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Filarete: Der Architekt der Renaissance

Filarete: The Architect of the Renaissance

Berthold Hub (ORCID: 0000-0001-5164-8593)
  • Grant-DOI 10.55776/J3388
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2013
  • Projektende 30.06.2015
  • Bewilligungssumme 51.250 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (50%); Bauwesen (15%); Kunstwissenschaften (25%); Soziologie (10%)

Keywords

    Filarete, Renaissance, Italy, Humanism, Culture, Architecture

Abstract Endbericht

Das von dem Florentiner Antonio di Pietro Averlino, genannt Filarete, um 1460/65 in Mailand verfasste Libro architettonico ist bisher beinahe ausschließlich Gegenstand der Kunstgeschichtsschreibung gewesen, die diese Schrift stets behandelt hat, als wäre sie ein bloßes (und im Vergleich zu Alberti äußerst minderwertiges) Architekturtraktat. Alles, was von ihr nicht in die Tradition dieser Gattung eingeordnet oder mit der gebauten Architektur in Verbindung gebracht werden konnte, wurde voreilig als fantastische oder romantische, jedenfalls bedeutungslose Digression zur Unterhaltung des Lesers abgetan. Das Forschungsprojekt ist diesen bisher wenig oder gar nicht beachteten Passagen gewidmet. Durch eine genaue Lesung dieser Stellen im Zusammenhang des ganzen Textes einerseits, sowie durch ein Studium weit über die üblichen kunsthistorischen Bezugspunkte hinausgehender Quellenschriften andererseits (astronomische/astrologische Lehrbücher, die hermetischen Tradition, magische Handbücher, Reiseliteratur und andere Gattungen), soll Filaretes Libro architettonico als herausragendes, kristallines Dokumente seiner Zeit insgesamt, im Umbruch zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit, ausgewiesen werden. Ein längerer Aufenthalt am Kunsthistorischen Institut Florenz (Max-Planck-Institut) soll es dem Antragsteller ermöglichen (1.) die reichen Bestände der Florentiner Archive (Archivio di Stato di Firenze, Archive der sakralen Einrichtungen) systematisch nach Notizen zu Filarete zu durchsuchen, dessen Herkunft, Geburtsjahr und früher Werdegang in Florenz, vor seinem Umzug nach Rom 1433 (oder früher?) und schließlich nach Mailand 1451, bisher völlig im Dunkeln liegen; (2.) Filarete im humanistischen Milieu von Florenz näher zu verorten, auf das sein Libro architettonico in weiten Teilen zurück weist. Das Projekt einer umfassenden Rekonstruktion dieser ursprünglichen Prägung betrifft einerseits Filaretes Kontakte zu Giovanni di Cosimo und Piero de` Medici und ihrem humanistischen Umkreis, wie Niccolò Niccoli oder Benedetto Dei, oder dem Sieneser Beltramo Mignanelli, andererseits den Bücherbestand der Florentiner Bibliotheken zu dieser Zeit, wie er sich v.a. in der Biblioteca Laurenziana, der Biblioteca Riccardiana und der Biblioteca Nazionale Centrale erhalten hat. Hier gilt es insbesondere den Bestand an arabischen Manuskripten zu rekonstruieren. Das Projekt soll in eine umfangreiche Monographie münden, die eine synthetische Darstellung der zahlreichen Aspekte des Libro architettonico und seines Autors im Kontext der Kulturgeschichte der Frührenaissance zwischen Mailand und Florenz beziehungsweise Mittelalter und Renaissance bietet. Das Projekt verfolgt zugleich das Ziel der Verleihung der Venia legendi für das Fach Kunstgeschichte durch die Universität Wien.

