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Antonio Bertali: Dramatische Sakralwerke

Antonio Bertali: Dramatische Sakralwerke

Martin Eybl (ORCID: 0000-0002-2605-933X)
  • Grant-DOI 10.55776/D4362
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 3.500 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Italian Oratorio, Emperor Leopold II, Sepolcro, King Herod, Vienna, Massacre of the Innocents

Abstract

Das Oratorium La strage degl`Innocenti (1665) und das Sepolcro Il Pentimento, l`Amore verso Dio, con il Pianto delle Marie, et de Peccatori (1661) sind die einzigen erhaltenen dramatischen Sakralwerke des Wiener Hofkapellmeisters Antonio Bertali. Gemeinsam repräsentieren sie den reifen Stil des Komponisten, welcher sich durch technische Meisterschaft, rhetorischen Einfallsreichtum und große musikalische Kohärenz auszeichnet. Um 1605 in Verona oder Umgebung geboren, zog Bertali 1624 nach Wien, wo er am Kaiserhof als Geiger, Komponist und Lehrer tätig wurde. 1649 stieg er nach Giovanni Valentinis Tod zum Hofkapellmeister auf. Seine große Popularität als Komponist wird durch Aussagen von Zeitgenossen sowie durch die weite Verbreitung seiner zahlreichen Werke in ganz Europa belegt. Obwohl sich Bertali auch in weltlichen Genres übte, bildete die geistliche Musik sein zentrales Aufgabengebiet als Hofkapellmeister. Das Libretto von La strage degl`Innocenti basiert auf dem gleichnamigen epischen Gedicht Giambattista Marinos und behandelt den Bethlehemitischen Kindermord: Es zeigt König Herodes inmitten seiner Berater in Angst, sein Reich an den neugeborenen König zu verlieren. Während ihn die beiden ersten Ratgeber zu dem Kindermord drängen, warnt der dritte vor den Konsequenzen solcher Grausamkeit und des Ungehorsams gegenüber dem göttlichen Plan. Dennoch machen sich Herodes und seine Minister voll Mordlust auf zum Massaker. Der zweite Teil des Oratoriums beginnt mit der herzzerreißenden Klage dreier Mütter um ihre unschuldigen Kinder. Doch ihre Tränen sind vergebens, und das Gemetzel nimmt seinen Lauf. Der atemberaubende Schlusschor beweint die sterbenden Kinder und stellt die Rache des Himmels für das begangene Unrecht in Aussicht. Il Pentimento verkörpert eine wienerische Sonderform des Oratoriums, das Sepolcro, welches am Kaiserhof von etwa 1660 bis 1705 gepflegt wurde. Wie in vielen anderen Kirchen Wiens, wurden auch in der Hofburgkapelle und in der Kapelle der Kaiserinwitwe Eleonora während der Karwoche Nachbildungen des Heiligen Grabes errichtet, welche dort als Kulisse für die semi-szenischen Aufführungen dienten. Die dramatische Handlung von Antonio Draghis Libretto zu Il Pentimento ist minimal: Das Werk beginnt mit den Klagen der allegorischen Figuren Il Pentimento (Reue) und Amor verso Dio (Liebe zu Gott) über den toten Jesus. Beide beteuern, dass sie am liebsten selbst sterben möchten. Dasselbe Thema wird danach in einem Dialog zwischen Maria (Jesu Mutter) und Maria Magdalena übernommen. In diesen schalten sich zuletzt auch zwei reuige Sünder ein, und das Viergespann hält eine ausgedehnte Betrachtung über die Sünde. Als einziger Lichtschein wird hier die Hoffnung auf Erlösung genannt, die ernüchternde Schlusssequenz jedoch hält allen Sterblichen die Reue, die Furcht, das Grab und die Würmer als Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit vor Augen. Die dramatischen Sakralwerke Antonio Bertalis erscheinen als zentrale Dokumente der österreichischen Musikgeschichte in der traditionsreichen Editionsreihe Denkmäler der Tonkunst in Österreich - DTÖ. Der Herausgeber, der deutsche Musikforscher Tassilo Erhardt, ist ein Experte für die Musik Antonio Bertalis.

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