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Starke Akteure, statt schwache Opfer

Strong agents, not weak victims

Christina Bauer (ORCID: 0000-0002-9042-2965)
  • Grant-DOI 10.55776/ESP67
  • Förderprogramm ESPRIT
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2022
  • Projektende 30.06.2025
  • Bewilligungssumme 287.711 €

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (100%)

Keywords

    Social Psychological Interventions, Stigma, Educational Equality, Ethnic Minorities

Abstract Endbericht

Verschiedene Gruppen von Menschen (z. B. Geflüchtete, ethnische Minderheiten oder Menschen mit psychischen Erkrankungen) leiden unter stigmatisierenden gesellschaftlichen Erzählungen, die diese Personengruppen als schwach und mangelhaft darstellen. Solche stigmatisierenden Erzählungen können die Chancen von Individuen auf ein erfolgreiches und glückliches Leben beeinträchtigen, indem Sie zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden schädigen. Um dieses Problem zu adressieren, haben meine Kollegen und ich eine kurze Online- Interventionsübung entwickelt, die zum ersten Mal die Identität stigmatisierter Personen auf eine stärkende Weise neu definiert. Die Intervention re-definiert, was es bedeutet, z. B. ein Geflüchteter zu sein, in einer Weise, die ihre Stärken statt Schwächen hervorhebt. Im Gegensatz zu stigmatisierenden Erzählungen, die Menschen als schwach und mangelhaft darstellen, hebt die Intervention hervor, dass i) stigmatisierte Menschen durch ihre Erfahrungen viele wichtige Stärken und Fähigkeiten gezeigt haben, wie z. B. die Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen, und ii) dass diese Stärken ihnen helfen können, ihre Ziele zu erreichen. Bei Geflüchteten im akademischen Kontexten hat sich gezeigt, dass diese Identitäts-Redefinitions- Intervention die Leistungsfähigkeit von Teilnehmenden über ein Jahr hinweg steigern kann. Ziele: Aufbauend auf der ersten Studie mit Geflüchteten untersucht dieses Projekt, wie und unter welchen Bedingungen die Identitäts-Redefinition positive Auswirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen haben könnte. Insbesondere untersuche ich, inwieweit sich positive Effekte zeigen für - andere stigmatisierte Gruppen im Bildungskontext: Studierende mit ethnischen Minderheits- Status - die Einstellungen und Verhaltensweisen wichtiger nicht-stigmatisierter Anderer: die Erwartungen und das Lehrverhalten von Lehrkräften - nicht-bildungsbezogene Ergebnisse stigmatisierter Personen: das Wohlbefinden von depressiven Personen Um zu untersuchen, wie und unter welchen Bedingungen die Intervention wirkt, werde ich potenzielle Wirkmechanismen der Intervention sowie potenziell entscheidende Interventionskomponenten untersuchen. Herangehensweise: Die Intervention wird zunächst auf der Grundlage von Interviews an die jeweiligen Populationen angepasst und dann in einer Reihe von Kurz- und Langzeitexperimenten im Labor und im Feld getestet. Innovation: In diesem Projekt wird zum ersten Mal untersucht, wie sich die Schaffung von stärkenden statt stigmatisierenden Narrativen über benachteiligte Personengruppen positiv auf unterschiedliche Individuen auswirken kann. Da die Experimente zum ersten Mal stigmatisierende Narrative experimentell verändern, werden die Ergebnisse nicht nur Aufschlüsse über die Effekte und Wirkmechanismen des Identitäts-Redefinitions-Ansatzes geben, sondern auch über die Art und Weise, wie stigmatisierende Narrative Benachteiligungen überhaupt erst verursachen.

