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Formale, transzendentale und dialektische Logik als notwendige Formen der Selbstinterpretation des Denkens

Formal,transcendental and dialectical logic as necessary forms of self-interpretation of thought

Max Gottschlich (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J3510
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2014
  • Projektende 30.06.2015
  • Bewilligungssumme 45.483 €

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Logic

Abstract Endbericht

Das Forschungsprojekt ist Teil des Habilitationsprojekts "Logik und der Begriff des Menschen". Es soll aufgezeigt werden, dass die Art und Weise, wie sich das Denken in der Logik denkt, unmittelbar mit der theoretischen und praktischen Selbst- und Weltinterpretation des Menschen verknüpft ist. Die Frage "Was ist der Mensch?" findet, so die These, zunächst und zuallererst in der Logik ihre Entscheidung. So ist es die erste Aufgabe und darum geht es in dem eingereichten Projekt , den Begriff des Logischen neu zu bedenken, um zu zeigen, dass die formale Logik nicht die einzige philosophisch relevante Form der Selbstinterpretation des Logischen darstellt, sondern von dieser die transzendentale und dialektische Logik zu unterscheiden sind. Da diese nicht einfach als verschiedene "Logiken" nebeneinander stehen, richtet sich die entscheidende Frage auf den innerlogischen Zusammenhang dieser Auffassungen des Logischen. Die Hauptthese lautet: Transzendentale Logik ist die Selbstreflexion der formalen Logik und die dialektische Logik ist die Selbstreflexion der transzendentalen Logik. Dies impliziert, dass dialektische Logik nicht an der formalen und transzendentalen Logik vorbei erreicht werden kann, sowie dies, dass erst in der dialektischen Logik die formale und transzendentale Logik ihre Begründung erfahren. So sind die (moderne) formale Logik und Kants transzendentale Logik von der Hegelschen Wesenslogik her zu interpretieren. Die Ziele sind dabei: (1) Es soll ein Beitrag zum Verständnis der Bedeutung der formalen Logik geleistet werden. Aufgrund der fortschreitenden Ausdifferenzierung der modernen formalen Logik vertritt man heute die Auffassung, dass es einen gemeinsamen Denkduktus der formalen Logik gar nicht gäbe. Demgegenüber soll aufgezeigt werden, a) dass es grundlegende Gemeinsamkeiten im Bereich ihrer Grundvoraussetzungen gibt, b) dass sich diese Voraussetzungen wiederum auf einen Punkt zurückführen lassen: dass nämlich formale Logik eine von der Technik her verstandene Logik ist. (2) Es soll ein vertieftes Verständnis von Kants Transzendentalphilosophie und Hegels Dialektik erarbeitet werden. So soll gezeigt werden, dass Kants revolutionäre Leistung darin besteht, die Frage nach der Erkenntnisdignität formaler Logik erstmals gestellt und beantwortet zu haben woraus Vieles für das Verständnis bzw. für die Lösung aktueller Debatten (etwa bez. des Status "transzendentaler Argumente" und der Skepsisresistenz der Transzendentalphilosophie) zu gewinnen ist. Bezüglich der Hegelschen Dialektik soll grundsätzlich aufgezeigt werden, dass es die Alternative Kant oder Hegel in systematischer Hinsicht nicht gibt, denn der dialektische Begriff ist nichts anderes als der zu Ende gedachte Kantische Begriff. Insgesamt soll damit ein Beitrag zu einem philosophisch differenzierteren Verständnis von Logik sowie ein Beitrag zur Wiederaneignung von Kant und Hegel geleistet werden.

