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Sulfonylharnstoffe zur Behandlungvon Cantu Syndrom (CantuTreat)

Sulfonylurea to treat Cantu syndrome (CantuTreat)

Anna Weinzinger (ORCID: 0000-0002-9202-0484)
  • Grant-DOI 10.55776/I2101
  • Förderprogramm International - Multilaterale Initiativen
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2015
  • Projektende 28.02.2019
  • Bewilligungssumme 168.945 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Informatik (75%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (25%)

Keywords

    Cantu syndrome, Molecular Dynamics Simulations, KCNJ8, IKATP, Sulfonylureas, Pharmacology

Abstract Endbericht

Das Ziel des CantuTreat Projekts ist die Entwicklung eines neuen therapeutischen Ansatzes zur Behandlung des Cant Syndroms. Das Cant Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, welche sich klinisch durch Hypertrichose, Lymphödeme, Osteochondrodysplasie, Kardiomegalie und Dysmorphien manifestiert. Es wird durch dominante sogenannte gain-of-function Mutationen im ATP abhängigen Kaliumanal KATP ausgelöst. Diese Entdeckung ermöglicht vielversprechende pharmazeutische Interventionen, da der KATP Kanal ein bekanntes drug-target ist: Sulfonylharnstoffe werden seit vielen Jahren sehr wirksam in der Diabetestherapie eingesetzt. CantuTreat ist der Zusammenschluss weltweit führender Labors um die molekularen und strukturellen Mechanismen dieser seltenen Erbkrankheit zu verstehen, mit dem Ziel neue, kosteneffektive Therapieansätze, basierend auf bereits wirksamen Diabethesmedikamenten zu entwickeln. In diesem Netzwerk übernimmt das Labor von Dr. Anna Weinzinger 2 wichtige Funktionen: Die strukturelle Charakterisierung von Cant assoziierten Mutationen am KATP Kanal Eine detaillierte Untersuchung der bisher unbekannten Bindungsstellen am Protein Computersimulationen sind optimal geeignet um Einblicke in strukturelle Veränderungen des Proteins aufgrund von Punktmutationen zu erhalten. Aufgrund der engen Vernetzung von Forschungspartnern in CantuTreat können experimentelle Ergebnisse unmittelbar in die theoretischen Modelle einfließen und andererseits die Ergebnisse der Berechnungen umgehend experimentell getestet werden. Als Ergebnis dieser Studien erwarten wir ein besseres Verständnis der Funktion des Kaliumkanals und verbesserte Möglichkeiten zur Arzneistoffentwicklung durch detaillierte Einsichten in die Struktur und Geometrie der Bindetasche, welche als Grundlage für Optimierungsvorschläge zur Entwicklung verbesserter Verbindungen dient. Die einzigartige Kombination an Expertisen in unserem multidisziplinären Konsortium, welche von in silico, über in vitro bis hin zu in vivo Methoden umfasst, stellt einen klaren und wichtigen Vorteil dar und ist die ideale Voraussetzung dieses innovative Projekt erfolgreich durchzuführen.

Die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze für seltene Erberkrankungen ist eine große Herausforderung für die pharmazeutische Forschung. Im vorliegenden Projekt wurde die extrem seltene Erkrankung Cant Syndrom erforscht. Diese kann durch verschiedene Punktmutationen am ATP abhängigen Kaliumkanal KATP ausgelöst werden. Klinische Merkmale dieser Erkrankung sind unter anderem Hypertrichose (übermäßiger Haarwuchs), Lymphödeme, Osteochondrodysplasie (Störung des Knochengewebes) und Kardiomegalie (Vergrößerung des Herzmuskels). Am Projektbeginn stand die Hypothese, das Sulfonylharnstoffe, Medikamente, welche seit vielen Jahren erfolgreich in der Diabetestherapie eingesetzt werden, möglicherweise auch ein vielversprechender therapeutischer Ansatz für die Behandlung von Cant Patienten sein könnten, da die defekten Proteine nahe verwandt sind. Ein Hauptziel dieses Projekts war daher die Analyse der Wirksamkeit des bekannten Sulfonylharnstoffs Glibenclamide auf ausgewählte Cant auslösende Mutationen. In Zusammenarbeit mit niederländischen Forschungsgruppen gelang es uns zu zeigen, dass dieser Arzneistoff tatsächlich wirksam die Überaktivität der defekten KATP Kanäle regulieren kann (Houtman et al, 2019). Allerdings zeigte sich auch, dass Sulfonylharnstoffe nicht bei allen Punktmutationen wirksam sind (Cooper et al, 2017). Daher war ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Projektes die Suche nach neuen möglichen Wirkstoffen, die aufgrund der extremen Seltenheit der Erkrankung nach Möglichkeit bereits am Markt für andere Anwendungen zugelassen sein sollten. Mittels eines neuen computerbasierten Ansatzes gelang es uns, neue, bereits am Markt zugelassene Arzneistoffe herauszufiltern, die defekte KATP Kanäle inhibieren können und daher einen vielversprechenden Ansatz für neue Therapien bieten (Chen et al, 2019).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Gijs Van Haaften, University Medical Center Utrecht - Niederlande
  • Marcel Van Der Heyden, University Medical Center Utrecht - Niederlande
  • Riccardo Caballero, Universidad Complutense de Madrid - Spanien
  • Colin G. Nichols, Washington University in St. Louis - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Sarah Francesca Smithson, University Hospitals Bristol - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 119 Zitationen
  • 6 Publikationen
  • 3 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2017
    Titel Conserved functional consequences of disease-associated mutations in the slide helix of Kir6.1 and Kir6.2 subunits of the ATP-sensitive potassium channel
    DOI 10.1074/jbc.m117.804971
    Typ Journal Article
    Autor Cooper P
    Journal Journal of Biological Chemistry
    Seiten 17387-17398
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Glibenclamide and HMR1098 normalize Cantú syndrome-associated gain-of-function currents
    DOI 10.1111/jcmm.14329
    Typ Journal Article
    Autor Houtman M
    Journal Journal of Cellular and Molecular Medicine
    Seiten 4962-4969
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Atomistic basis of opening and conduction in mammalian inward rectifier potassium (Kir2.2) channels
    DOI 10.1101/642090
    Typ Preprint
    Autor Zangerl-Plessl E
    Seiten 642090
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Computational Identification of Novel Kir6 Channel Inhibitors
    DOI 10.3389/fphar.2019.00549
    Typ Journal Article
    Autor Chen X
    Journal Frontiers in Pharmacology
    Seiten 549
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Computational identification of novel Kir6 channel inhibitors
    DOI 10.1101/539460
    Typ Preprint
    Autor Chen X
    Seiten 539460
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Structural basis of control of inward rectifier Kir2 channel gating by bulk anionic phospholipids
    DOI 10.1085/jgp.201611616
    Typ Journal Article
    Autor Lee S
    Journal Journal of General Physiology
    Seiten 227-237
    Link Publikation
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2019
    Titel The Ion Channel Regulation Conference: Molecules to Disease
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2018
    Titel CECAM workshop Multiscale modelling in electrophysiology: from atoms to organs
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2016
    Titel Innitzer
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad National (any country)
Weitere Förderungen
  • 2019
    Titel Abschlussstipendium Universität Wien (Xingyu Chen)
    Typ Studentship
    Förderbeginn 2019
    Geldgeber University of Vienna

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