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Die Hysterikerin als konzeptuelle Operateurin

The Hysteric as Conceptual Operator

Johanna Braun (ORCID: 0000-0003-0826-4644)
  • Grant-DOI 10.55776/J4164
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 28.03.2018
  • Projektende 27.07.2020
  • Bewilligungssumme 82.845 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (50%); Kunstwissenschaften (20%); Philosophie, Ethik, Religion (30%)

Keywords

    (New) hysteria studies, American Cultural Studies, Performance (history) Studies, (Horror) Film Studies, Austrian-American Studies, European-American Studies

Abstract Endbericht

Nachdem das hysterische Mädchen in Paris und Wien um 1900 als Objekt in Wissenschaft und Kunst regelrechten Star-Status erhielt, erscheint es 100 Jahre später breit aufgefächert in zahllosen Manifestationen in US-amerikanischen Horrorfilmen wieder. Diese aktuellen Darstellungen referenzieren auffällig auf etablierte Darstellungen der Hysterikerin als (öffentliche) Performerin und gehen weit über die europäischen Studien des 19. Jahrhunderts hinaus. Interessant ist, dass während 1994 die Diagnose Hysterie aus der vierten Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders eliminiert wurde das erweiterte Diagnosebild gleichzeitig als histrionische Persönlichkeitsstörung (lateinisch: histrio, Schauspieler_in) wieder auftaucht. Dieses re-branding unterstreicht meine Annahmen: Die Hysterikerin wird dadurch eindeutig als Performerin diagnostiziert. Angesichts dieser Wiedereinführung steht man vor dem paradoxalen Befund, dass die kulturelle Gewichtigkeit dieser selbstreflexiven medialen Figur weiterhin zunimmt. Obwohl die Entwicklungen der Darstellung der Hysterikerin ausgiebig erforscht wurden, (Veith 1965, Gilman 1982, Shorter 1986, Micale 1995, Showalter 1997, Didi-Huberman 2003, Skull 2009, Cross 2010, Hustvedt 2011), wurden die Übertragungen dieser Diskurse auf die US-Populärkultur des 21. Jahrhunderts bis dato nicht näher untersucht. Forschungsgegenstand meines Projektes sind die Modi, mittels derer die Figur der Hysterikerin im gegenwärtigen Mainstream US-Horrorfilm in einzelne gesellschaftspolitische Diskurse eingreift, verwickelt wird und diese einfallsreich vorführt. Daher ist mein Projekt an der brisanten Schnittstelle von Hysterie-, Kultur- und Performancestudien lokalisiert. Aufbauend auf feministischen Horrorfilmstudien (Creed 1993, Clover) appelliert dieses Projekt für eine Perspektivenerweiterung in der Analyse von Frauen im Horrorfilm. Michel Foucaults Diskursanalyse bietet mir die notwendigen kritischen Werkzeuge, um die Performance der Hysterikerin aus den Perspektiven der Kulturwissenschaften und der Philosophie zu analysieren. Spezielle Diskursstränge werden weiterführend mithilfe der notwendigen theoretischen Ausrüstung (etwa der gender, (post-)colonial, disabilities studies) untersucht. Da die Performance-Wissenschaft ein Paradigma-angetriebenes Forschungsfeld ist, ist mein Projekt in zwei Stufen unterteilt: In der ersten Phase werde ich der Hysterikerin als Forschungsgegenstand folgen. Durch ein visuelles Protokoll werde ich die vielfältigen Diskursstränge der aktuellen Darstellungen aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive analysieren und das aktuelle Phänomen (historisch) kontextualisieren. In der zweiten Phase werde ich auf Performance Studies als primäres analytisches Konzept und als konsequente Erweiterung meiner methodischen Ansätze fokussieren. Das aufstrebende Gebiet der Philosophy Performance wird mein Projekt mit den notwendigen philosophischen Werkzeugen ausstatten, um die Performance der Hysterikerin tief gehend zu untersuchen.

