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Verbindung von Kulturgutressourcen und raumzeitlichen Orten

Linking Cultural Heritage Resources to Spatiotemporal Places

Gerald Hiebel (ORCID: 0000-0002-3799-8391)
  • Grant-DOI 10.55776/J3646
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2015
  • Projektende 31.07.2016
  • Bewilligungssumme 84.245 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Geowissenschaften (40%); Informatik (30%)

Keywords

    Cultural Heritage, Geospatial Information, Linked Open Data, Ontology, Information Integration, Semantic Web Technologies

Abstract Endbericht

Eine grundsätzliche Frage bei der Informationsintegration im Bereich der Kulturgutforschung ist die Identifikation von zwei oder mehr Individuen in unterschiedlichen Datenquellen, als dasselbe Individuum in der Realität. Diese Forschungsfrage ist auch als Koreferenz-Problem bekannt und ist eine essentielle Frage der Linked Open Data Initiative. Orte werden oft in Kulturgutanwendungen verwendet um Datensätze miteinander zu verbinden, aber diese Verbindung wirft semantische und praktische Probleme auf. Betrachten wir das Beispiel einer Koreferenzaussage des Rom in der lateinischen Quelle des Tacitus aus dem 1. Jhdt. n. Chr. und dem heutigen Rom. An diesem Beispiel wollen wir der Frage nach der Identität von Orten, der Verwendung von Ortsverzeichnissen und der raumzeitlichen Relationen von koreferierten Orten nachgehen. Ziel dieses Projektes ist es, einen theoretischen und praktischen Ansatz für das Koreferenzproblem von Orten in der Kulturgutdokumentation vorzuschlagen, der über den Stand der Forschung hinausgeht. Der methodische Ansatz beruht auf einem Model von Koreferenz, das die erkenntnistheoretische Unterscheidung zwischen drei Modellen trifft: einem Model einer eindeutigen Realität, einem Model über die Meinung einer Person über die Realität und einem Model über die Meinungen von Personen, ob sie über dasselbe Objekt sprechen, oder nicht. Um die zugrundeliegende Semantik von Kulturgutobjekten und Geoinformation zu modellieren verwendet der Ansatz die Ontologie des CIDOC CRM und die Reihe ISO 19100 Geographic Information. Die Hypothese dieses Projektes basiert auf den Identitätskriterien für Orte in der Kulturgutdokumentation, die in CRMgeo, einer Erweiterung des CIDOC CRM für Geoinformation, definiert wurden. Das Projekt besteht aus drei Arbeitspaketen, von denen das erste eine Methodologie für die Koreferenz von Orten aufbaut. Das zweite Arbeitspaket erstellt eine Kette von frei verfügbaren Softwarewerkzeugen mit standardisierten Schnittstellen, die es ermöglicht Orte, basierend auf semantischen Kriterien, miteinander zu verbinden. Komponenten dieser Softwarekette sind KARMA, das an der Universität von Southern California entwickelt wurde und Arches, ein freies Geoinformationssystem für Kulturgutmanagement. Das dritte Arbeitspaket wird während der Rückkehrphase durchgeführt um Ressourcen zur Geschichte des Bergbaus in den Ostalpen mit Linked Open Data zu verbinden. Die ersten beiden Arbeitspakete werden am Information Sciences Institute der Universität von Southern California durchgeführt da hier sowohl die Expertise als auch die semantische Softwareinfrastruktur vorhanden sind, die für die Durchführung des Projektes absolut notwendig sind. Das Institut kombiniert in einer einzigartigen Weisedie Wissenschaftsdisziplinen desSemantischesWebs,der Geoinformation und der Kulturgutdokumentation. Die Rückkehrphase wird am Arbeitsbereich Vermessung und Geoinformation der Universität Innsbruck durchgeführt, der Teil des Forschungszentrums HiMAT ist, das die Geschichte des Bergbaus in den Ostalpen erforscht. Das dritte Arbeitspaket, das Ressourcen zur Geschichte des Bergbaus in den Ostalpen mit Linked Open Data verbindet, wendet das in den USA gewonnene Know-How direkt mit der dafür notwendigen Infrastruktur im Forschungszentrum HiMAT an und führt die Forschung in Österreich fort.

