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Inklusion blinder Menschen in Brainstorming Sitzungen

Brainstorming Meetings with Blind and Sighted Persons

Klaus Miesenberger (ORCID: 0000-0003-0072-7157)
  • Grant-DOI 10.55776/I867
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2012
  • Projektende 30.09.2015
  • Bewilligungssumme 166.666 €
  • Projekt-Website

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Informatik (95%); Psychologie (5%)

Keywords

    Barrierefreiheit, Telekoopertion, Accessible Communication, Tabel-Top Accessibility

Abstract Endbericht

Das hier beantragte Projekt bearbeitet die Forschungsfrage, wie Blinde durch geeignete IT-Unterstützung besser an Arbeitssituationen teilnehmen können, bei denen sie eng mit Sehenden zusammenarbeiten. Dazu werden wissenschaftliche Fortschritte im Bereich (a) neuer Interaktionsgeräte und (b) neuer Interaktionstechniken angestrebt in Verbindung mit entsprechender (c) Forschung zur so genannten "eAccessibility". Lehrstühle in den Forschungsfeldern (a) - (c) mit hoher wechselseitiger Passfähigkeit für ein solches interdisziplinäres Projekt und mit entsprechender Expertise waren nur über die drei Länder verteilt zu finden, die im "Lead-Agency-Verfahren" zusammenarbeiten: die Schweiz (ETH Zürich, (a)), Deutschland (TU Darmstadt, (b)), und Österreich (TU Linz, (c)). Die Motivation für das Projekt entspricht einem vorrangigen Ziel auf dem Weg zu wahrhaft barrierefreien Arbeits-, Studien- und Lebensräumen: die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in der engen Zusammenarbeit mit Nicht-Behinderten. Das Projekt adressiert in diesem Zusammenhang eine spezifische Kategorie von Arbeitssituationen, nämlich Gruppen-Arbeitssitzungen (Output-orientierte Team-Meetings). Diese Situationen sind für Blinde, vor allem in der modernen Wissensgesellschaft, von hoher Relevanz: sie sind erstens häufig und zweitens von besonders hohen Barrieren geprägt. Diese Barrieren betreffen einerseits die Kommunikation und Abstimmung zwischen Sitzungsteilnehmern und zweitens den in Sitzungen behandelten Gegenstand wie folgt. Was Kommunikation und Abstimmung unter Teilnehmern angeht, so werden zwischen Sehenden nahezu alle Wahrnehmungsentitäten parallel oder im schnellen Wechsel eingesetzt; vor allem in der - wichtigen - impliziten Kommunikation spielen dynamische visuelle Aspekte eine zentrale Rolle. Selbst spezifische Trainings der sehenden Teilnehmer und lange Erfahrung sind nicht hinreichend, um diese Barrieren zu entfernen. Und obwohl bereits viele Hilfsmittel existieren, die eine Umsetzung visueller Information auf den haptischen oder akustischen Kanal ermöglichen, so ist deren Effektivität bei spontaner oder impliziter Kommunikation bzw. Abstimmung in Arbeitssitzungenweiterhin unbefriedigend. Was den bearbeiteten Sachgegenstand angeht, so wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte in der Barrieren-Reduktion für sequenzielle textuelle Inhalte gemacht. Demgegenüber rückständig bleibt insbesondere der Umgang mit mehrdimensionalen Strukturen, wie sie beispielsweise häufig zur Repräsentation von Sachverhalten verwendet werden, die dynamischer, abstrakter und/oder komplex vernetzter Natur sind - gerade solche sind aber in Gruppen-Arbeitssitzungen sehr häufig anzutreffen. Für konkrete empirische Arbeiten greift das Projekt aus diesem Bereich die Repräsentationsform als Mindmaps stellvertretend heraus. Ziel des beantragten Projektes ist es, IT-gestützte Konzepte und Mechanismen zu erforschen, die eine bessere Integration von Blinden in Arbeitsplätze der Wissensgesellschaft ermöglichen. Für den gewählten Anwendungsfall "Gruppen-Arbeitssitzungen" analysiert das Projekt zunächst typische Arbeitsprozesse von Blinden in einem solchen Team,modelliert existierende sowie neue Prozesse, erforscht grundlegend neue Konzepte für Interaktionsgeräte und - techniken, setzt diese im Sinne eines Versuchsaufbaus prototypisch um und überprüft und optimiert die erforschten Ansätze und realisierten Prototypen in realen Anwendungsfällen mit Blinden.