In der Geschichte der Philosophie haben sich unterschiedliche Auffassungsweisen von dem, was Logik ist und sein soll, ausgeprägt. Drei epochale Formen sind zu unterscheiden: die formale Logik (in den unterschiedlichen Weisen der traditionell-aristotelischen und der modernen kalkülisierten Varianten), die transzendentale Logik (v.a. in Kants Kritik der reinen Vernunft) und die dialektische Logik (Hegels Wissenschaft der Logik). Jede gründet in einer bestimmten Auffassung der logischen Form. Nun erhebt aber gegenwärtig formale Logik (als klassische und nicht-klassische Prädikaten- und Aussagenlogik) Anspruch darauf, die wissenschaftlich einzig legitime Weise der Reflexion und Darstellung der logischen Form zu sein. Thema dieses Projekts war es, gegenüber dieser Engführung die in der philosophischen Tradition erarbeitete Tiefe des Verständnisses der logischen Form ins Bewusstsein zu heben, indem sowohl die innere Verknüpfung als auch die Differenz zwischen den drei erwähnten Formen des Logikverständnisses herausgearbeitet werden. Dabei war es das Hauptziel zu zeigen, dass formale, transzendentale und dialektische Logik als Entwicklungsstufen zu betrachten sind, in welchen sich die Erkenntnis der logischen Form in notwendiger Weise konkretisiert. Dies eröffnet eine umfassendere Perspektive auf die Bedeutung von Logik: Sie lässt sich nicht auf ein technisches Instrument des Erkundens und Operierens mit funktionalisierten patterns of reason reduzieren, sondern ist letztlich als sich auf sich beziehende Wissenschaft des Denkens bzw. der Vernunft zu begreifen, die in systematischer Weise ihre Voraussetzungen bedenkt und begründet. Erst auf der Basis dieser Perspektive auf Logik wird auch die zentrale philosophische Bedeutung von Logik einsichtig: Logik bildet das systematische Zentrum der Philosophie, denn die Art und Weise, wie sich das Denken erfasst, präfiguriert in grundsätzlicher Weise die Selbst- und Weltverständnis des Menschen.Die wichtigsten Resultate sind:(1) Ein integratives Verständnis von Logik durch welches die unterschiedlichen Formen des Verständnisses von logischer Form nicht ohne Not reduziert werden, sondern diese vielmehr ihre adäquate Begründung und damit genuinen Ort innerhalb des Begriffs der logischen Form erhalten. Dabei wird die logische Form als Einheit von Funktion (Gegenstandsverhältnis des Gedankens) und Reflexion (Selbstverhältnis des Gedankens) gefasst. Formale, transzendentale und dialektische Logik sind die bestimmten Formen, in welchen sich diese Einheit in fortschreitender Weise entwickelt und als solche expliziert. (2) Ein umfassendes Verständnis von formaler Logik als Ganzer: Formale Logik ist die technische Selbst-interpretation des Gedankens. Dies folgt aus der Unmittelbarkeit, in welcher formallogisch die Funktionalität der logischen Form interpretiert wird. Darin reflektiert sich die Grundlage alles technischen-praktischen Weltumganges, was die Bedeutung und relative Notwendigkeit dieses Standpunktes zeigt. In diesem Zusammenhang habe ich zwei wichtige neue Gesichtspunkte herausgearbeitet: Erstens die Einsicht in die Differenz zwischen der (mehr oder weniger aristotelischen) traditionellen formalen Logik einerseits und der modernen mathematisierten formalen Logik andererseits. Zweitens konnte ich die Frage der gegenwärtigen Philosophy of Logic, wie die Pluralität der Auffassungsweisen von formaler Logik (classical vs. non-classical) zu begründen ist, einer Lösung zuführen. (3) Ein Beitrag zur kritischen Aufklärung der Geistigkeit unserer Zeit: Das vorherrschende technische Verständnis der logischen Form ist Ausdruck und Darstellung eines Primats des technisch-praktischen Weltumganges in allen Bereichen des menschlichen Selbst- und Weltverhältnisses. Dieser Primat ist wiederum Ausdruck des Nihilismus im Sinne eines verabsolutierten Nützlichkeitsstandpunkts, der nicht an Selbstzweckhaftem relativiert wird. Dies zeigt die Gefahr einer Verabsolutierung des technischen Verständnisses des Denkens. Da die Selbstinterpretation des Denkens der systematisch zentrale Punkt ist, welcher die Weichen für die weitere theoretische wie praktische Selbst- und Weltinterpretation des Menschen stellt, sind die betrachteten Zusammenhänge von weitreichender Bedeutung. Es gibt daher eine Vielfalt an Zusammenhängen zu anderen philosophischen Disziplinen, speziell zur Praktischen Philosophie.

Forschungsstätte(n)
  • University of Warwick - 100%

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