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Japan auf der Bühne der Jesuiten

Japan on the Jesuit Stage: German-Speaking Areas and Beyond

Florian Schaffenrath (ORCID: 0000-0002-5838-6650)
  • Grant-DOI 10.55776/I3369
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2017
  • Projektende 30.09.2019
  • Bewilligungssumme 92.090 €
  • Projekt-Website

Bilaterale Ausschreibung: Japan

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Jesuit Studies, Neo-Latin Literature, Neo-Latin Drama, Japanese Studies

Abstract Endbericht

In jüngster Zeit war in Japan ein verstärktes Interesse an dem Teil seiner Geschichte festzustellen, der als "christliches Jahrhundert Japans" in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Es handelt sich um die Zeit von der Mitte des 16. Jh., als die Jesuiten in Japan mit der Mission begannen, und der Mitte des 17. Jhs., als alle Europäer des Landes verwiesen wurden und eine Missionierung nicht mehr möglich war. Dieses Interesse bezieht sich auch auf lateinische Texte: 2017 wird es in Kyoto (und später in weiteren japanischen Städten) zur Wiederaufführung eines lateinischen Theaterstückes kommen, das ursprünglich von den Jesuiten 1698 in Wien auf die Bühne gebracht wurde und zu dem sich an der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien auch noch die Noten zur Musik erhalten haben. Im Zentrum eines gemeinsam von FWF und JSPS finanzierten Projektes soll die Frage stehen, welches Bild von Japan die Jesuiten auf ihren Bühnen in Europa vermittelt haben. Leider sind von den hunderten, ja tausenden Stücken, die der Jesuitenorden im Laufe seiner Existenz von 1540-1773 zu den verschiedensten Anlässen aufgeführt hat, nur mehr in den seltensten Fällen die Texte erhalten. Zwei Musterstücke aus München und Luzern werden im Rahmen des Projektes im Detail untersucht. Bisher gibt es schon Forschungen zur Darstellung Japans auf den Jesuitenbühnen der deutschsprachigen Jesuitenprovinzen. Diese Perspektive soll nun auch auf andere nationale Kontexte, in denen die Jesuiten tätig waren, geweitet werden: Ursprünglich waren die Portugiesen für die internationalen Beziehungen mit Japan zuständig, doch bald schon machten ihnen die Spanier dieses Monopol streitig. Es ist daher interessant zu fragen, ob Japan von der Gesellschaft Jesu in Portugal bzw. in Spanien anders dargestellt wird als dies im deutschsprachigen Raum der Fall war. Zu diesem Zweck wird es eine große internationale Konferenz in Wien geben, zu der neben Forschern aus Österreich und Japan eine Reihe von Experten, z.B. aus Portugal und Spanien, aber auch aus den Niederlanden, aus den USA, aus Australien etc. eingebunden werden sollen. Die Ergebnisse der Konferenz, die gesammelt veröffentlicht werden, werden einen wesentlichen Beitrag für die Erweiterung unseres Wissens über das frühneuzeitliche Japanbild bringen und fügen sich in eine Reihe von aktuellen Studien zum frühen Christentum in Japan.

Um die Mitte des 16. Jhs, begann in Japan mit der Ankunft der ersten christlichen Missionare ein Zeitalter, das als 'Christian Century' in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Allen voran waren es bis zur Mitte des 17. Jhs., als alle Christen aus Japan vertrieben wurden, die Jesuiten, die verschiedene Niederlassungen in Japan gründeten und die Mission vorantrieben. Das straff organisierte Netzwerk der Jesuiten garantierte dafür, dass man auch in Europa von den Erfolgen ihrer Mission im Fernen Osten erfuhr. In Europa verbreitete sich Wissen über Japan innerhalb des Ordens über Briefe und Publikationen. Den Jesuiten stand in Form ihres Schultheaters aber auch ein Medium zur Verfügung, das sie einsetzen konnten, um ihre großen Missionserfolge in Japan einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Bisher war das Jesuitendrama v.a. für den deutschsprachigen Raum und für Ungarn so erschlossen, dass man verlässliche Aussagen treffen konnten. Unser Projekt konnte nun zeigen, welche Unterschiede es in den verschiedenen europäischen Provinzen des Jesuitenordens bei Theateraufführungen gab, die sich mit japanischen Themen beschäftigten. - Neben diesem überblicksartigen Ansatz gingen wir bei einem Stück auch in die Tiefe: 1677 wurde in Luzern aus Anlass der Einweihung der örtlichen Jesuitenkriche das Stück "Sanctus Franciscus Xaverius Indiae et Iaponiae apostolus" aufgeführt, von dem sich zwei Handschriften erhalten haben. In unserer kommentierten kritischen Ausgabe des Stückes konnten wir zeigen, dass hier nicht nur die weithin bekannte Biographie dieser wichtigen Gründerfigur des Jesuitenordens verarbeitet wurde, sondern zudem eine große Menge an historischen und kulturgeschichtlichen Fakten über Japan, die auf diese Weise dem frühneuzeitlichen Schweizer Publikum sinnenfällig vor Augen gestellt wurden.

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Akihiko Watanabe, Otsuma Women´s University - Japan

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