Verschiedene Personengruppen (z. B. Flüchtlinge, Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status oder Menschen mit psychischen Erkrankungen) leiden unter stigmatisierenden gesellschaftlichen Narrativen, die diese Personengruppen als schwach und mangelhaft darstellen. Solche stigmatisierenden Narrative können das Vertrauen der Betroffenen in ihre Fähigkeiten und damit ihre erfolgreiche Zielverfolgung untergraben. Um dieses Problem anzugehen und besser zu verstehen, entwickelt das Projekt "Starke Akteure, keine schwachen Opfer" Interventionen - kurze und leicht skalierbare Online-Übungen -, die Menschen bei der Verfolgung ihrer Ziele unterstützen. Als Gegengewicht zu stigmatisierenden Narrativen, die Menschen als schwach und mangelhaft darstellen, hebt die Intervention hervor, dass i) stigmatisierte Menschen durch ihre Erfahrungen viele wichtige Stärken und Fähigkeiten wie die Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen, gezeigt haben und ii) diese Stärken ihnen helfen können, ihre Ziele zu erreichen. Wir haben die Intervention in randomisierten kontrollierten Feldversuchen mit Studenten aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen und Personen, die unter Depressionen leiden, getestet. Ergebnisse zeigen, dass unsere Intervention die Auswirkungen von Stigmatisierung wirksam umkehrt: Studenten mit niedrigem sozioökonomischen Hintergrund, die an der Intervention teilnahmen, erzielten über ein Semester hinweg bessere Noten als Studenten in einer Kontrollgruppe. Darüber hinaus verbesserte die Intervention bei Menschen mit Depression, den Fortschritt bei einem selbst gewählten Ziel: Über einen Zeitraum von zwei Wochen berichteten depressive Personen, die an der Intervention teilnahmen, dass sie mehr Fortschritte bei einem selbst gewählten Ziel machten als depressive Teilnehmer der Kontrollgruppe. Schließlich haben wir auch gezeigt, dass die Intervention für Menschen, die mit stigmatisierten Gruppen arbeiten (z.B. Lehrkräften), wirksam sein kann: Menschen, die an der Intervention teilnahmen, zeigten mehr Empowerment in ihrem Umgang mit Geflüchteten - z. B. waren sie eher dazu geneigt, Geflüchtete dazu zu ermutigten, Herausforderungen anzunehmen. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse, wie wichtig es ist, wie wir Menschen darstellen, die mit Widrigkeiten konfrontiert sind - und wie das konkret aussehen kann. Die erstellten Interventionen sind öffentlich zugänglich und können so von Praktiker*innen und Forscher*innen weiter verwendet werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Veronika Job, Universität Wien , Mentor:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Jürgen Hoyer - Deutschland
  • Gregory Walton - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Shannon Brady - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Tiffany Brannon - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 10 Publikationen
  • 4 Datasets & Models
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2025
    Titel The Strengths of People in Low-SES Positions: An Identity-Reframing Intervention Improves Low-SES Students' Achievement Over One Semester.
    DOI 10.1177/19485506241284806
    Typ Journal Article
    Autor Bauer Ca
    Journal Social psychological and personality science
    Seiten 45-55
  • 2025
    Titel Social class differences in the value of talent: First- but not continuing-generation students prefer being seen as diligent by their parents
    DOI 10.31219/osf.io/5rbcn_v1
    Typ Preprint
    Autor Bauer C
  • 2025
    Titel Recognizing People's Agency Amidst Disadvantage: How to Study Inequality Using a Holistic Approach That is Accurate and Non-Stigmatizing
    DOI 10.1111/spc3.70035
    Typ Journal Article
    Autor A. Bauer C
    Journal Social and Personality Psychology Compass
  • 2025
    Titel The Brilliance-Belonging Model: How Cultural Beliefs About Intellectual Ability Undermine Educational Equity.
    DOI 10.1007/s10648-025-10034-2
    Typ Journal Article
    Autor Bauer Ca
    Journal Educational psychology review
    Seiten 64
  • 2024
    Titel The Strengths of People in Low-SES Positions: An Identity-Reframing Intervention Improves Low-SES Students' Achievement Over One Semester
    DOI 10.31234/osf.io/54jsk
    Typ Preprint
    Autor Bauer C
  • 2024
    Titel Recognizing People's Agency Amidst Disadvantage: How to Study Inequality Using a Holistic Approach that is Accurate and Non-Stigmatizing
    DOI 10.31234/osf.io/d6jxh
    Typ Preprint
    Autor Bauer C
  • 2024
    Titel The strength in mental illness: A targeted identity-reframing exercise improves goal pursuit among people who have experienced depression
    DOI 10.31234/osf.io/usqk2
    Typ Preprint
    Autor Bauer C
  • 2024
    Titel Liberal paternalism: Weak-victim narratives are common, especially among liberals, and facilitate the disempowering treatment of groups that face disadvantage
    DOI 10.31234/osf.io/yaqsg
    Typ Preprint
    Autor Bauer C
  • 2024
    Titel Not so Different, and not Deficient: First-and Continuing-generation Students' Selves and Self-discrepancies
    DOI 10.31234/osf.io/zm72w
    Typ Preprint
    Autor Job V
  • 2023
    Titel Identity-reframing interventions: How to effectively highlight individuals' background-specific strengths
    DOI 10.1111/spc3.12830
    Typ Journal Article
    Autor Bauer C
    Journal Social and Personality Psychology Compass
Datasets & Models
  • 0 Link
    Titel depression reframing data
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 0 Link
    Titel data on weak victim narrative effects
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2025 Link
    Titel SES reframing data
    DOI 10.17605/osf.io/gw6s9
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2024 Link
    Titel data of female first-generation student studies
    DOI 10.17605/osf.io/pfk3v
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2024
    Titel University of Vienna Post-Doc Award
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)

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