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Ursachen für Fitness-Variabilität in Tierpopulationen

Assessing Causes for Fitness Variability in Animal Populations Using Computer Emulations

Michael Baumann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J1962
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2000
  • Projektende 31.12.2000
  • Bewilligungssumme 6.650 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (75%); Informatik (25%)

Keywords

    ANIMAL SURVIVAL AND REPRODUCTION, BIOLOGICAL OPERATORS, COMPLEX ADAPTIVE SYSTEMS, COMPUTER EMULATION

Abstract

Erwin-Schödinger-Stipendium J 1962Ursachen für Fitness-Variabilität in TierpopulationenMichael BAUMANN09.10.2000 Populationen von Pazifischen Lachsen zeigen grosse räumliche und zeitliche Variabilität in den Überlebens- und Reproduktionsraten von Kohorten. Die totale Kohorten-Überlebensrate ist das Produkt der Überlebenswahrscheinlichkeiten in verschiedenen Lebensabschnitten welche durch die Interaktionen zwischen Individuen und deren biotischer und abiotischer Umwelt bestimmt werden. Diese Interaktionen bestimmen auch die Menge an internen Ressourcen die zur Reproduktion zur Verfügung stehen. Die Untersuchung der Überlebesrate in einem bestimmten Lebensabschnitt, ihre Grössenordnung, räumliche und zeitliche Variabilität, und ihre Ursachen, gestaltet sich als extrem schwierig und Daten-intensiv. Als Folge des allgemeinen Datenmangels und der vielseitigen, Interpretierbarkeit verfügbarer Daten, wurde eine Vielzahl von ungetesteten, untestbaren und einander widersprechenden ursächlichen Erklärungen für geschätzte Überlebens- und Reproduktionsraten in Tierpopulationen vorgeschlagen. Im 2. Teil meines Projekts zur Vorhersage und zum Verständnis der Überlebensraten Pazifischer Lachse, werde ich vorhandene statische und mechanistische Modelle zur Erklärung der Variabilität von Überlebens- und Reproduktionsraten betrachten. Zur Untersuchung der Effekte verschiedenen biologischer Prozesse auf die Fitness von Tieren werde ich genetische und phenotypische Eigenschaften, sowie konstante und variable biotische und abiotische Umweltfaktoren in evolutionären räulich-expliziten individuell-basierenden Emulationen repräsentieren. Meine bisherige Forschung hat gezeigt, dass biologisch-ausgeglichene Emulationen genügend Komplexität aufweisen um plausible zu sein, jedoch mit einer Einfachheit ausgestattet werden können die es ermöglicht vollständig kontrollierte Experimente mit komplexen adaptiven Systemen durchzuführen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 10%
  • University of British Columbia - 100%

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