Das von Filarete um 1460 in Mailand verfasste Libro architettonico ist die zweite Schrift über Architektur des 15. Jahrhunderts, nach Leon Battista Albertis Buch De re aedificatoria von ca. 1450. Filaretes Schrift unterscheidet jedoch in Form und Inhalt sowohl von seinem berühmten Vorgänger als auch von der auf ihn folgenden Tradition des Architekturtraktates: Es ist nicht nur auf Italienisch verfasst und reich illustriert, sondern greift auch zum sokratischen Mittel des Dialoges, um die ideale Planung, Gründung und Errichtung einer Stadt zu beschreiben und zu propagieren. Insbesondere der Vergleich mit seinem berühmteren Vorgänger Alberti hat zu einer Vernachlässigung Filaretes und seines Werkes geführt, sodass ganze Passagen seines Libro bis heute keinerlei Aufmerksamkeit erfahren haben. Die Aufgabe der ersten Projektphase bestand darin, erstmals systematisch die Bestände der Archive zunächst in Florenz, dann in Mailand und Paris nach Filarete betreffende Dokumente zu durchsuchen. Die Ergebnisse erlauben Filaretes soziale Position am Hof des Francesco Sforza und seinen Weg von der weitgehend erfolglosen Tätigkeit als Bildhauer und Architekt zum literarischen Propagandisten der Renaissance und ihres Architekten teilweise neu, teilweise präziser als bisher nachzuzeichnen, mit neuen Erkenntnissen zur Künstlersoziologie zur Mitte des 15. Jahrhundert im Allgemeinen, eine Zeit für welche die bisher zur Anwendung gekommene Kategorie des Hofkünstlers (Martin Warnke) korrigiert werden muss. In der zweiten Projektphase stand der Text des Libro architettonico selbst im Fokus, welcher erstmals einer eingehenden und umfassenden ikonographischen Untersuchung unterzogen wurde. Durch eine genaue Lesung von bisher wenig beachteter oder ganz übersehener Stellen im Kontext des gesamten Textes und seiner zahlreichen Abbilungen einerseits und durch ein wahrhaft interdisziplinäres Studium von über die üblichen kunsthistorischen Referenzwerke weit hinausgehenden Quellentexten astronomische/astrologische Lehrbücher, hermetische Schriften, Handbücher der Magie, Reiseliteratur und andere Gattungen soll Filaretes Libro architettonico als herausragendes, kristallines Dokument seiner Zeit ausgewiesen werden, zwischen den Kulturen von Mailand und Florenz und am Übergang zwischen Mittelalter und Renaissance. Die dritte Phase des Projektes war den literarischen und darstellenden Strategien der Wissensvermittlung und Persuasion gewidmet. Filarete betrachtet erstmals die Zeichnung als integralen Bestandteil eines Architekturtraktates, gleichzeitig setzt er voraus, dass sein Libro nicht gelesen, sondern vorgelesen wird. Für diesen spezifischen Kontext am Vorabend der Revolution des Buckdrucks entwickelt Filarete eine einmalige Dynamik von Wort und Bild. Die am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Max-Planck-Institut) durchgeführten Forschungen bilden die Grundlage für die erste umfassende Untersuchung von Filaretes Libro architettonico im Kontext seines Lebens und seiner Zeit, die nicht nur an Kunsthistoriker, sondern an alle Vertreter der Renaissance-Forschung gerichtet im Laufe des Jahres 2016 als Monographie publiziert werden soll.

Forschungsstätte(n)
  • Max-Planck-Institut - 100%

Research Output

  • 3 Zitationen
  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Filarete's Self-Portrait Medal of c 1460: Promoting the Architect of the Renaissance.
    Typ Journal Article
    Autor Hub B
    Journal The Medal (The British Museum).
  • 2014
    Titel Geheilte Stadt durch heilige Land-schaft in Filaretes Libro architettonico.
    Typ Book Chapter
    Autor Hub B
  • 2014
    Titel Persuasive Wort-Bild-Strategien in den Architekturtraktaten der italienischen Frührenaissance.
    Typ Book Chapter
    Autor Eder
  • 2014
    Titel Bilder in historischen Diskursen
    DOI 10.1007/978-3-658-05398-7
    Typ Book
    Verlag Springer Nature
  • 2013
    Titel Ursprung Ägypten: Rezeption und Projektion in der Architekturtheorie der italienischen Frührenaissance.
    Typ Book Chapter
    Autor Hub B

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