Der Fokus dieses postdoktoralen Forschungsprojektes liegt auf dem hysterischen Mädchen - ein umfangreich erforschtes Objekt in künstlerischen und wissenschaftlichen Europäischen, besonders Wiener, Studien um 1900 - und wie es einhundert Jahre später breit aufgefächert in zahllosen Manifestationen in äußerst erfolgreichen US-amerikanischen Horrorfilmen erscheint. Das Projekt zeichnete nach, wie die Hysterikern im Laufe der Jahrhunderte als Performerin eindeutig kontextualisert wurde, dessen hysterische "Episoden" im Bereich der Performancekunst klar definiert und verstanden wurden und dass besagte Aufführungen bedeutende politische Diskurse ihrer Zeit inszenierten und diskutierten. Die erste Forschungsphase dieses Projekts konzentrierte sich darauf, die historische Verbindung von Hysterie und Performance zu demonstrieren und diese Ergebnisse an einer Auswahl der erfolgreichsten US-Horrorfilme der letzten zehn Jahre zu diskutieren, die unter dem Sammelbegriff Possession Film zusammengefasst werden (Clover 1992) und von denen The Exorcist (Warner Bros., 1973) als Initialzündung gilt. Die Hauptforschungsfrage war: Wie beziehen sich diese Filme auf offensichtliche Weise auf Hysterie und was kommunizieren die Hysterikerinnen in diesen Filmen in ihren sensationellen Performances? Durch die Analyse des Filmmaterials wurde deutlich, dass diese Produktionen die Hysterikerin in das Zentrum der Diskussionen stellen und offensichtlich Inspiration aus dem historischen Material ziehen - so ziert etwa die ikonische Pose des brückenschlagenden Körpers imposant zahlreiche Werbeplakate dieser Filme. Während der genauen Analyse des Filmmaterials kamen die politisch aufgeladenen und eindrücklichen Performances der Hysterikerinnen im mainstream US-Horrorfilm zum Vorschein und dringliche Fragen von Disability und Mental Health standen im Mittelpunkt des Materials. Die Filme spiegelten interessanterweise spezifische und zeitnahe Debatten im Bereich der öffentlichen Gesundheitsversorgung wider und verbreiten gleichzeitig stereotype und stigmatisierende Bilder von geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Dieses aktuelle Phänomen fällt (noch) auf einen blinden Fleck in Bezug auf die offensichtliche Diskussion zeitgenössischer politischer Diskurse über Gesundheitsfürsorge und Disability Rights in den Vereinigten Staaten. Daher bietet die exzessive Performance der Hysterikerin im zeitgenössischen mainstream US-Horrorfilm interessante Einblicke in aktuelle öffentliche Diskurse. Der zweite Teil dieses Projekts konzentrierte sich auf Performancestudien als primäres analytisches Konzept und kontextualisierte Hysterie innerhalb einer kritischen selbstreflexiven (verkörperten) Forschungspraxis. Das aufstrebende Feld der Mad Studies als kritisches Instrument zur Diskussion des Dreiecks von Hysterie, Disability Studies und einer selbstreflexiven (performativen) Schreibpraxis erwies sich als äußerst produktiv, um die vorliegende Forschungsfrage zu analysieren. Durch verschiedene Veranstaltungen und Präsentationen brachte dieses Projekt zahlreiche Expert*innen zusammen, um die Forschungsergebnisse zu testen, zu diskutieren und zu verbreiten. Im Verlauf dieses Projekts wurden zwei Konferenzen und mehrere Veranstaltungen organisiert, zwei Peer-Review-Sammelbände und insgesamt sechs Peer-Review-Artikel veröffentlicht (drei weitere wurden bis Projektende bei einschlägigen Fachzeitschriften eingereicht). Darüber hinaus wurden zwei Ausstellungen kuratiert und Bilderatlanten in vier Ausstellungen präsentiert, die das historische Material neben den aktuellen Hysterie-Darstellungen in visuellen Medien im Allgemeinen und im Possession Films im Besonderen zeigten und eine aufschlussreiche Visualisierung der Forschungsergebnisse darstellten.

