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Menschen und Macht im spätantiken Fayum

People and Power in Late Antique Fayyum

Sophie Kovarik (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J3829
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2016
  • Projektende 31.08.2019
  • Bewilligungssumme 158.210 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Papyri, Late Antiquity, Elite, Aristocracy, Fayyum, Large Estates

Abstract Endbericht

In der Spätantike bildet sich im Laufe des 5. Jh. eine neue landbesitzende Adelsschicht heraus, eine Verwaltungsaristokratie, die ihren Aufstieg einem Patronatsverhältnis mit dem Kaiser zu verdanken hat. Zugleich erscheinen in Ägypten große Grundbesitze auf der Bildfläche, die sich in Händen dieser noblen Familien befinden und sich bis weit in das 7. Jh. nachweisen lassen. Diese Adeligen sind in unserer Dokumentation nicht nur als Großgrundbesitzer, sondern auch als staatliche Funktionäre präsent, hinauf bis zu den obersten Ämtern auf Provinzebene. Prominenter Vertreter in Ägypten ist die Adelsfamilie der Apionen, deren Mitglieder in die höchsten Ränge der byzantinischen Gesellschaft aufsteigen und somit also der Reichsaristokratie angehören. Gerade diese Familie ist aufgrund ihres komplizierten und unklaren Stammbaums, der sich durch die abwechselnde Verwendung der dynastischen Namen Strategios und Apion über zwei Jahrhunderte hinweg erklärt, ein hochaktueller Forschungsgegenstand. Während einige Einzelstudien zur Elite in anderen Regionen Ägypten unternommen wurden, gibt es noch keine solche systematische Fallstudie zum arsinoitischen Gau (Oase Fayum). Als Grundlage dafür lassen sich die zahlreichen publizierten Papyri aus dem Fayum heranziehen, die heute hauptsächlich in den Papyrussammlungen von Wien, Berlin und Paris aufbewahrt werden, und zusätzlich neues unpubliziertes Material, das der Fachwelt bis dato noch unbekannt ist. Nach Herausarbeitung von eindeutigen Kriterien zur Feststellung eines Elitestatus, erfolgt eine Sammlung der relevanten Zeugnisse in einer Datenbank (mit Hilfe von papyrologischer Fachliteratur, Suchmaschinen und Datenbanken); die wichtigsten unpublizierten Schlüsseltexte werden zur Gänze ediert, andere nur in ihren für die Studie relevanten Passagen zitiert und zugänglich gemacht, bevor eine abschließende Synthese unternommen wird. Bei diesem Schritt kann auf bestehende Vorarbeiten zurückgegriffen werden. Die Studie geht über eine reine Prosopographie heraus, indem nicht nur die fraglichen Personen, sondern auch deren Rolle im Gau selbst, ihr Grundbesitz und ihre Ämter sowie ihr Verhältnis zu anderen Adelsfamilien analysiert werden. Auf diese Weise wird unser Wissen über den arsinoitischen Adel im 5.-7. Jahrhundert und seine Bedeutung innerhalb der mittelägyptischen Elite(n) signifikant erweitert. Daher ist eine solche Studie auch nicht möglich, ohne das Verhältnis der arsinoitischen Aristokratie zum Haus der Apionen abzugrenzen. Diese noble Familie weist eindeutige Verbindungen in den Arsinoites auf, worauf allein schon die Existenz einiger Apiones und Strategii im Fayum des 6.-7. Jh. hindeutet. Eine sorgfältige Analyse der publizierten Papyri wird Korrekturen zu Lesungen und Datierungen bringen, während das unpublizierte Material speziell im Umfeld der Papyrologie und Alten Geschichte, gerade im Wiener Kontext, von wo der überwiegende Teil der Papyri kommt, unser Verständnis erheblich erweitern wird. Von besonderem Interesse scheint hier die Pagarchenfolge, die bisher nur in Teilen bekannt und nicht sicher anzuordnen war: Amtsinhaber dieses höchsten Amtes auf Gauebene und deren Amtszeit können nun besser eingeordnet und in eine chronologische Reihenfolge gebracht werden.

Ziel des Projekts war eine systematische Studie über die arsinoitische Aristokratie der Spätantike. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich hierbei auf das erstmalige Auftreten dieser landbesitzenden Verwaltungsaristokratie im Ägypten des 5. Jh., die ihren Aufstieg einem Patronatsverhältnis mit dem Kaiser zu verdanken hat, bis zu ihrem Verschwinden nach der arabischen Eroberung im späten 7.Jh. Der arsinoitische Gau ist in der Oase Fayum gelegen und gehört zur mitteläyptischen Provinz Arkadia mit der Hauptstadt Oxyrhynchos. Nach sorgfältiger Sondierung der Quellenlage, sowohl von publizierten als noch unpublizierten und der Öffentlichkeit daher unbekannten antiken Texten verschiedener Institutionen, in welchen diese Menschen als Akteure auftreten, wurden ca. 50 Papyri der Wiener Papyrussammlung zur Edition ausgewählt. Anhand dieser Texte nun werden grundlegende Fragen diskutiert und in Exkursen präsentiert. Dazu gehören einerseits speziell die Laufbahnen der höchsten staatlichen Funktionäre, die zugleich Angehörige der provinzialen Oberschicht sind, auf der anderen Seite aber auch die familiären Beziehungen zwischen diesen verschiedenen Aristokraten. Ein weiteres Kapitel ist Frauen aus der städtischen Oberschicht als Besitzerinnen von Immobilien gewidmet. An oberster Stelle stehen hier die Statthalter auf Provinzebene (Arkadia) und der Pagarch als höchster Beamter auf Gauebene (Arsinoites). Die vielen Gestellungsbürgschaften unter den neuen Texten, die für gewöhnlich an die Pagarchen gerichtet sind, haben besonders für die Pagarchenfolge und deren chronologische Einordnung neue Erkenntnisse erbracht, sowie für das Formular dieses Textgenres. Ein spezielles Augenmerk liegt auf den adeligen Familien mit großen Landgütern (endoxoi oikoi) - nur ein kleiner Prozentsatz ist dieser höchsten Schicht zuzurechnen, die aber in unserer Dokumentation besonders viel Platz einnimmt - und ihren Beziehungen zu der wichtigen Familie der Apionen, deren Name sich von der abwechselnden Verwendung der dynastischen Namen Apion und Strategios ableitet. Die Mitglieder dieser Familie, die bis in die höchsten Ränge der byzantinischen Gesellschaft aufgestiegen sind und somit also der Reichsaristokratie angehören, führen im benachbarten Oxyrhynchites einen endoxos oikos. Das interessante Ergebnis ist hier, dass die wichtigsten Familien im Arsinoites (und Herakleopolites) nicht nur mit den Apionen in persönlicher Beziehung zu stehen scheinen, sondern auf der anderen Seite auch mit der Oberschicht der an die Provinz Arkadia im Süden angrenzenden Provinz Thebais. Ein Netzwerk verwandtschaftlich verbundener Großgrundbesitzer, die den höchsten Adelskreisen angehören, hat die Verwaltung Ägyptens unter sich aufgeteilt.

Forschungsstätte(n)
  • University of Oxford - 100%
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel Aus zwei mach eins: SB XVIII 13997 + P.Vindob. G 21154. Ein arsinoitischer Teilpachtvertrag über Weinland
    Typ Journal Article
    Autor Sophie Kovarik
    Journal Tyche
    Seiten 87-96

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