der Akropolis der antiken Inselhauptstadt Ägina, vor. Die gleichnamige Insel Ägina liegt unmittelbar vor Athen im Saronischen Golf. Sie war in der archaischen und klassischen Zeit eines der bedeutendsten Zentren der zentralen Ägäis und eine wichtige Handelsmacht mit weit reichenden Verbindungen bis in das Schwarzmeergebiet, nach Nordafrika und Italien. Der Kolonna-Hügel war das religiöse Zentrum der Stadt, in dem unter anderem der Gott Apollo in einem in spätarchaischer Zeit neu errichteten Peripteraltempel verehrt wurde. Die im Rahmen dieses Bandes untersuchte Keramik kam in Brunnen und Schächten in einem am Rand des Hügels gelegenen, ausgedehnten Gebäudekomplex zutage. Der erste Teil des vorliegenden Bandes ist der stilistischen und chronologischen Auswertung des keramischen Fundmaterials gewidmet, welche die Grundlage für eine zeitliche und funktionale Einordnung des jeweils umgebenden Areals bzw. Gebäudes bildet. Die Funde gehören weitgehend der Zeit zwischen dem späten ersten und dem späten dritten Viertel des 5. Jhs. an, also jener Periode nach dem großzügigen Ausbau der Akropolis in der spätarchaischen und frühklassischen Zeit. Die Kontexte enthielten neben einer Reihe von Importen, darunter solche aus Attika, Korinth, Lakonien, Ostgriechenland und der nördlichen Ägäis, auch zahlreiche Gefässe lokaler Herkunft. Das Formenspektrum zeigt, dass es sich bei einigen dieser Gebäude um Einrichtungen gehandelt haben muss, in denen Speisungen und Symposien stattfanden; dabei lassen die Art und Lage des Gebäudekomplexes am Rand der Akropolis vermuten, dass diese in Zusammenhang mit dem Kultgeschehen standen. Der Schwerpunkt des vorliegenden Bandes liegt auf der bislang wenig erforschten lokalen Keramikproduktion. Unter Miteinbeziehung naturwissenschaftlicher Untersuchungen, durchgeführt vom Fitch Laboratory der British School at Athens, und antiker Schriftquellen, analysiert von Jörg Weilhartner, wird das Bild eines bedeutenden Produktionszentrums von Kochkeramik gezeichnet, das ein breites Formenspektrum hervorbrachte, spezielle Herstellungstechniken entwickelte und seine Erzeugnisse weithin, bis in das Schwarzmeergebiet, Süditalien und Nordafrika, exportierte. Dies legt nahe, die überlieferte Bezeichnung Äginas als "Topfverkäuferin" in erster Linie auf die lokal hergestellte Kochkeramik zu beziehen. Während Ägina seinen Bedarf an Kochgeschirr ausschließlich mit eigenen Produkten deckte, musste Tafelgeschirr importiert werden, da dieses nach unseren Studien vor Ort nicht in ausreichender Qualität erzeugt werden konnte. Über die Untersuchung von stilistischen Entwicklungen der Keramik dieser Epoche hinaus wird auch eine Verbindung zur historischen und wirtschaftlichen Situation Äginas in klassischer Zeit hergestellt und seine Rolle als bedeutende Handelsmacht und Rivale Athens beleuchtet. Das große Verbreitungsgebiet der äginetischen Kochkeramik und das reiche Spektrum an Importen in Kolonna geben Zeugnis von den weit reichenden Kontakten Äginas. Es wird deutlich, dass die Insel in den ersten drei Vierteln des 5. Jhs., also auch noch nach der Eroberung durch Athen 456 v. Chr., eine aktive und wichtige Handelflotte unterhielt. Erst mit dem Ende des dritten Viertels des 5. Jhs. lässt sich am keramischen Fundmaterial ein massiver Einbruch sowohl der Importe als auch der lokalen Produktion ablesen. Dieser steht wohl in Zusammenhang mit den einschneidenden politischen Ereignissen dieser Zeit, als Athen laut der antiken Überlieferung nach längerer Besetzung der Insel die gesamte einheimische Bevölkerung vertrieb. Damit kann die hier analysierte Keramik das bereits aus den Schrift- und anderen Quellen gewonnene Bild vom Aufstieg und Niedergang der Handelsmacht Ägina bestätigen und vertiefen.

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