Forschungsstätte(n)
  • University of California, Los Angeles - 100%

Research Output

  • 3 Zitationen
  • 16 Publikationen
  • 6 Künstlerischer Output
  • 25 Disseminationen
Publikationen
  • 2020
    Titel INTRODUCTION; In: Performing Hysteria - Images and Imaginations of Hysteria
    DOI 10.2307/j.ctv18dvt2d.4
    Typ Book Chapter
    Verlag Leuven University Press
  • 2020
    Titel HYSTERICAL CURE; In: Performing Hysteria - Images and Imaginations of Hysteria
    DOI 10.2307/j.ctv18dvt2d.14
    Typ Book Chapter
    Verlag Leuven University Press
  • 2020
    Titel Notes on Hysteria in and as Arts-based Research, a Case Study; In: Hysterical Methodologies in the Arts: Rising in Revolt
    Typ Book Chapter
    Autor Johanna Braun
    Verlag Palgrave Macmillan
  • 2020
    Titel From Witchcraft Activism to Witch Hunt Sentiments. The Changing Political Landscape in American Horror Story; In: The New Witches: Critical Essays on 21st Century Television Portrayals
    Typ Book Chapter
    Autor Johanna Braun
    Verlag McFarland
  • 2020
    Titel Searching for Methods in this Madness; In: Hysterical Methodologies in the Arts: Rising in Revolt
    Typ Book Chapter
    Autor Johanna Braun
    Verlag Palgrave Macmillan
  • 2020
    Titel Hysterical Methodologies in the Arts. Rising in Revolt
    Typ Book
    Autor Johanna Braun
    editors Johanna Braun
    Verlag Palgrave Macmillan
  • 2020
    Titel Performing Hysteria: Images and Imaginations of Hysteria
    Typ Book
    Autor Braun Johanna
    Verlag Leuven University Press
  • 2020
    Titel Performing Hysteria
    DOI 10.1353/book.78723
    Typ Book
    Verlag Johns Hopkins University Press
  • 2018
    Titel Witchcraft Hysteria. Die Heimsuchung der Salemer Gerichtsverfahren in aktuellen öffentlichen Debatten in den Vereinigten Staaten
    Typ Journal Article
    Autor Johanna Braun
    Journal FemWiss Journal - Swiss Association of Feminist Studies
  • 2018
    Titel Beyond Your Wildest Screams. Haunted by American Dreams; In: Traumnarrative. motivische Muster - erzahlerische Traditionen - medienubergreifende Perspektiven
    Typ Book Chapter
    Autor Johanna Braun
  • 2018
    Titel Based On True Events. Uber die fragmentierte hysterische Performance im Amerikanischen Mainstream Horrorfilm und die damit einhergehende Vernebelung von Fakt und Fiktion (am Beispiel des Possession Films); In: Der Zeitungsausschnitt
    Typ Book Chapter
    Autor Johanna Braun
  • 2018
    Titel Bending Over Backwards. Hysteric Utterance, Politics, and Performance Strategies
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Johanna Braun
    Konferenz #masshysteria. Hysteria, Politics, and Performance Strategies
  • 2018
    Titel Unterwegs: Palmen, Meer und die Angst vor Massenhysterie
    Typ Journal Article
    Autor Johanna Braun
    Journal Scilog. Open Access Journal of the Austrian Science Fund
  • 2019
    Titel Till Sick for Good. On the Hysteric Utterance of Speechlessness
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Johanna Braun
    Konferenz Society of Artistic Research, SAR10
  • 2019
    Titel The Elasticity of a Concept: On Hysterical Performances
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Johanna Braun
    Konferenz Performance Studies international #25
  • 2020
    Titel Performing Hysteria
    DOI 10.11116/9789461663139
    Typ Book
    Verlag Leuven University Press
    Link Publikation
Künstlerischer Output
  • 2020
    Titel disturbance: witch, Zentrum für Aktuelle Kunst in der Spandauer Zitadelle, Berlin (curated by Alba D'Urbano and Olga Vostretsova)
    Typ Artwork
  • 2020
    Titel In Excess, SPRING/BREAK Art Show, Los Angeles
    Typ Artistic/Creative Exhibition
  • 2019
    Titel A Platform Here's a Train of Thought, SPRING/BREAK Art Show, Los Angeles (curator)
    Typ Artistic/Creative Exhibition
  • 2019
    Titel These Creatures, Wignall Museum, California (curator Cindy Rehm)
    Typ Artwork
  • 2018 Link
    Titel Magic Circle, Kunstraum Niederösterreich, Vienna
    Typ Artwork
    Link Link
  • 2018
    Titel Nor Heat Nor Gloom of Night, Tiger Strikes Asteroid Los Angeles, Los Angeles
    Typ Artistic/Creative Exhibition
Disseminationen
  • 2018
    Titel Johanna Braun. "Unterwegs: Palmen, Meer und die Angst vor Massenhysterie". Scilog. Vienna, October 2018. Open Access Journal of the Austrian Science Fund.
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
  • 2019
    Titel "Parrhesian Intervention", Performance participation with Elisabeth Schäfer, in Arno Böhler's Arts-based Philosophy Performance at "Oskar nimmt Platz"-Festival, University of Applied Arts Vienna. (25.06.2019)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2018
