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Limites inter Provincias - Roms innere Grenzen

Limites inter Provincias - Rome´s internal frontiers

Gerald Grabherr (ORCID: 0000-0003-4146-6424)
  • Grant-DOI 10.55776/I1161
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2013
  • Projektende 30.09.2017
  • Bewilligungssumme 176.694 €
  • Projekt-Website

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (75%); Wirtschaftswissenschaften (15%)

Keywords

    Brigantium, Ceramics, Raetia, Roman settlement

Abstract Endbericht

Grenzen und deren Überwindung sind ein aktuelles Forschungsthema der historischen Wissenschaften. Dies gilt auch für die provinzialrömische Archäologie, beschränkte sich in diesem Fachbereich bis anhin aber vor allem auf die Aussengrenzen des Römischen Reichs. Eine ausführlichere und auf dem heutigen Forschungsstand beruhende Auseinandersetzung mit den inneren Grenzen des Römischen Reichs Imperiums steht hingegen noch am Anfang, wäre aber von äusserster Wichtigkeit. Entsprach z.B. eine damalige Grenze eher den heutigen Grenzen zwischen zwei Bundesländern/Kantonen oder muss von einer Grenze wie zwischen zwei Staaten der EU ausgegangen werden? Handelte es sich um reine Verwaltungsgrenzen oder kann auch von Kulturgrenzen ausgegangen werden? Gab es ein Provinzbewusstsein bei der damaligen Bevölkerung? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen planen wir ein trinationales, grenzüberschreitendes Forschungsprojekt. Erklärtes Ziel ist es dabei, im kombinierten interdisziplinären Ansatz mit Hilfe der Alten Geschichte, der Archäologie und der Archäometrie eine Annäherung an das Phänomen der römischen Provinzgrenze zu erhalten. Dabei sollen gezielt bewährte Techniken angewendet aber auch neue Wege in der Methodik entwickelt werden. Als Fallbeispiel wurde dazu die Provinzgrenze zwischen Obergermanien und Rätien ausgewählt, die sich quer zu heutigen Landesgrenzen in der mittleren Kaiserzeit von Schwäbisch-Gmünd D zum Bodensee und von dort weiter bis hin zum Alpenhauptkamm erstreckte. Zur Beantwortung unserer Fragen wurden drei Ansätze gewählt: Ansatz 1 umfasst das Studium der Schriftquellen (Althistorischer Ansatz). Aufgrund einer kritischen Analyse der Schriftzeugnisse werden Überlegungen zur Bedeutung/Organisation von Provinzgrenzen sowie deren Bezug zu zeitgleichen Zollbezirken durchgeführt. Ansatz 2 umfasst die Landschaftsarchäologie. Mit einem siedlungsgeografischen und -topographischen Ansatz (inkl. GIS) gilt es vor allem zu überprüfen, ob sich die künstlich gesetzte Provinzgrenze in den Siedlungsmustern erkennen lässt. Ansatz 3 umfasst die Fundanalyse. Anhand von Keramikproduktion und Keramikverteilung soll untersucht werden, ob damalige Wirtschaftsstrukturen (Produktionsanlagen und Warenvertrieb) durch Verwaltungsgrenzen beeinflusst worden sind. Im Bereich der Trachtkunde (vor allem Fibeln) soll untersucht werden, inwiefern sich politisch gebildete Provinzen mit Kulturkreisen in Übereinstimmung bringen lassen. Das Projekt wird von drei Arbeitsplätzen (Universität Zürich, Universität Freiburg / Brsg., Universität Innsbruck) aus und im Rahmen von Dissertationen sowie Projektarbeiten betrieben. Wichtig ist uns dabei die Kombination bewährter Methodik (Schriftkunde, Materialkunde) mit neuen, naturwissenschaftlich begründeten Ansätzen (GIS- Erfassung und chemisch-mineralogische Analysen). Die Projektstruktur ist dabei so angelegt, dass alle drei Arbeitsplätze eng miteinander verzahnt vorgehen und sich jeweils ergänzen. Für den Austausch mit dem Forschungsumfeld ist im zweiten Drittel der Projektphase ein grösserer workshop mit internationaler Beteiligung geplant.

