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Adjektivbasierte Diskurszeichen in Mündlichkeit und Schrift

Adjektivbasierte Diskurszeichen in Mündlichkeit und Schrift

Martin Hummel (ORCID: 0000-0002-6598-0607)
  • Grant-DOI 10.55776/D4372
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 2.429 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Discourse marker, Adverbs, Spanish, Orality-Literacy, Adjectives, Grammaticalization

Abstract

Das Buch widmet sich einem Thema, das dem übergeordneten Forschungsrahmen der Grazer Research Group "The Interfaces of Adjective and Adverb in Romance" (http://sites.google.com/site/rsgadjadv/) zuzuordnen ist. Empirische Grundlage ist ein Korpus mit semi-informellen Daten des gesprochenen chilenischen Spanisch bestehend aus Aufnahmen mit Hausangestellten in Santiago de Chile. Das Korpus umfasst 9,5 Stunden Aufnahme, die rund 70 000 Wörtern im Diskurs der Hausangestellten entsprechen. Die Grazer Forschungsgruppe geht davon aus, dass die gesprochene Tradition des Spanischen am besten in der Sprache der einfachen Bevölkerung in Amerika bewahrt wurde. In diesem Zusammenhang wird angenommen, dass die direkte Konversion von Adjektiven zu Adverbien der sprechsprachlichen Tradition zuzuordnen ist, während die indirekte Konversion mit - mente in schriftlichen Texten bevorzugt wird. Bisherige Forschungsarbeiten haben diese Hypothesen in einigen Teilbereichen bestätigt: für romanische Sprachen im allgemeinen (Hummel 2000), und, im gleichen chilenischen Korpus, für Adverbien der Art und Weise (Hummel 2007), Modifikatoren von Adjektiven und Adverbien (Hummel 2010b) und zirkumstantiale Attribute (2009a). Direkte Konversion wird häufig im Hinblick auf Modifikatoren des Verbs diskutiert, wie z.B. trabajar duro / duramente "to work hard" / "hardly"`. Dabei wird meist übersehen, dass Satzadverbien und Diskursmarker dem gleichen Muster folgen, wie z.B. Sp. claro, bueno, bien, igual, total, cierto usw., die gelegentlich sogar als Adverbien eingestuft werden. Es fällt auf, dass auch diese nahezu ausschließlich informell-mündlich gebraucht werden, wenn wir die literarische Mimesis von Sprechsprache, etwa in direkter Rede, ausnehmen. Schriftsprachlich wird die Lücke wiederum von Adverbien auf -mente gefüllt. Wenn man zudem Modifikatoren in der Determinantengruppe hinzunimmt, die eine wichtige Aufgabe bei der Entwicklung einer subjektiven Perspektive im Diskurs erfüllen, dann fallen Einheiten wie incluso, solo, justo, cierto, puro, mero, mismo, nico, propio ins Auge, die wiederum partiell mit mente-Adverbien konkurrieren: justamente, ciertamente usw. Auch eine dritte Gruppe wird unter diesem Gesichtspunkt berücksichtigt. Beispiele hierfür sind exacto, das für eine lange Reihe von Antwortpartikeln steht, parenthetisch gebrauchtes horrible, das eine subjektive Wertung ausdrückt, und deontisch gebrauchtes mejor. Auf diese Weise trägt die Arbeit der Gesamtheit der adjektivbasierten Sprachmittel Rechnung, die für die Konstruktion eines subjektiven Diskurses eingesetzt werden, wobei das Hauptaugenmerk auf die spezifische Verteilung von direkter und indirekter Konversion auf die variationalen Achsen von Schriftlichkeit und Mündlichkeit gelegt wird. Das letzte Kapitel setzt sich mit der Frage auseinander, inwiefern die moderne Grammatikalisierungstheorie die Entwicklung solcher Diskursfunktion erklären kann und wo ihre Grenzen liegen. Als begrenzt aussagekräftig erweisen sich die Ansätze insbesondere deshalb, weil meist eine monolithische Sprachkonzeption implizit zugrunde gelegt wird, die die Schnittstelle von Schriftlichkeit und Mündlichkeit nicht beachtet. Darüber hinaus wird häufig zu unrecht postuliert, sprechsprachliche Diskursmarker hätten sich aus den kanonischen Formen der Schriftlichkeit entwickelt, als ob Schriftlichkeit historisch vor Mündlichkeit anzusiedeln wäre. Das Buch wirft daher ein neues Licht auf das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der Synchronie des Gegenwartsspanischen, wobei darüber hinaus einige geläufige Annahmen zur diachronen Entwicklung in Frage gestellt werden. Außerdem wird das Verhältnis zwischen der zugrundeliegenden Wortart (hier: Adjektive) und der Herausbildung von Satz- und Diskursfunktion systematisch dargestellt.

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