Neuer therapeutischer Ansatz zur Behandlung von Osteoporose
Novel therapeutic approach for the treatment of osteoporosis
Wissenschaftsdisziplinen
Biologie (100%)
Keywords
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Osteoprosis,
Osteoblast,
R-spondins,
Bone foramtion,
Signaling,
Bone loss
1- Projekt Titel Neuer therapeutischer Ansatz für die Behandlung von Osteoporose: Hemmung von Rspo3 steigert Wachstum und verhindert Knochenschwund 2- Inhalt des Forschungsprojekts Das vorliegende Projekt zielt auf die Etablierung und Austestung eines neuen therapeutischen Ansatzes, der durch die Verminderung der Rspo3Expression Knochenschwund verhindert. Die Projektbeschreibung umfasst die Darstellung des wissenschaftlichen Hintergrunds, die zu Zeit etablierten Therapien und ihre Einschränkungen und die dem Projekt zugrunde liegende Hypothese. 3- Hypothese Die Hypothese des vorliegenden Projektes ist, dass die Verminderung der Rspo3 Expression zu neuem Knochenwachstum führt, dass den Knochenschwund stoppt. Die Bestätigung dieser Hypothese wird in einem Mausmodel für Osteoporose durchgeführt werden. 4- Methoden Die geplante Studie beinhaltet in vitro und in vivo Experimente. Sie beinhaltet zentrale molekularbiologischen Techniken wie PCR, Gelelektrophorese und Untersuchungen der Genexpression. Die Expertise des Gastlabors und meine Ausbildung während meines PhDs garantiert die erfolgreiche Durchführung des geplanten Projekts. 5- Was ist neu bei diesem Projekt? Osteoporose ist ein chronischer Zustand charakterisiert duch Knochenschwund und Verschlechterung der Knochenarchitektur. Das klinische Bild ist gekennzeichnet durch Fragilitätsbrüche verbunden mit Schmerzen, Einschränkung der Mobilität und im schlimmsten Fall Tod verbunden mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem. Deshalb ist es essentiell die molekularen Mechanismen der Regulation der Knochenhomeostase zu verstehen mit der Hoffnung neue Möglichkeiten zur Steigerung der Knochenmasse zu entdecken. Die vorgeschlagenen Studie hinterfrägt das Konzept, dass die Hemmung der Rspos Proteine, Aktivatoren des Wnt Signalwegs, zur Verminderung der Knochenbildung und -masse führen. Dieser Ansatz beruht auf der fundierten Beobachtung der Gastinstitution, dass die teilweise Ausschaltung des Rspo3 Gens zu einer auffällig gesteigerten Knochenbildung führte. In dem geplanten Projekt soll daher in einem Mausmodell für Osteoporose untersucht werden, ob die Verminderung der Rspo3 Expression den erhofften Effekt erzielt und damit die Tür öffnet für einen neuen therapeutischen Ansatz.
- Harvard School of Dental Medicine - 100%