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Gespanntheitsopposition in zwei deutschen Standardsprachen

Vowel tensity in Standard Austrian and Standard German

Sylvia Moosmüller (ORCID: 0000-0001-8663-9232)
  • Grant-DOI 10.55776/I536
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2011
  • Projektende 28.02.2014
  • Bewilligungssumme 127.722 €
  • Projekt-Website

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Vowels, Merger in progress, Standard German vs. Standard Austrian German, Sound change, Tense/lax contrast

Abstract Endbericht

Viele Sprachen unterscheiden sogenannte gespannte und ungespannte Vokale. Jedoch weiß man trotz zahlreicher Untersuchungen noch immer nicht genau, welche phonetischen Konfigurationen bei der Bildung dieser Opposition beteiligt sind. Bei der Analyse dieser Opposition wurde bislang das Hauptaugenmerk auf die stationären Anteile des Vokals gelegt, wodurch möglicherweise wichtige In-formationen nicht erfasst wurden. Ein Hauptziel dieses Antrags ist es daher, diese Mängel zu besei-tigen, indem physiologische Analysen durchgeführt werden, die die dynamischen Aspekte in der Vokal-produktion mitberücksichtigen. Frühere Untersuchungen sind zu dem Ergebnis gelangt, dass die Gespanntheitsopposition unterschiedlich realisiert werden kann. Ein Schwerpunkt des Antrags liegt daher auf einem Vergleich zwischen der deutschen Standardsprache (DS) und der österreichischen Standardsprache (ÖS). Vier gesonderte Forschungsfragen werden bearbeitet: Erstens gehen wir der Fragestellung nach, ob die hohen vorderen Vokale der ÖS im Gegensatz zu denen der DS prä-palatal gebildet werden. Zweitens soll analysiert werden, ob sich die Gespanntheitsopposition mittels einer relativen Überlappung artikulatorischer Gesten modellieren lässt. Dadurch kann auch die Frage beantwortet werden, ob "ungespannte" Vokale lediglich geschnittene Varianten der "gespannten" Vokale sind. Drittens wird untersucht, ob die Gespanntheitsopposition in der ÖS geringer ausgeprägt ist als in der DS, und, wenn ja, ob die "ungespannten" Vokale den "gespannten" angenähert werden. In Zu-sammenhang damit wird untersucht, ob sich etwaige Unterschiede zwischen der DS und der ÖS nur in den vorderen Vokalpaaren zeigen, oder ob auch die hinteren Vokalpaare davon betroffen sind. Viertens wird die Auswirkung unterschiedlicher Betonungshierarchien auf die Gespanntheitsopposition untersucht. Insbesondere interessiert ein etwaiger Zusammenhang von Betonungshierarchie und Aufhebung der Gespanntheitsopposition aufgrund von stärkeren artikulatorischen Überlappungen an den Konsonant-Vokal- Übergängen bei niedrigerer Prominenz. Weiters wird angenommen, dass der Zusammenhang von Betonungshierarchie und Gespanntheitsopposition in den beiden Varietäten unter-schiedlich realisiert wird. Letztendlich wird noch untersucht, ob in der ÖS ein Lautwandel stattfindet, bei dem die Gespanntheitsopposition der hohen Vokale neutralisiert wird. Dazu werden junge und alte SprecherInnen der ÖS miteinander verglichen. Mittels der elektromagnetischen Artikulometrie (EMA) werden physiologische Daten der Ober- und Unterlippe, des Kiefers und an verschiedenen Punkten der Zunge von jungen und alten Sprechern der ÖS und von Sprechern der DS erhoben. Zusätzlich werden akustische Daten von einer größeren Sprechergruppe beider Varietäten aufgezeichnet. Versuchspersonen beider Varietäten werden auch an forced-choice Perzeptionstests teilnehmen, bei denen synthetisierte Vokalkontinua von [gespannten] Minimalpaaren präsentiert werden. Der Projektantrag verbindet die am ARI in Wien durchgeführten akustischen und soziophone-tischen Untersuchungen zu Vokalen der ÖS mit den am IPS in München durchgeführten physio-logischen Untersuchungen zu Vokalen der DS. Darüber hinaus soll eine Zusammenarbeit mit führen-den WissenschafterInnen aus den USA zu einer Modellierung der Schnittstelle von Phonetik und Phonologie bezüglich der Ergebnisse zur Neutralisierung und zu dynamischen Merkmalen in der Realisierung der Gespanntheitsopposition führen.

