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Architektur auf Tinos

Architektur auf Tinos

Hasso Hohmann (ORCID: 0000-0003-4400-0996)
  • Grant-DOI 10.55776/D4338
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 7.252 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Bauwesen (80%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (10%); Kunstwissenschaften (10%)

Keywords

    Cultural Landscape, Natural Landscape, Archaic Architecture, Vernacular Architecture, dovecotes, Construction Principles

Abstract

Die Kykladeninsel Tinos ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Für die Griechen ist sie die heilige Insel der Griechisch-Orthodoxen Kirche. Auf Grund ihrer Geschichte und der langen Zugehörigkeit zu Venedig ist die Insel aber dennoch eine nach der Glaubenszuge-hörigkeit geteilte Insel - geteilt in römisch-katholische und griechisch orthodoxe Christen - wodurch es zu vielen zweischiffigen Kirchen kam. Die Kirchenschiffe sind durch große Öffnungen in der Mittelwand verbunden, obwohl sie unterschiedlichen Glaubensrichtungen gehören. Durch eine längere osmanische Zeit zeigt die Insel auch starke osmanische Einflüsse. So gehen die Taubenhäuser entgegen der gängigen Meinung offenbar auf die Osmanen zurück. Diese Taubenhäuser machten die Insel international bekannt. Durch die vielen Pilger und Wallfahrer wurde die Insel nie zu einer wirklichen Touristeninsel. So konnten sich Natur- und Kulturlandschaft und auch manches aus der Frühzeit erhalten, wie die immer noch in großer Zahl in Bauten verwendeten Kraggewölbe. Solche archaischen Deckenkonstruktionen wurden aus einer nie unterbrochenen Tradition noch bis ins 20. Jh. gebaut und bis heute genutzt. Sie wurden in allen Bereichen der Architektur eingesetzt. Sie finden sich an Wohnbauten und Kirchen, an Stallungen, Bootshäusern, Taubenhäusern und Wasserhäusern sowie an Wind- und Wassermühlen. Konstruktiv kann man bei den Bauten im Laufe der geschichtlichen Entwicklung zwischen mindestens drei unterschiedlichen Konstruktionsweisen und Bauformen unterscheiden: 1. Die sehr frühen Bauten sind meist einräumig und wirken oft sehr gedrungen. Diese nur aus Stein konstruierten Bauten wurden unter Verwendung von Karggewölben errichtet. Es gibt solche Bauten für praktisch alle Funktionen. 2. Spätere Bauten sind meist zweiräumig. Bei diesen wird das archaische Kraggewölbe mit weitgespannten Schlusssteinbögen in den Mittelwänden kombiniert. Erstaunlich ist die Kombination von zwei so unterschiedlichen Konstruktionsweisen. Dies fällt besonders bei den zweischiffigen Kirchen auf, ist aber auch bei Wohnbauten, Wasserhäusern und Taubenhäusern dieser Zeit anzutreffen. 3. In einer noch späteren Phase folgten Bauten mit nur leichten Wandauskragungen zum Innenraum und mit Balkendecken. Bei diesen wird die Spannweite für die Balken durch das Vorkragen verringert. Die Bauten wurde also im Laufe der Zeit durch konstruktive Modifikationen immer leichter, größer und heller. Das konstruktive Denken in Kraggewölben, das Prinzip des Vorkragens war aber in den Inselbewohnern von Alters her so stark verankert, das es erst Ende des 20 Jh. wohl endgültig aufgegeben wurde. Tonnengewölbe gibt es auf der Insel nur sehr selten und vor allem im sakralen Bereich. Es gibt auf Tinos bis ins 21. Jh. eine eigene Art hölzerner Fallenschlössern für Türen. Ihre Funktionsweise weicht von traditionellen Holzschlösser im Jemen, in Marokko und auch von römischen deutlich ab. Sie spiegeln Sicherheitsbedürfnis in Kombination mit Erfindungsgeist. Hervorzuheben sind auch zwei sehr frühe Formen der Bienenhaltung, die bis ans Ende des 20. Jh. zum Einsatz kamen. Einerseits wurden Bienen in aus Steinplatten geformten verschliessbaren Mauernischen, andererseits in dünnwandigen Tonamphoren in vorgefertigten Wandnischen gehalten. Beide Arten sind kaum sonst noch anzutreffen. Allein die Amphorenhaltung wurde schon bei den Ägyptern im Alten Reich verwendet und geht dort auf zentralafrikanische Vorbilder zurück. Diese Beispiele zeigen, dass die Insel eine kulturelle Ökonische ist. Dazu haben neben der Insellage die traditionsbewusste Bevölkerung und der späte internationale Tourismus beigetragen. Das Buch bietet eine umfangreiche Dokumentation dieser Besonderheiten.

Forschungsstätte(n)
  • Bundesland Steiermark - 100%

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