Wissenschaftsdisziplinen
Informatik (10%); Kunstwissenschaften (90%)
Keywords
-
Critique,
Performance,
Art History,
Artificial Intelligence,
Bodily Intelligence,
Posthumanist Aesthetics,
Dieses Forschungsprojekt ist an der Schnittstelle von Kunstgeschichte und -theorie angesiedelt und stützt sich auf Performance Studies. Es beginnt mit einer Kritik daran, wie KI-Technologien zunehmend in der Gesellschaft implementiert werden. Dies hat zum kybernetischen Kapitalismus geführtdessen algorithmische Operationen zu 80 % von Männern programmiert werden und erheblichen Einfluss auf gender, sex, und ethnisch-basierenden Formen der Diskriminierung hatund die Automatisierung von bestimmter menschlicher Arbeit beschleunigt. Vor diesem Hintergrund entwickelt mein Projekt einen originellen materialistischen feministischen Rahmen, der es möglich macht zu analysieren, wie künstlerische Performance Praktiken im letzten Jahrzehnt generative und verkörperte KI-Technologien in ihre körperbasierten Arbeiten integriert haben. Das Projekt entwickelt den Begriff der Performancekritik, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen körperlicher (identitätsbasierter) und maschineller Intelligenz zu analysieren. Konkret untersucht es, wie künstlerische Arbeiten die strukturellen Auswirkungen von KI-Technologien auf Formen sozialer Diskriminierung sichtbar machen und wie kinästhetische Performances von Identität die Subjektivierung prägt.
- Sabeth Buchmann, Akademie der bildenden Künste Wien , Mentor:in
- Peter Knees, Technische Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
- Nicole Haitzinger, Universität Salzburg , nationale:r Kooperationspartner:in
- Nanna Bonde Thylstrup, University of Copenhagen - Dänemark
- Adam Nocek, Arizona State University - Vereinigte Staaten von Amerika
- Michael Shane Boyle, Queen Mary, University of London - Vereinigtes Königreich