In vielen Sprachen der Welt gibt es einen Kontrast zwischen den sogenannten gespannten und ungespannten Vokalen, wie z. B. in Miete Mitte oder Höhle Hölle. Mit welchen artikulatorischen Einstellungen dieser Kontrast hervorgerufen wird, ist bislang noch nicht zufriedenstellend erforscht; er kann aber sprachspezifisch auf unterschiedliche Weise hervorgerufen werden.In diesem Projekt wurden die hohen gespannten und ungespannten Vokalpaare des Typs bieten bitten, Hüte Hütte und Buße Busse in zwei verwandten Varietäten, der österreichischen Standardaussprache (ÖS) und der deutschen Standardaussprache (DS) analysiert. Bereits in früheren Untersuchungen wurde festgestellt, dass in der ÖS der Unterschied zwischen den hohen ungespannten Vokalen des Typs bitten, Hütte oder Busse und der hohen gespannten Vokale des Typs bieten, Hüte und Buße gering ist.Zunächst wurde untersucht, ob sich die hohen gespannten und ungespannten Vokalpaare in den beiden Standardaussprachen unterscheiden. Weiters wurde untersucht, ob und inwieweit sich in der ÖS die ungespannten Vokalpaare den gespannten annähern. Drittens wurde untersucht, ob die hohen Vokalpaare in der ÖS durch Vokalqualität, durch Vokalquantität oder mittels einer die zeitliche Organisierung von Vokal und Folgekonsonant betreffenden Beziehung unterschieden werden. Schließlich wurde untersucht, ob in der ÖS insofern gerade ein Lautwandel stattfindet, als junge SprecherInnen die genannten Vokaloppositionen in einem geringeren Maße unterscheiden als ältere SprecherInnen. Die wichtigsten Ergebnisse:Im Unterschied zur DS, in der die hohen Vokalpaare deutlich unterschieden werden, können bei SprecherInnen der ÖS mehrere Strategien festgestellt werden. Einige SprecherInnen produzieren einen deutlichen Qualitätsunterschied, andere begrenzen diesen auf bestimmte Kontexte, wieder andere vermischen die Vokalpaare. Wird unterschieden, so sind die Unterschiede in der DS stärker ausgeprägt als in der ÖS. Hier wiederum ist bei den älteren SprecherInnen eine stärker ausgeprägte Unterscheidung festzustellen als bei den jungen SprecherInnen. Dasselbe trifft auf Quantitätsunterschiede zu: Bei allen SprecherInnen sind die gespannten Vokale des Typs bieten, Hüte und Buße länger als die jeweiligen ungespannten Vokale, die Unterschiede sind in der DS stärker ausgeprägt als in der ÖS. In der ÖS ist der Unterschied bei den jungen SprecherInnen weniger ausgeprägt als bei den älteren SprecherInnen, sie kürzen die gespannten Vokale in einem stärkeren Ausmaß. Die Analyse der zeitlichen Organisierung von Vokal und Konsonant Sequenzen zeigte quantifizierende Aspekte in der ÖS, auch, dass junge SprecherInnen generell kürzere Dauern aufweisen als ältere SprecherInnen. Perzeptuell werden die Vokalpaare in der ÖS durch Dauermerkmale unterschieden, in der DS hingegen durch Qualitätsmerkmale. Generell kann festgestellt werden, dass in der ÖS Dauer von größerer Relevanz ist als in der DS.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Jonathan Harrington, Ludwig-Maximilians-Universität München - Deutschland
  • Philip Hoole, Ludwig-Maximilians-Universität München - Deutschland

Research Output

  • 8 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Phonotactic information in the temporal organization of Standard Austrian German and the Viennese dialect
    DOI 10.1016/j.langsci.2014.06.016
    Typ Journal Article
    Autor Moosmüller S
    Journal Language Sciences
    Seiten 84-95
    Link Publikation

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