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Überleben im Anthropozän

Surviving the Anthropocene

Reingard Spannring (ORCID: 0000-0002-3501-8660)
  • Grant-DOI 10.55776/I4342
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2019
  • Projektende 31.12.2022
  • Bewilligungssumme 82.045 €
  • Projekt-Website

Bilaterale Ausschreibung: Slowenien

Wissenschaftsdisziplinen

Erziehungswissenschaften (25%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (25%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Ecophilosophy, Environmental Justice, Anthropocene, Biosocial Geography, Environmental Education, Water Literacy

Abstract Endbericht

Dieses Projekt geht kritisch auf die rücksichtslose und unbewusste Schaffung des Anthropozäns durch den menschlichen industriell-militärischen Komplex seit den 1950er Jahren ein, die zu einer Verwandlung der Natur in ein reines Artefakt führen könnte. Das Projekt wurde darüber hinaus durch den Mangel an effektiven Antworten der Regierungen auf die Konsequenzen globaler und lokaler Krisen durch den Klimawandel im 21. Jahrhundert provoziert, welche das kulturelle Erbe von Interspeziesbeziehungen und der Gemeinschaft des Lebens radikal schwächt. Dieses interdisziplinäre Projekt bietet neue Möglichkeiten für elementare Nachhaltigkeit in Bezug auf Wasser und Luft sowie philosophisch-ethische Vernunft, die über die gemeinsame Gestaltung innovativen Wandels und Veränderungen im Bewusstsein und in der Politikplanung erreicht werden. Basierend auf der Einsicht, dass lokales menschliches Handeln in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie und Militär über das Wetter und andere elementare Bedingungen bis jetzt weltweite Auswirkungen hatte, wendet sich das Projekt dem Bewusstsein und der Verantwortung für die lokalen und globalen Effekte von Misswirtschaft, insbesondere in Bezug auf Wasser und Luft, zu. Das Projekt adressiert die Krise aus verschiedenen Perspektiven, wie der Philosophie der gemeinsamen Welt, der Biosozialität, der Complex Adaptive Systems (CAS) Theorie, und der ökologischen Bildung. Es scheint, dass die Menschheit erst am Abgrund des Artensterbens und der Naturzerstörung mit dem gleichzeitigen Verschwinden von Wasserläufen und der Verschmutzung von Wasser und Luft das katastrophale Versprechen einer zerstörten Zukunft begreift. Das Ziel des Projektes ist die Überwindung der wahrgenommenen Kluft zwischen Kultur, Natur und Ethik im Anthropozän. Es stellt eine elementare Philosophie des Wassers und der Luft, und eine damit verbundene innovative Pädagogik und einer biosozialen (kulturellen) Geographie als Schlüssel für ein neues Paradigma in den Vordergrund. Durch ein explizites Verbinden von Umweltdiskurs und kommunikation mit Ökologie und politischem Handeln identifiziert es Einfluss-Kanäle und neue Wege interdisziplinären Denkens (Geistes- und Sozialwissenschaften, Ökologie). Damit spricht es drei interdisziplinär miteinander verwobene Themen an: Umweltontologie (Wasser- und Luftbildung, biosoziale Geographie), Umweltpädagogik und Umweltpolitik. Wir wenden eine elementare Bildung an, um das gegenwärtige Verständnis zu verändern, neue Einsichten, eine Managementreform und philosophische Analyse für eine restorative Umweltethik und praxis zu ermöglichen. Die Besonderheit dieses Zugangs liegt im Fokus auf Wasser und Luft als Elemente einer Philosophie des Atmens, zwei Elementen, welche alle Lebewesen und die Natur beleben und die Bedingungen für den Ausdruck, die Koevolution und lebenserhaltende Reorganisation von Leben stellen. Ein zentraler Aspekt des Forschungsprojektes ist der innovative und inklusive pädagogische Zugang, der unterschiedliche Stakeholder inspiriert und vorgegebene strukturelle Hindernisse überwindet. Um den Weg des Lebens neu und anders zu denken und Systemresilienz bzw. Systemzusammenbruch besser zu verstehen, greifen wir auf die CAS-Theorie von Prigogine und Stenger, weiterentwickelt von Levin und Kauffman, zurück und entwickeln das ontologisch-pädagogische Potential von Wasser und Luft.

