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Musik und Melancholie im Werk Heimito von Doderers, insbesondere in den "Divertimenti"

Musik und Melancholie im Werk Heimito von Doderers, insbesondere in den "Divertimenti"

Klaus Amann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4313
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 12.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Heimito von Doderer, Contemporary German Literature, Wiener Moderne (1880 - 1938), Literary Melancholy, Comparative Literatur, Psychoanalytic Literary Criticism

Abstract

Meine Arbeit ist im Wesentlichen zweigeteilt. Jene "zwei Mächte", als die Bachtin Form und Inhalt des künstlerischen Werks bezeichnet hat, koexistieren in ihr gleichberechtigt nebeneinander. Auf der einen, der formalen Seite, widmet sich meine Studie den spezifischen, durch die Formensprache der Musik inspirierten literarischen Verfahrensweisen der Dodererschen "Divertimenti". Auf der anderen, der inhaltlichen Seite, befasst sich die Untersuchung mit den überwiegend dunkleren Tönen, die in den "Divertimenti" angeschlagen werden. Das eigentliche Ziel meiner Arbeit ist es zu klären, inwiefern sich diese beiden Komplexe - musikalische Form (musikalisch ästhetisierte Superstruktur) und melancholischer Inhalt (depressiv getönte Stimmungslage, Thematisierung depressiver Erfahrungen) - wechselseitig bedingen, weshalb sie in den "Divertimenti" eine derart unwiderstehliche Einheit bilden. Hierbei stützt sich meine Studie auf zahlreiche Materialien aus dem Nachlass, die in der Forschung bisher nicht beachtet wurden. Auf dieser neuen Text- und Materialgrundlage, die vor allem durch das Fragment zu "Divertimento No VI" ("Erwachen fröhlicher Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande") sowie diaristische Notizen und Kompositionspläne aus dem Skizzenwerk substantiell erweitert wird, spürt die Arbeit den musikalischen Techniken und kompositorischen Strategien der "Divertimenti" nach. Die auf den Nachlassfunden basierende formale Analyse gewährt tiefe Einblicke in jenes von Steven Paul Scher so bezeichnete "komparatistische Grenzgebiet", in dem die Konditionen ausgehandelt werden, zu denen "literarische" Transfers von musikalischen Techniken möglich sind. Die "Divertimenti" stehen ganz im Zeichen des Saturn. Indem meine Arbeit sich dem Thema Melancholie und Depression widmet, das nicht nur in den "Divertimenti" "anklingt", sondern auch das spätere Schaffen des Autors dunkel grundiert, regt sie eine neue, auf die Schilderungen "deperzeptiver" Zustände gerichtete Lesart des Dodererschen Werkes an. In diesem Zusammenhang ist es nötig, Doderers quasiphilosophische Spezialtheorie, die um die Begriffspaare "Apperzeption" und "Deperzeption" sowie "erste" und "zweite Wirklichkeit" kreist, sozusagen im Licht der "schwarzen Sonne" (Julia Kristeva) neu zu betrachten. Auch gibt meine Arbeit einen Überblick darüber, wie sich die Erfahrung der Depression literarisch manifestiert, und sie weicht der Frage nicht aus, ob sich die textlichen Befunde mit der Klinik der Melancholie in Einklang bringen lassen. Bei allem stets das zeitgeistige intellektuelle Milieu Wiens im Blick habend, beabsichtigt meine Arbeit nebenbei zu zeigen, wie tief Doderers größtenteils erst postum veröffentlichtes Frühwerk in der Wiener Moderne verwurzelt ist. Hierbei wird allerdings ein Verständnis der Wiener Moderne vorausgesetzt, das zeitlich weiter reicht, als etwa der Titel der von Gotthart Wunberg 1981 herausgegebenen Anthologie "Die Wiener Moderne. Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910" vermuten ließe. Als Anregung diente vielmehr die 1986 im Pariser Centre Pompidou organisierte Ausstellung "Wien 1880-1938. Die fröhliche Apokalypse", die laut Jacques Le Rider den vorläufigen Höhepunkt der Diskussion um die Wiener Moderne markierte. Doderers große Offenheit für die intellektuellen, wissenschaftlichen und künstlerischen Strömungen der Jahrhundertwende wird in meiner Arbeit in einem bisher nicht gekannten Umfang bloßgelegt. Der Autor geht nicht in allem in der Wiener Moderne auf. Doch werden viele Aspekte seiner frühen literarischen Anstalten, nicht zuletzt der unbedingte Wille zur (in erster Linie musikalischen) Form, vor diesem Hintergrund verständlicher.

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