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Rom: bewunderte Vergangenheit - inszenierte Gegenwart

Rom: bewunderte Vergangenheit - inszenierte Gegenwart

Ruth Elisabeth Kritzer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4307
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (75%)

Keywords

    Rome, City Description, City planning, Topography, Humanism

Abstract

Vorliegendes Buch mit dem Titel "Rom: bewunderte Vergangenheit - inszenierte Gegenwart. Die Stadt in literarischen Topographien der Renaissance" beschäftigt sich mit (original) lateinisch und in Prosa verfassten, d.h. historisch-deskriptiven Rombeschreibungen des 15. und 16. Jhs. Genauer umfasst der in den Blick genommene Zeitraum die Phase zwischen der Herausgabe der ersten vollständigen Topographie Roms durch Flavio Biondo 1446 und dem bedeutendsten Vertreter der Spätrenaissance auf dem Gebiet, Jean Jacques Boissard (1602). Die Arbeit gliedert sich im Wesentlichen in vier bzw. fünf größere Abschnitte: Auf einen einleitenden Teil, der Definition und Entwicklung des Genres und dessen Vorläufer sowie Intention und Vermittlungsabsicht der eingehender behandelten Autoren und deren praktische Umsetzung behandelt, folgen zwei längere Textvergleiche, für den eben jene original lateinisch schreibenden Autoren mit ihren Werken ausgewählt wurden, die sich formal und inhaltlich aneinander messen lassen und seit den im 17. Jh. beginnenden theoretischen Überlegungen zur Topographie immer wieder als Maßstab genannt werden: eben Flavio Biondos (De) Roma instaurata, Andrea Fulvios Antiquitates urbis, Giovanni Bartolomeo Marlianos Urbis Romae Topographia und Jean Jacques Boissards Topographia Romanae Urbis. Ausschlaggebend für die Textauswahl war die entsprechende inhaltliche Bedeutung für die Zeit der Textabfassung und der ersten Rezeption, aber auch das Interesse des heutigen Lesers: So vergegenwärtigen die die Topographien einleitenden Kapitel über Stadtgründung und -entwicklung den Stellenwert der Romulus-Sage für das im 15. Jh. neu erstarkte Papsttum und die damit verbundene, bewusste Demonstration der kontinuierlichen Entfaltung Roms von der antiken Königsstadt zur "modernen" Papstresidenz, die thematisch und topographisch verhältnismäßig abrundbaren Abschnitte über Forum Romanum und Kapitol hingegen in besonderer Ausprägung das archäologische und kunsthistorische Interesse der Autoren und der damaligen Bildungsgesellschaft; das Kapitol, noch im Mittelalter zum stadtpolitischen Mittelpunkt geworden, aber durch seine alten, vom Südosten ausgehenden Aufgänge nach wie vor auf das schlechtweg im Forum verkörperte antike Rom hin orientiert und zu weiten Teilen verwahrlost, sollte nicht zuletzt durch die Umgestaltung im 16. Jh. als neues, sich dem "modernen" Rom öffnendes Zentrum der Kunst etabliert werden - ein Wandel, den auch die vorgestellten Texte vermitteln. Den heutigen Rezipienten, ob Wissenschafter oder rominteressierter Laie, mögen die Texte aus verschiedenen Gründen ansprechen, zumal sie historische, archäologische, kunst- und kirchenhistorische sowie sprachgeschichtliche Informationen und Details zu bedeutenden, seit der Antike erforschten Arealen bieten. Den lateinisch und in deutscher Übersetzung präsentierten Textgegenüberstellungen schließt sich jeweils eine Textauswertung an, die sprachliche und inhaltliche Unterschiede sowie die verwendeten Quellen betrachtet. In einem weiteren Abschnitt werden Analogien zwischen der Darstellung Roms in der Literatur und der damals aufstrebenden Kartographie bzw. die darauf anwendbaren Kriterien von Fiktion und Realität untersucht, was ergibt, dass die Texte über das einzigartige Potential verfügen, ein diachrones, wenn auch nicht durchweg gleich gewichtetes Gesamtbild der Stadt Rom zu "zeichnen". Eine Zusammenschau der denkmalschützenden und - zerstörenden stadtgestalterischen Maßnahmen der für den gewählten Zeitrahmen in Frage kommenden Päpste leitet schließlich die Analyse einer möglichen Beeinflussung dieser bzw. ihrer Architekten durch die verschiedenen Topographien ein; insbesondere, was die oben genannten Autoren über die Monumente und die historische Entwicklung des Vatikans geschrieben haben, beleuchtet die enge Verflechtung zwischen Gelehrten- und Papsttum der damaligen Zeit sowie den für die katholische Kirche nutzbaren Propagandagehalt der Rombeschreibungen. Ein spezieller, abschließender Abschnitt über das Salzburg Wolf Dietrichs behandelt einen regionalen Bereich, auf den die antikisierende, imperiale Romideologie unmittelbare Auswirkungen hatte. Im - allerdings erst etwa 100 Jahre nach Wolf Dietrich - "Rom des Nordens" genannten Sitz des Fürsterzbischofs widerspiegelt sich die Stadtrezeption eines vom Geist der Renaissance erfüllten absolutistischen Herrschers, die auch eine Vertrautheit mit der diesbezüglich einschlägigen Literatur erkennen lässt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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