Der österreichische Teil des Projekts trug zu neuen pädagogischen Ansätzen bei, die darauf abzielen, den wahrgenommenen Konflikt zwischen Kultur, Natur/Tieren und Ethik in einer Zeit alarmierender Umweltkrisen zu lösen. Es brachte interkulturelles, interdisziplinäres und systemisches Denken, umwelt- und tierethische Überlegungen sowie Bildungsansätze, die partizipatives und ortsbezogenes Lernen in den Vordergrund stellen, zusammen. Dies führte zu zwei Ergebnissen. Zum einen entwickelte das Team (zusammen mit dem slowenischen Partner) einen "massive open online course" (MOOC), um Wasserkompetenz zu lehren und die selbstgesteuerte Forschung der Studierenden in ihren eigenen Flusslandschaften zu erleichtern. Dieser MOOC ist eine frei zugängliche Online-Plattform, die Lehr- und Lernmaterial zu ökologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten von Wasser und Flusslandschaften sowie ein Modul zur Durchführung einer ethnografischen Studie anbietet, aber auch Raum für den Austausch von Erfahrungen und die eigenen Projektergebnissen der Studierenden. Mit diesem Lehr- und Lerninstrument hat das Projektteam einige Mängel des Mainstream-Diskurses über Wasserkompetenz behoben, der dazu neigt, sich zu sehr auf die kognitive Dimension zu konzentrieren und dabei die affektive, körperliche, kulturelle und praktische Dimension zu vernachlässigen, dem westlichen wissenschaftlichen Denken zu viel Gewicht zu geben und eine anthropozentrische Perspektive einzunehmen. Es überwindet auch die Grenzen der behavioristischen Erziehung, die den Schülern Teillösungen beibringt (z. B. Mülltrennung oder das Abdrehen des Wasserhahns), indem es das bürgerschaftliche Engagement der jungen Menschen in ihren mehr-als-menschlichen Flusslandschaften mobilisiert. Andererseits wurden im Rahmen des Projekts theoretische und konzeptionelle Aspekte der Kritischen Tierpädagogik hinterfragt und weiterentwickelt. Dieser Bereich der Pädagogik versucht, anthropozentrische und speziesistische Strukturen, Überzeugungen und kulturelle Praktiken zu dekonstruieren, die die Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren legitimieren. Darüber hinaus versucht sie, Möglichkeiten für ethischere und nachhaltigere Mensch-Tier-Beziehungen zu rekonstruieren. Das Projektteam war in der Lage, eine Reihe von Schwächen und Widersprüchen in den Critical Animal Studies zu identifizieren, die ein umfassendes Verständnis von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren als Akteuren und selbstgesteuert Lernende behindern, die potenziell einen artenübergreifenden Lernraum gemeinsam gestalten können. Während nicht-menschliche Tiere in der Regel trainiert werden, um menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen, wird auch der Mensch manchmal als trainingsbedürftig angesehen, z.B. um die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes oder die moralischen Anforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu erfüllen. Um jedoch die Fähigkeit und das Bedürfnis, mit intrinsischer Motivation zu lernen, und nicht manipuliert zu werden - was für alle Lebewesen wesentlich ist - wiederherzustellen und zu erhalten, müssen wir die Frage des partizipativen Lernens für Unterdrücker*innen und Unterdrückte gleichermaßen stellen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Lenart Skof, Science and Research Centre Koper - Slowenien

Research Output

  • 23 Zitationen
  • 9 Publikationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2021
    Titel Anthropocene challenges for youth research: understanding agency and change through complex, adaptive systems
    DOI 10.1080/13676261.2021.1929886
    Typ Journal Article
    Autor Spannring R
    Journal Journal of Youth Studies
    Seiten 977-993
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Youth and climate crisis: participation and learning in complex, adaptive systems
    DOI 10.1007/s35834-024-00427-8
    Typ Journal Article
    Autor Spannring R
    Journal Zeitschrift für Bildungsforschung
    Seiten 9-20
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Ecodemocracy in Practice: Exploration of Debates on Limits and Possibilities of Addressing Environmental Challenges within Democratic Systems
    Typ Journal Article
    Autor Kopnina
    Journal Visions for Sustainability
    Link Publikation
  • 2021
    Titel The Horse in the Room. The Denial of Animal Subjectivity and Agency in Social Science Research on Human-Horse Relationships; In: Environmental and Animal Abuse Denial. Averting our Gaze
    Typ Book Chapter
    Autor Spannring
    Verlag Lexington
    Seiten 187-200
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Environmental and Animal Abuse Denial. Averting our Gaze
    Typ Book
    Autor Grušovnik
    editors Grušovnik, T., Spannring, R., Lykke Syse, K.
    Verlag Lexington
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Ecodemocracy in Practice: Exploration of Debates on Limits and Possibilities of Addressing Environmental Challenges within Democratic Systems
    DOI 10.13135/2384-8677/5832
    Typ Other
    Autor Kopnina H
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Constructive alignment between Nature, culture, interdisciplinarity and climate change.
    Typ Journal Article
    Autor Hawke
    Journal Visions for Sustainability
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Embodying the Earth. Environmental Pedagogy, Re-Wilding Waterscapes and Human Consciousness; In: Pedagogy in the Anthropocene. Re-Wilding Education for a New Earth
    Typ Book Chapter
    Autor Hawke
    Verlag Palgrave MacMillan
    Seiten 197-215
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Ecodemocracy in Practice: Examples of Forestry and Food Production; In: Transdisciplinarity
    Typ Book Chapter
    Autor Kopnina
    Verlag Springer
    Seiten 479-500
    Link Publikation
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2023
    Titel Co-editor
    Typ Appointed as the editor/advisor to a journal or book series
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2020
    Titel ProLehre
    Typ Capital/infrastructure (including equipment)
    Förderbeginn 2020

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