Hochgeordente konjugierte Polymere
Hochgeordente konjugierte Polymere
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Technische Wissenschaften (34%); Chemische Verfahrenstechnik (33%); Werkstofftechnik (33%)
Im SFB Elektroaktive Stoffe werden im Rahmen anwendungsorientierter Grundlagenforschung neue organische und anorganische Funktionsmaterialien mit interessanten elektrischen, elektrochemischen oder optoelektronischen Eigenschaften entwickelt. Die Arbeiten beginnen mit der Synthese neuer oder der chemischen Modifizierung bekannter Materialien, beinhalten die grundlegende Untersuchung und Charakterisierung mit modernsten spektroskopischen und elektronenmikroskopischen Methoden und haben die Demonstration der technischen Anwendbarkeit zumindest in Prototyp-Geräten zum Ziel. Eine besondere Stärke des SFB Elektroaktive Stoffe liegt in der vertikalen Anordnung der beteiligten Arbeitsgruppen, die alle Stufen von der Synthese über die Charakterisierung bis zur Anwendung abdecken. Anwendungsbereiche für die im SFB Elektroaktive Stoffe entwickelten Mate-rialien sind zum Beispiel organische Leuchtdioden, die für die Herstellung dünnster und sogar flexibler flexibler Displays mit hoher Leuchtkraft verwendet werden können, organische Laser für die Erzeugung farblich "durchstimmbarer" Laserstrahlung, Elektroden und Membranen für kleine Batterien und Brennstoffzellen mit extrem hoher Energiedichte oder Sensoren für die analytische Bestimmung von Gasen bei hohem Druck und hoher Temperatur. Der SFB Elektroaktive Stoffe hat die in den beiden vorangegangenen jeweils dreijährigen Förderperioden erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse in bisher insgesamt rund 1000 ! Publikationen (Zeitschriftenartikel, Buchbeiträge, Poster, Vorträge, Patente) dokumentiert, wodurch ein hoher internationaler Bekanntheitsgrad erreicht wurde. Interessanterweise war die Zahl der Publikationen in der zweiten Förderungsperiode bei vergleichbarem Finanzaufwand etwa doppelt so hoch wie in der ersten Förderungsperiode, was als Indiz für zunehmende Effizienz und Synergieeffekte aufgrund der engen Verflechtung der beteiligten Arbeitsgruppen zu sehen ist. In der dritten Förderungsperiode soll die bisher wissenschaftlich recht erfolgreiche Stoßrichtung beibehalten werden, wobei aber eine "Abnabelung" von der Förderung durch den FWF vorbereitet werden muß. Aufgrund der technologischsch-wirtschaftlichen Relevanz des SFB Elektroaktive Stoffe, die auch von der Österreichischen Nationalbank durch besondere Förderung anerkannt wird, sollte jedoch eine Weiterführung der Arbeiten z.B. im Rahmen von Kompetenzzentren, Christian-Doppler-Labors oder auch durch direkte Zusammen-arbeit mit der einschlägigen Industrie problemlos möglich sein.
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