Eine grundsätzliche Frage bei der Informationsintegration im Bereich der Kulturgutforschung ist die Identifikation von zwei oder mehr Individuen in unterschiedlichen Datenquellen, als dasselbe Individuum in der Realität. Diese Forschungsfrage ist auch als Koreferenz-Problem bekannt und ist eine essentielle Frage der Linked Open Data Initiative, bei der es darum geht Datenquellen miteinander zu vernetzen um so das Wissen zu erhöhen. Orte werden oft in Kulturgutanwendungen verwendet um Datensätze miteinander zu verbinden, aber die einfache Relation ist derselbe (Ort) bildet meist nicht die komplexe raumzeitliche Realität zufriedenstellend ab, im Besonderen bei der Integration mehrerer Datenquellen und der Verwendung von Ortsnamenregistern. Das Ergebnis dieses Projektes ist ein konzeptionelles Modell und ein praktischer Ansatz für die Koreferenz von Orten in der Kulturgutdokumentation. Das konzeptionelle Modell führt erst Identitätskriterien für Orte in der Kulturgutdokumentation ein. Sie bilden die Voraussetzung für den zweiten Schritt zur Definition von identen (ist derselbe), partitiven (ist Teil von), topologischen (z.B.: ist enthalten in) und annähernden (wird angenähert von) Beziehungen zwischen Orten. Sowohl Orte, als auch die genannten Beziehungen besitzen eine zeitliche Ausdehnung. Der praktische Ansatz wendete das konzeptionelle Modell auf Ortsinformationen aus Kulturgutquellen und Ortsnamenregistern an und wurde in der ersten Phase mit den Geburtsorten von Künstlern getestet. Eine Kette von frei verfügbaren Softwarewerkzeugen mit standardisierten Schnittstellen wurde entwickelt und für die Erzeugung von identen, partitiven, topologischen und annähernden Beziehungen zwischen Geburtsorten von Künstlern in verschiedenen Quellen und Orten eines Ortsnamensregisters angewendet. Die Interpretation dieser Beziehungen erlaubt in einem weiteren Inferenzschritt Aussagen zu treffen, ob zwei Künstler auf Grund der Geburtsortangaben und der Zeitangaben, derselbe Künstler in der Realität sein können. Das Ziel in der zweiten Phase am Arbeitsbereich Vermessung und Geoinformation der Universität Innsbruck war die Methodik um Quellen mit Koordinateninformationen zu erweitern um die Koreferenz von Fundplätzen prähistorischer Bergbaustrukturen in verschiedenen Quellen zu ermöglichen. Spezifische Strukturen in Geologischen Karten, archäologischen Quellen, Inventaren von Museumsausstellungen und in hochauflösenden Geländemodellen wurden erfasst. Die Koreferenz, basierend auf semantischen und geometrischen Kriterien führte zu mehr Wissen über die Strukturen und zu einer genaueren Lokalisierung. Ein Produkt dieser Integration war eine Liste von Stollen mit Namen und Koordinaten, die an die Einsatzleitstelle des Landes Tirol weitergegeben wurde. Im Falle eines Notrufes, bei dem ein Stollennamen genannt wird, können die Einsatzkräfte über die Koordinateninformation den Einsatzort lokalisieren.

Forschungsstätte(n)
  • University of Southern California - 100%
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 119 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel CRMgeo: A spatiotemporal extension of CIDOC-CRM
    DOI 10.1007/s00799-016-0192-4
    Typ Journal Article
    Autor Hiebel G
    Journal International Journal on Digital Libraries
    Seiten 271-279
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Building and Using a Knowledge Graph to Combat Human Trafficking
    DOI 10.1007/978-3-319-25010-6_12
    Typ Book Chapter
    Autor Szekely P
    Verlag Springer Nature
    Seiten 205-221
  • 0
    Titel CRMgeo: A Spatiotemporal Model, Version 1.2.
    Typ Other
    Autor Hiebel G

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