TGF beta pathway bei chronischem Herzversagen
The effect of neurohumoral antagonists on the transforming growth factor ß pathway in congestive heart failure
Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (75%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (25%)
Keywords
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TGF BETA PATHWAY,
SMADS,
CYTOKINES,
HEART FAILURE,
VENTRICULAR REMODELING,
MYOCARDIAL INFARCTION
Erwin-Schrödinger-Stipendium J 1958TGF beta -pathway bei chronischem HerzversagenIngeborg SCHAFHALTER-ZOPPOTH26.06.2000 TGF-beta ist ein Zytokin, das für die vermehrte Produktion und Prolieferation von Fibroblasten in der extrazellulären Matrix des Herzens sowie für die pathologische Herzhypertrophie in in vivo und in vitra verantwortlich. Es, ist bekannt, daß Radikale den Prozeß des Remodelings beim chronischen Herzversagen ebenso wie das Fortschreiten der Atherosklerose und das Phänomen der Restenose über eine Stimulation des Angiotensin I Rezeptors bewirken. TGF-betha1 wird durch Endothelin und Angiotensin II stimuliert. Da für Endothelin und Angiotensin II bereits, nachgewiesen wurde, daß sie für eine Myozytten-Hypertrophie verantwortlich sind, wird angenommen, daß dieser Weg über TGF-beta abläuft. TGF-beta besteht aus 3 Isoformen. Dieser in der Regel inaktive Komplex kann durch signalisierende Proteine (Smads) aktiviert und nachgewiesen werden. In den Versuchen wird durch Ligatur eines Herzkranzgefäßes bei Ratten ein ischämisches Herzversagen erzeugt. Durch medikamentöse Blockade der Angiotensin I und der Endothelin-Rezeptoren ( Losartan, Bosetan) werden Veränderungen in der Aktivität von TFG-beta und seiner signalisierenden Proteine (Smads) untersucht. Diese Experimente sollen signifikante neue Informationen über die Interaktion des Angiotensin II und des Endothelin- Systems, sowie neue Wege zum besseren Verständnis, des chronischen Herzversagens und seiner Therapiemöglichkeiten geben.