Collaborative Meetings sind fester Bestandteil unseres beruflichen Alltags. Das Projekt, an dem ETH, JKU und TUD beteiligt waren, erforschte Möglichkeiten einer besseren Teilnahme blinder Personen. Dafür müssen rein visuelle Informationselemente wie a) non-verbale Kommunikation (z.B. Zeigegesten, um Informationen hervorzuheben, oder Kopfnicken um den Gedanken anderer zuzustimmen bzw. zu verneinen) oder b) das Verwenden von Artefakten (z.B. Schreiben auf Tafel, Folien, Mindmap Elemente und Zusammenhänge) zugänglich gemacht werden. Dies ist naturgemäß ein extrem breites Feld und daher wurde als repräsentatives Forschungsszenario eine Brainstorming Sitzung unter Verwendung von Mindmaps auf einem Touchtable gewählt. Dieses Szenario enthält viele dieser dynamischen Informationselemente. Die Dynamik findet sich sowohl in der nonverbalen Kommunikation (z.B. Sprecherwechsel und Zeigegesten) als auch in der Veränderung der entwickelten Artefakte in der Mindmap wieder. Als zentrale Elemente wurden im Projekt die Zeigegesten (deiktische Gesten) untersucht. Ein Prototyp eines Testscenarios wurde aufgebaut, bei dem sehende Teilnehmende die Mindmap mittels eines Touchtables (Microsoft Surface) bearbeiten und blinde Personen mit Hilfe gewohnter Assistierender Technologien (Screen-Reader, Braille-Display, Sprachausgabe) die Mindmap in einer synchronisierten Baumdarstellung editieren können. Zusätzlich zur Manipulation der Mindmap über Berührung werden mit Hilfe von LeapMotion Zeigegesten über dem Tisch erkannt und das Ziel der Geste in der Mindmap fokussiert, was auch für die blinde Person nachvollziehbar ist. Der blinde Teilnehmende kann auch mittels seiner Techniken den Fokus verändern, was wiederum synchronisiert für die sehenden KollegInnen angezeigt wird. Im Entwicklungsprozess unter Einbindung blinder Personen zeigte sich deutlich, dass die Fülle an gewonnener Information schnell zu Überlastung und Ablenkung der Aufmerksamkeit führt. Somit wurden die drei zentralen Forschungs- und Entwicklungsfragen definiert als a) Tracking non-verbaler Kommunikationselemente und dynamischer Artefakte b) die selektive Vorauswahl ("Reasoning") und c) Möglichkeiten paralleler, nicht störende Präsentationsformen für blinde Menschen. Wenn diese drei Bereiche zufriedenstellend funktionieren, wird, wie die Evaluation zeigte, die Präsentation nonverbaler Kommunikationselemente von blinden Menschen als sehr sinnvoll und hilfreich bewertet. Die Projektergebnisse sind somit Einstieg, Einladung und Motivation zu intensiver Forschung zu Barrierefreiheit non-verbaler Kommunikation für die Verbesserung der Inklusion blinder Menschen und anderer Zielgruppen (z.B. Lernschwierigkeiten, Migration) und allgemein als Werkzeug für eine friktionsfreie Kommunikation und Kooperation.Neben herkömmlichen Assistierender Technologien wurden im Projekt auch neue alternative Ansätze, z.B. die Verwendung von zwei-dimensionalen taktilen Displays untersucht. Solche Ansätze erlauben es, zusätzliche Informationen, wie geografische Positionierungen, parallel darstellen zu können, ohne die Aufmerksamkeit zu sehr zu stören. Jedoch benötigt dieses zweidimensionale Anzeigeverfahren einen erhöhten Zeitaufwand beim Editieren der Mindmap, was wiederum die praktische Anwendbarkeit reduziert. Vor allem sind solche Alternativen noch nicht marktreif und mit hohen Kosten verbunden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Linz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Max Mühlhauser, Technische Universität Darmstadt - Deutschland
  • Andreas Kunz, Swiss Federal Institute of Technology - Schweiz

Research Output

  • 24 Zitationen
  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel 2D Presentation Techniques of Mindmaps for Blind Meeting Participants.
    Typ Journal Article
    Autor Miesenberger K
    Journal Proceedings of the 13th AAATE Conference
  • 2022
    Titel Measuring political and economic uncertainty: a supervised computational linguistic approach
    DOI 10.1007/s43546-022-00209-2
    Typ Journal Article
    Autor Wang M
    Journal SN Business & Economics
    Seiten 37
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Virtual Braille-Keyboard in Co-located Meetings
    DOI 10.1007/978-3-319-08596-8_37
    Typ Book Chapter
    Autor Zaim E
    Verlag Springer Nature
    Seiten 231-236
  • 2014
    Titel Presenting Non-verbal Communication to Blind Users in Brainstorming Sessions
    DOI 10.1007/978-3-319-08596-8_35
    Typ Book Chapter
    Autor Pölzer S
    Verlag Springer Nature
    Seiten 220-225
  • 2014
    Titel Accessibility of Non-verbal Communication - Introduction to the Session.
    Typ Journal Article
    Autor Kunz A
    Journal 14th International Conference on Computers Helping People with Special Needs, 2014
  • 2014
    Titel A Tactile Presentation Method of Mind maps in co-located Meetings.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Miesenberger K
    Konferenz Proceedings of the TacTT2014 Workshop (held conjunction of ACM ITS2014)
  • 2014
    Titel Accessibility of Brainstorming Sessions for Blind People
    DOI 10.1007/978-3-319-08596-8_38
    Typ Book Chapter
    Autor Kunz A
    Verlag Springer Nature
    Seiten 237-244
  • 2015
    Titel 2D Presentation Techniques of Mind-maps for Blind Meeting Participants
    DOI 10.3233/978-1-61499-566-1-533
    Typ Book Chapter
    Autor PÖLzer Stephan
    Verlag IOS Press
  • 2013
    Titel Making Brainstorming Meetings Accessible for Blind Users.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Miesenberger K Et Al
    Konferenz Proceedings of the 12 European AAATE Conference, 2013

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