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Das Erotetische und das Ästhetische

The Erotetic and the Aesthetic.

Victor Edgar Onea Gaspar (ORCID: 0000-0002-8217-4463)
  • Grant-DOI 10.55776/I4858
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2021
  • Projektende 30.11.2024
  • Bewilligungssumme 289.958 €
  • Projekt-Website

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Suspense, Erotetic Structure, Discourse Structure, Narratology, Questions

Abstract Endbericht

Spannend zu sein ist ein wichtiges ästhetisches Merkmal literarischer Texte, das in vielen Fällen zum Erfolg dieser Texte beiträgt. Spannung ist dabei ein psychologisches Erlebnis der Leserin oder des Lesens, das von dem Text ausgelöst wird. Sie ist also ein literarischer Effekt. Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben ein teils intuitives Verständnis der Spannung und beherrschen Techniken, mit denen Spannung erzeugt und verstärkt werden kann. In einem literarischen Text, im Unterschied etwa zum Film, steht hierfür als einziges Werkzeug die Sprache zur Verfügung. Ziel des Projektes ist, den Zusammenhang zwischen der Sprache eines literarischen Textes und dem Spannungseffekt zu erforschen. Hierfür muss zunächst zwischen sprachlichem Inhalt und sprachlicher Form unterschieden werden. Sprachliche Inhalte sind das, was erzählt wird. Sprachliche Formen stehen für das Wie des Erzählens. Das Verhältnis zwischen Inhalt und Form ist nicht symmetrisch. Derselbe Inhalt kann mit unterschiedlichen Formen dargestellt werden. So kommunizieren die beiden Sätze Der Hund bellt Maria an. und Maria wird von dem Hund angebellt denselben Inhalt. Dieselbe Form kann aber nicht unterschiedliche Inhalte vermitteln. Insofern ist die Form niemals ganz unabhängig von dem kommunizierten Inhalt. Im Projekt interessiert uns insbesondere die Rolle der Form in der Erzeugung von Spannung. Anders gesagt: es mag inhärent spannende und inhärent nicht spannende Ereignisse geben. Zwischen diesen zu unterscheiden, ist nicht unser Ziel. Aber ein Ereignis oder eine Ereignisreihe kann mehr und weniger spannend erzählt werden. Uns interessiert, was für Techniken des Erzählens dafür sorgen, dass die die von der Leserin oder dem Leser erlebte Spannung stärker wird. Unsere Hypothese ist, dass Spannung von dem Evozieren und der Wahrscheinlichkeit der Beantwortung von Fragen abhängt. Ein spannender Text sorgt dafür, dass der Leser oder die Leserin bestimmte Entscheidungsfragen stellt, die dem Leser oder der Leserin wichtig sind, die aber vom Text erst mit einer gewissen Verzögerung beantwortet werden, so dass die Wahrscheinlichkeit einer positiven und der negativen Antwort im Laufe des Textes fluktuiert. Uns interessieren hierbei drei Fragen: Welche Fragen sind geeignet, Spannung zu erzeugen? Wie genau verzögert ein spannender Text ihre Beantwortung? Was sind die genauen sprachlichen Formulierungen und Merkmale, die dafür sorgen, dass bestimmte Fragen dem Leser oder der Leserin wichtig werden? Um dies zu erfahren vergleichen wir die sprachliche und inhaltliche Struktur spannender und weniger spannender literarischer Texte und führen Experimente durch, bei denen wir genau messen, wie sich das Spannungserlebnis ändert, wenn wir minimale Änderungen im Text vornehmen, die sich auf die sprachliche Form beschränken. Auf diese Weise hoffen wir das intuitive Wissen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern mit wissenschaftlicher Präzision (zum Teil) transparent machen zu können.

