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Rheumatoide Arthritis & Komorbiditäten: Therapiekonzepte

Rheumatoid Arthritis & Comorbidities: Treat to Target

Helga Radner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J3476
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2013
  • Projektende 31.08.2015
  • Bewilligungssumme 69.700 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (30%); Gesundheitswissenschaften (60%); Klinische Medizin (10%)

Keywords

    Rheumatoid Arthritis, Comorbidities, Work Productivity, Quality Of Life, Functional Disability

Abstract Endbericht

HINTERGRUND: Rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einer Prävalenz von 0,5 - 1% eine der häufigsten entzündlichen Gelenkserkrankungen. Die Erkrankung führt aufgrund ihres chronisch destruierenden Verlaufs zu erheblicher Beeinträchtigung von Funktionalität, Lebensqualität und Produktivität, und stellt somit eine große Bürde für den einzelnen Patienten als auch die Gesellschaft dar. Selbst unter bestmöglicher Therapie und Erreichen zufriedenstellend niedriger Krankheitsaktivität bis hin zu Remission sind RA-Patienten im Vergleich zur Normalpopulation stärker in Ihrer Funktionalität, Lebensqualität und Produktivität beeinträchtigt. Dies ist einerseits bedingt durch die Erkrankung per se, andererseits oft hervorgerufen durch Komorbiditiäten, welche speziell in diesem Patientengut gehäuft vorkommen. Eine effektive Therapie impliziert daher ein multidisziplinäres Konzept, welches die Erfassung, Auswirkung und Behandlung von Komorbiditäten beinhaltet. ANTRAGSZIEL: Erstellen eines Therapiekonzepts für RA Patienten unter Berücksichtigung von Komorbiditäten und deren Effekt auf Krankheitsaktivität, Funktionalität, Lebensqualität und Produktivität. METHODIK: Mit Hilfe einer großen Versicherungsdatenbank erfolgt systematische Erfassung von Inzidenz und Prävalenz von Komorbiditäten des typischen RA Patienten und deren Trend über die Zeit. Durch Verknüpfung mit klinischen Daten kann der Effekt von Komorbiditäten auf Funktionalität, Lebensqualität und Produktivität berechnet werden die Berücksichtigung von Krankheitsaktivität der Rheumatoiden Arthritis sowie anderer möglicher wichtiger Faktoren ermöglicht den unabhängigen Effekt einzelner Komorbiditäten, sowie deren kumulativen Effekt zu estimieren. Die gewonnenen Ergebnisse sollen in ein Entscheidungsmodel einfließen aus dem hervorgeht, ob eine Behandlung von Komorbiditäten sowohl aus gesundheitsökonomischer Sicht, als auch für den individuellen Patienten sinnvoll ist. ERWARTETE ERGEBNISSE: Unsere Resultate sollen die Erstellung eines sozio-ökonomisch sinnvollen, multidisziplinären Therapiekonzepts ermöglichen, das eine gezielte Erfassung und Behandlung relevanter Komorbiditäten beinhaltet und somit die bestmöglichen Ergebnisse im Hinblick auf Funktionalität, Produktivität und Lebensqualität erzielt.

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) wird eine hohe Prävalenz an zusätzlichen Erkrankungen beobachtet. Dies ist vor allem bedingt durch den systemische und entzündlichen Charakter der Erkrankung. In den letzten Jahren hat sich das wissenschaftliche und auch klinische Interesse in Hinblick auf Komorbiditäten und Multimorbidität stark vermehrt. Im Gegensatz zum Konzept der Komorbidität ist das Konzept Multimorbidität wenig untersucht und verstanden. Da es sich bei rheumatischen Patienten vorwiegend um ältere Menschen mit mehreren Erkrankungen in einem Individuum handelt ist Multimorbidität die Regel, nicht die Ausnahme. Daher haben wir den Beginn unseres Projekts damit zugebracht das Konzept Multimorbidität näher zu beschreiben und in der Rheumatologie zu verankern. Als relativ neues Konzept gab es bis dato keinen Goldstandard um Multimorbidität zu quantifizieren. Daher was es für uns ein erster logischer Schritt ein Instrument, einen Index, zu erstellen, mit dem es uns möglich ist den Effekt von Multimorbidität am Gesamtwohl des Patienten zu erfassen und zu quantifizieren. Dieser Index wurde dann für weitere Studien verwendet. Als nächstes wollten wir erfassen wie sich Multimorbidität auf Therapiekonzepte bei Patienten mit RA auswirkt. In einer großen internationalen Studie konnten wir feststellen dass pro zusätzlicher Erkrankung die Wahrscheinlichkeit ein biologischen Basistherapeutikum zu erhalten um ca. 11% sinkt, auch wenn diese Therapie bei hoher Krankheitsaktivität notwendig wäre. Dies verdeutlicht den negativen Effekt von Multimorbidität auf Therapieentscheidungen.In einer daran anlehnenden Studie wollten wir den Effekt von Multimorbidität auf Therapieerfolg erfassen. Wir konnten zeigen dass pro zusätzlicher Erkrankung zu RA selbst ein Jahr nach Therapiebeginn mit einem Basistherapeutikum die Wahrscheinlichkeit das Therapieziel von Remission zu erreiche um beinahe 30% sinkt. Zusätzlich ist das Vorhandensein von Multimorbidität ein negativer Prädiktor im Hinblick auf Funktionalität: im Gegensatz zu Patienten die nur an RA leiden besteht bei multimorbiden RA Patienten eine deutlich schlechtere körperliche Funktion ein Jahr nach Therapiebeginn. Unsere Forschungsergebnisse zeigen die hohe Bedeutung von Multimorbidität in der Behandlung von RA Patienten auf. Aufgrund von Multimorbidität ist es wichtig neue Therapiekonzepte und Therapieziele bei RA Patienten zu etablieren.

Forschungsstätte(n)
  • Harvard Medical School - 100%

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