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Nazarener und die Alte-Musik-Bewegung

Nazarenes and the Early Music Revival

Marketa Stedronska (ORCID: 0000-0002-0983-6491)
  • Grant-DOI 10.55776/J4053
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2017
  • Projektende 31.03.2019
  • Bewilligungssumme 71.495 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Nazarenes, Rome, Early Music Revival, Vienna, Historicism, 19th Century

Abstract Endbericht

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Malergruppe der Lukasbrüder (später wegen ihres langen Haarschnitts Nazarener genannt), die sich 1810 in Rom niederließ, um dort an einer Erneuerung der Kunst zu arbeiten. Als Vorbild dienten ihnen die Werke der altitalienischen und altdeutschen Meister, die noch in einem ungebrochenen Verhältnis zur Religion standen. Das Verhältnis der Nazarener zur Religion aber auch zur Poesie wurde in der bisherigen Forschung bereits vielfach thematisiert, die Bedeutung der Musik blieb jedoch bis heute ungeklärt. Briefe, theoretische Schriften und nicht zuletzt die Kunstwerke der Nazarener deuten dabei darauf hin, dass die Musik, speziell dann die Musik alter Epochen, im Leben und Schaffen dieser Künstler ihren unleugbaren Platz hatte. Dieser Sachverhalt ist umso bemerkenswerter, als dass die Nazarener später zu einer wichtigen Inspirationsquelle für die rückwärtsgewandten Tendenzen in der Musikkultur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden. Dies lässt sich am Beispiel von Wien nachweisen, wo die Wiederbelebung der Alten Musik in den 1860er- und 1870-er Jahren ganz entschieden von den nazarenischen Kunstidealen beeinflusst wurde. Das Forschungsprojekt soll diesen bisher völlig übersehenen Hintergrund der Alte- Musik-Bewegung in Wien beleuchten wie auch den Stellenwert der Musik bei den Nazarenern völlig neu bestimmen. Die Beziehung der Nazarener zur (Alten) Musik wird anhand deren theoretischen Schriften, Briefen und Erinnerungen untersucht; darüber hinaus wird sich die Arbeit auf Quellen zum Musikleben in Rom zwischen 1810 und 1835 stützen, um allen Wegen nachzugehen, auf denen die Nazarener insbesondere mit der Alten Musik in Berührung kamen. Es ist das Anliegen des Projekts, sowohl das Repertoire zu rekonstruieren, von dem die Nazarener beeinflusst waren, als auch ihre Aktivitäten als ausübende Klavier-/Orgelspieler oder Sänger zu dokumentieren. Die Frage des Einflusses der nazarenischen Kunstideale auf die Alte-Musik-Bewegung im Wien der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird vor allem anhand von Kunstkritiken aus der Feder des Musikschriftstellers August Wilhelm Ambros (18161876) wie auch der Kunstkritiken und -essays aus der von Leopold Alexander Zellner (18231894) redigierten Zeitschrift Blätter für Musik, Theater und Kunst beantwortet. Das Projekt geht von den folgenden Hypothesen aus: 1) Die Idee einer Erneuerung der Kunst durch einen Rückbezug auf die Alten Meister kommt nicht nur in den Kunstwerken der Nazarener zu Tage, sondern schlägt sich auch in ihren musikalischen Interessen und dadurch auch im Musikleben Roms nieder. 2) Die Wiederbelebung der Alten Musik ein typisches Phänomen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Wien gerade durch die nazarenischen Kunstideale beeinflusst. Sowohl für die Musikwissenschaft als auch für die Kunstgeschichte soll das Projekt also neue Horizonte öffnen: Für die Kunstgeschichte werden die musikalischen bzw. musikhistorischen Seiten des Nazarenertums sichtbar, für die Musikwissenschaft wiederum die kunsthistorischen Zusammenhänge der Alte-Musik- Bewegung.

Das Projekt, in welchem die Malergruppe der Nazarener zum ersten Mal als musikgeschichtlicher Gegenstand behandelt worden ist, hat die Rolle der Musik im nazarenischen Kunstprogramm neu bestimmt. Aus dem Projekt sind insgesamt fünf umfassende Studien hervorgegangen, die zum einen der Rezeption der Musik in den nazarenischen Kreisen, zum anderen der Rezeption der nazarenischen Kunst und ihrer Ideen im musikhistorischen Kontext gewidmet sind. Die Untersuchung der bisher weitgehend unbeachtet gebliebenen Beziehung der Nazarener zur Musik berücksichtigte dabei besonders die sogenannte Alte (vorklassische) Musik und den Zeitraum 1810-1830, d.h. die römische "Blütezeit" der Nazarener. Das Projekt konnte vollständig die Hypothese bestätigen, dass das Kunstleben der Nazarener in Rom von Musikinteressen geprägt war, die bereits unter dem Vorzeichen einer bewussten Wiederbelebung der Alten Musik standen. Wie nachgewiesen werden konnte, nahmen die Nazarener an diesem Revival nicht nur passiv teil, sondern waren als ausführende Musiker und Sänger auch aktive Protagonisten. Im Kontext der musikalischen Aktivitäten der Nazarener in Rom wurde u.a. der deutsche Musiker und Komponist Johann Gerhard Georg (1802-1833) aus der Vergessenheit geholt, der in den Jahren 1826-1828 den nazarenischen Singverein in Rom leitete. Die Untersuchung der nazarenischen Musikrezeption in Rom brachte dabei viele bisher unbekannte Vernetzungen ans Licht, insbesondere den Kontakt der Nazarener zum Direktor der Sixtinischen Kapelle, Giuseppe Baini, und zum römischen Musiksammler Fortunato Santini. Wie im Projekt am Beispiel der nazarenischen Engelsmusikdarstellungen dargelegt worden ist, hat die Auseinandersetzung mit der Alten Musik auch das künstlerische Schaffen der Nazarener direkt beeinflusst. Zu den wichtigen Voraussetzungen und Vorbedingungen des rückwärtsgewandten Kunstprogramms der Nazarener muss mithin auch die Rezeption der Alten Musik hinzugefügt werden. Der Einfluss der nazarenischen Kunst und ihrer Ideen auf die rückwärtsgewandten Strömungen in der Musikkultur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde am Fallbeispiel Wien untersucht. Im Mittelpunkt stand u.a. die Rezeption der nazarenischen Kunst in den Schriften von August Wilhelm Ambros. Anhand von Ambros' kunsthistorischen Kritiken und Essays wurde deutlich gemacht, dass die Orientierungsmuster für die Wiederbelebung der Alten Musik im Wien der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht so sehr spezifisch musikalischer wie kunsthistorischer Natur (Nazarenismus) waren. Durch die Erforschung dieses nazarenischen Hintergrunds wurden wichtige Voraussetzungen für das Folgeprojekt "Historismus und die Wiener Musikkultur des Nachmärz und der Ringstraßenzeit" geschaffen. Dank seiner interdisziplinären Anlage hat das Projekt aber auch Anknüpfungspunkte für die kunsthistorische Forschung etabliert, die die nazarenische Malerei künftig verstärkt unter dem Aspekt der Musikalisierung auswerten kann.

Forschungsstätte(n)
  • Deutsches Historisches Institut Rom - 100%

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