Das Projekt "Das Erotetische und das Ästhetische" hat sich mit der Frage befasst: Wie entsteht Spannung in literarischen Texten? Wenn wir verstehen, wie Spannung entsteht, dann können wir Spannung vorhersagen, modifizieren und als Werkzeug beim Verfassen diverser Textsorten zur Erhöhung ästhetischer und psychologischer Effekte einsetzen. Das Projekt hat deshalb zunächst eine innovative technologische Methode entwickelt, mit der es möglich wurde, auch in längeren Texten die erlebte Spannung von Leserinnen und Lesern in Echtzeit zu messen. Mit dieser Methode wurde die Spannung in einer Vielzahl von Texten gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Intensität der erlebten Spannung zwischen Leserinnen und Lesern zwar durchaus unterscheiden kann, dass aber die Stellen, an denen Spannung empfunden wird, weitgehend übereinstimmen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde eine neue Theorie der literarischen, narrativen Spannung entwickelt, die im Kern besagt, dass Spannung im Leseprozess durch noch unbeantwortete, wichtige Fragen über künftige Plotentwicklungen gesteuert wird. Diese Fragen wurden mithilfe der neuesten formal-semantischen und formal-pragmatischen Methodologie analysiert, und es wurde eine neue logische Relation zwischen Fragen entdeckt. Diese Relation führt dazu, dass beim Lesen das Gefühl entstehen kann, man werde die Antwort auf eine wichtige Frage möglicherweise - aber nicht sicher - gerade jetzt, in den nächsten Zeilen, erhalten. Dies steigert das Spannungserleben. Hinzu kommt eine psychologische Erklärung des Spannungserlebnisses, die mit dem sogenannten "Near-miss-Effekt" zusammenhängt, der auch das Verhalten von Spielern etwa in Casinos beeinflussen kann. Hinzu kommt, dass das Projekt auch die Bedeutung des Wortes "Spannung" empirisch untersucht hat, und wie Personen spannende Plots konzipieren. Das Projekt hat zusätzlich eine Reihe von Messungen und statistischen Modellen entwickelt, mit denen alternative Theorien der Spannung überprüft wurden und die letztlich zeigen, dass Spannung am besten an der Schnittstelle zwischen linguistischer und narratologischer Textanalyse zu erfassen ist.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Tilmann Köppe, Georg-August-Universität Göttingen - Deutschland
  • Evelyn Gius, Technische Universität Darmstadt - Deutschland
  • Jan Christoph Meister, Universität Hamburg - Deutschland
  • Regine Eckardt, Universität Konstanz - Deutschland
  • Marisa Bortolussi, University of Alberta - Kanada
  • Frank Hakemulder, Utrecht University - Niederlande

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 4 Publikationen
  • 1 Künstlerischer Output
  • 5 Datasets & Models
  • 2 Software
  • 6 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2023
    Titel Konturen literarischer Spannung
    Typ Journal Article
    Autor Köppe E
    Journal Textpraxis: digitales Journal für Philologie
    Seiten 2-4
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Measuring Suspense in Real Time: A New Experimental Methodology
    DOI 10.61645/ssol.182
    Typ Journal Article
    Autor Bentz M
    Journal Scientific Study of Literature
    Seiten 1-21
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Was fragt man sich, wenn es spannend ist? Eine Annotationsstudie zur Fragenstruktur spannender Narrationen
    Typ Journal Article
    Autor Bentz M
    Journal PhiN. Philologie im Netz
    Seiten 1-22
    Link Publikation
  • 2023
    Titel The nearly missed account of narrative suspense
    DOI 10.1515/fns-2023-2018
    Typ Journal Article
    Autor Köppe T
    Journal Frontiers of Narrative Studies
    Seiten 273-289
    Link Publikation
Künstlerischer Output
  • 2023
    Titel Audio recordings of literary short stories
    Typ Film/Video/Animation
Datasets & Models
  • 2024 Link
    Titel PITQ annotation data
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2024 Link
    Titel Suspense intensity rating data
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2024 Link
    Titel Suspense intensity rating data
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 0 Link
    Titel flutuating ratings of probabilities of desired and dreaded plot events while reading a narrative
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 0 Link
    Titel flutuating ratings of probabilities of desired and dreaded plot events while reading a narrative
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Software
  • 2025 Link
    Titel Betting on future plot events of a narrative
    Link Link
  • 2024 Link
    Titel Real time measuring of suspense while reading
    Link Link
Disseminationen
  • 2023 Link
    Titel Interview
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
    Link Link
  • 2023
    Titel Presentation at a science slam
    Typ A talk or presentation
  • 2023
    Titel University Course on the intersection of linguistics and literature
    Typ A talk or presentation
  • 2023
    Titel Student workshop on suspense
    Typ Participation in an open day or visit at my research institution
  • 2022 Link
    Titel episode on podcast
    Typ A broadcast e.g. TV/radio/film/podcast (other than news/press)
    Link Link
  • 2022 Link
    Titel Stand at a fair
    Typ Participation in an open day or visit at my research institution
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2023
    Titel Sam Glucksberg prize
    Typ Poster/abstract prize
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2021
    Titel The erotetic and the aesthetic
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2021

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