Das internationale DACH-Projekt Limites inter Provincias Roms innere Grenzen, das an der Universität Innsbruck (A) in Kooperation mit den Universitäten Zürich (CH) und Freiburg im Breisgau (D) durchgeführt wurde befasst sich in erster Linie mit der Erforschung der römischen Binnengrenzen. Neben der Frage ob und wenn mit welchen Methoden sich die Grenzen zwischen römischen Provinzen fassen lassen wurde auch weiteren Teilfragen nachgegangen, die sich mit der Funktion dieser Grenzen, ihrer Bedeutung für die Wirtschaft sowie ihrer Wahrnehmung bei der antiken Bevölkerung befassen. Als Untersuchungsbeispiel wurde die Grenze zwischen den Provinzen Germania superior und Raetia ausgewählt. Diese Grenze wurde mit interdisziplinären Ansätzen eingehend erforscht: Ein Althistorischer Zugang wurde von den Projektpartnern in Zürich unternommen, die sich mit Hilfe epigraphischer Zeugnisse und antiker Quellen der Frage nach der Grenze widmeten. An den Universitäten Zürich und Freiburg wurden die die Siedlungsmuster zu beiden Seiten der Provinzgrenze untersucht und in einem GIS-basierten Modell ausgewertet. In einem weiteren Ansatz, der neben der Universität Zürich vor allem an der Universität Innsbruck situiert war, wurde die materielle Kultur untersucht. Dafür wurden die Funde und Befunde, die 1974 bei den Ausgrabungen im Vorfeld des Baus des Bundesgymnasium Blumenstraße in Bregenz zu Tage kamen wissenschaftlich ausgewertet. Dieses reiche Fundmaterial dient als Ausgangsbasis für um projektspezifische Fragestellungen zu beantworten. Im Fokus lag dabei zum einen die Frage ob Trachtgrenzen politische Grenzen reflektieren, zum anderen wie sich Provinzgrenzen auf die Verteilung von Keramik und damit den damit verbundenen überregionalen Handel auswirken. Weiters wurde auch die Münzzirkulation untersucht und inwiefern diese von der jeweiligen Provinzzugehörigkeit beeinflusst wird. Zur Untersuchung der Trachtgrenzen wurde das gesamte Fibelspektrum von Bregenz aufgenommen und in mit den Spektren von Siedlungen gleicher Zeitstellung zu beiden Seiten der Provinzgrenze verglichen. Als Ergebnis zeigt sich, dass die jeweiligen Trachtgrenzen eher der Topographie folgen als politischen Grenzen und somit räumliche Faktoren eine wichtigere Rolle spielen als administrative. Als Beispiel sei hier das Alpenrheintal genannt, das eine grenzübergreifende kulturelle Einheit zu bilden scheint. Auch die Untersuchung des Münzniederschlages zu beiden Seiten der Grenze sowie der Keramikverteilung und der Handelspartner liefert ein vergleichbares Ergebnis. Kleinräumige regionale Verbindungen scheinen im Bewusstsein der antiken Bevölkerung eine größere Bedeutung gehabt zu haben als politische Zugehörigkeit, was sich an einem regen Austausch zwischen nahegelegenen Siedlungsstellen abzeichnet.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Alexander Heising, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Deutschland
  • Anne Kolb, University of Zurich - Schweiz
  • Philippe Della Casa, University of Zurich - Schweiz

Research Output

  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Gräberstraße oder gallo-römischer Tempelbezirk? Zu den Grabungen Samuel Jennys im 19. Jh. am nordöstlichen Siedlungsrand von Brigantium/Bregenz.
    Typ Journal Article
    Autor Rabitsch J
    Journal Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie
  • 2016
    Titel Ceramics know no boundaries: Imported goods in the Roman settlement of Brigantium/Bregenz.
    Typ Book Chapter
    Autor Della Casa
  • 2016
    Titel Wohnen zwischen Tempel und Gräberfeld - Erste Erkenntnisse zur siedlungsgenese am Nordostrand von Brigantium/Bregenz.
    Typ Book Chapter
    Autor M. Pfeil (Ed.)
  • 2015
    Titel Brigantium im Fokus internationaler Forschungsprojekte.
    Typ Book Chapter
    Autor Grabher/A. Rudigier (Eds.)
  • 2016
    Titel Brooches as Indicators for boundaries of regional identity in western Raetia.
    Typ Book Chapter
    Autor Blasinger K
  • 2018
    Titel Gräberstraße oder gallo-römischer Tempelbezirk?
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Rabitsch J
    Konferenz Schörner, G. (ed.): Akten des 16. Österreichischen Archäologentages
  • 2016
    Titel Zur germanischen Keramikimitation eines römischen Bronzebeckens aus Brigantium/Bregenz.
    Typ Book Chapter
    Autor G. Koiner & U. Lohner-Urban (Eds.)
  • 2016
    Titel Bregenz/Brigantium und die Frage nach der Grenze zwischen Raetien und Obergermanien aus numismatischer Sicht.
    Typ Book Chapter
    Autor Della Casa
  • 0
    Titel Neue Impulse. Geophysikalische Untersuchungen der Universität Innsbruck im Siedlungsareal von Brigantium /Bregenz.
    Typ Other
    Autor Oberhofer K

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