Reproductive and developmental effects of PHAHs in amphibians
Reproductive and developmental effects of PHAHs in amphibians
Wissenschaftsdisziplinen
Geowissenschaften (100%)
Weltweit wurden in den letzten Jahren Rückgänge von Amphibienpopulationen beobachtet. Die globale Kontamination von Ökosystemen mit polychlorierten aromatischen Kohlenwasserstoffen (PHAHs) könnte eine Erklärung dafür darstellen. So beeinflussen PHAHs unter anderem die Gehalte an zirkulierenden Schilddrüsenhormonen sowie die Gehalte und das Verhältnis der aktiven Formen von Vitamin A bei zahlreichen Wirbeltierarten. Die Metamorphose von Amphibien von den wasserlebenden Kaulquappen zu den landlebenden adulten Tieren wird durch das Schildrüsenhormon T3 gesteuert. Die Embryonalentwicklung ist insbesondere in der Frühphase vom fein regulierten Wechselspiel der verschiedenen aktiven Formen von Vitamin A abhängig. Jeder Eingriff in diese beiden Systeme durch Kontaminanten kann zu negativen Effekten für das Individuum aber auch für ganze Populationen f(ihren. Eigene Experimente im Rahmen einer einjährigen Vorstudie ergaben bereits zahlreiche Hinweise auf die negativen Effekte von PHAHs auf Amphibien. So wurde eine Verlängerung der Metamorphose und eine erhöhte Inzidenz von Abweichungen bei exponierten Tieren beobachtet.
Research Output
- 66 Zitationen
- 1 Publikationen
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1999
Titel Delayed effects of pre- and early-life time exposure to polychlorinated biphenyls on tadpoles of two amphibian species (Xenopus laevis and Rana temporaria) DOI 10.1016/s1382-6689(99)00023-x Typ Journal Article Autor Gutleb A Journal Environmental Toxicology and Pharmacology Seiten 1-14