    Titel "#masshysteria. Hysteria, Race, and Masculinity", guest lecture by Sander L. Gilman (Professor of the Liberal Arts and Sciences as well as Professor of Psychiatry at Emory University). University of California, Los Angeles, 10383 Bunche Hall (16.11.2018) organized and moderated by Johanna Braun
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel "Fighting Theories - Desire Boxes", performative lecture, GLOBART Festival, Essl Museum, Austria; with Arno Böhler, Susanne Valerie Granzer, and Lea Susemichel. (12.10.2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel "The Elasticity of a Concept: On Hysterical Performances", paper in the panel of the same name at PSi #25, the Performance Studies international conference, at the School of Creative and Performing Arts University of Calgary, Alberta, Canada. Presenter and moderator. (04.07.2019)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2018
    Titel "Unruly: Hysteria". Panel discussion with the Association of Hysteric Curators. Moderated by Johanna Braun. Tiger Strikes Asteroid Los Angeles Gallery (10.06.2018)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2018
    Titel "Spelling It Like It Is. Magic Spells for Feminists". Performance workshop with Katharina Brandl. Rrriot Festival, Vienna (02.03. 2018)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2019
    Titel "Hysterical Hystories", Performance Lecture. PAM, Los Angeles (24.04.2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel Cornelia Grobner. "Einst auf Freuds Couch, heute im Horrorfilm. Die Wiener Forscherin Johanna Braun untersucht an der Universität von Kalifornien die Hysterie anhand der Posen der Besessenen in Horrorfilmen und der Versprachlichung des Phänomens in den sozialen Medien". Die Presse, 16.02.2019. Print/Online.
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
  • 2018
    Titel "Charmed Witchcraft Mass Hysteria". Performance. (Magic Circle, Kunstraum Niederösterreich, Vienna; 22.03.2018)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2018
    Titel "Guest Lecture/Artist Talk". In the seminar: Bewitched. Hexenkulturen in der Gegenwartskunst (engl. Bewitched. Witchcraft and contemporary art). Zurich University of the Arts (ZHdK, 18.05.2018)
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel conference #masshysteria. Hysteria, Politics, and Performance Strategies. Organized by Johanna Braun. Keynote speaker: Elaine Showalter (Emeritus Professor of English, Princeton University), University of California, Los Angeles. Royce Hall, #306 (01.11.2018)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2019
    Titel "Stone Puppets: Monuments in the Hands of the Living and the Dead", artist lecture by Brian Getnick. As part of Micha Ullman's exhibition "Spur and Präsenz", entré - raum für experimentelle bildtheorie / driendl*architects, Vienna (01.08.2019). initiated and moderated by Johanna Braun. (01.08.2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel "#masshysteria. Trans*: Hystories, Bodies and the Unbuilding of Worlds". guest lecture by Jack Halberstam (Professor of English, Comparative Literature and Women, Gender and Sexuality at Columbia University). University of California, Los Angeles, 10383 Bunche Hall (05.11.2018) organized and moderated by Johanna Braun
    Typ A talk or presentation
  • 2020
    Titel "Introducing #masshysteria: Politics, Affect, and Performance Strategies", lecture, conference #masshysteria Politics, Affect, and Performance Strategies. Self-Guided online conference and live Q & A with presenters, Organized by Johanna Braun. Stanford University. (29.10.2020)
    Typ A talk or presentation
  • 2020
    Titel "Bending Over Backwards. Hysterical Performances - Performance workshop with Johanna Braun", Kunstraum Niederösterreich, Vienna - online (16.05.2020)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2018
    Titel "Public Feminisms Forum. Collectively: Thinking, Speaking, Writing", Workshop Contributor. In the framework of Movements in Feminism / Feminisms in Movement: Urgencies, Emergencies, Promises. Public Program at Belvedere 21 (Vienna, 01.12.2018). Curated by Elke Krasny (Academy of Fine Arts Vienna) and Luisa Ziaja (Belvedere, Vienna); together with Lara Perry (University of Brighton) and Dorothee Richter (ZHdK / University of Reading / Zurich University of the Arts).
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2020
    Titel conference #masshysteria Politics, Affect, and Performance Strategies. Self-Guided online conference and live Q & A with presenters, Organized by Johanna Braun. Stanford University. (29.10.2020)
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2019
    Titel "Bertha Pappenheim. Ein Erinnerungsspaziergang mit Johanna Braun und Elke Krasny", JMW - Jewish Museum Vienna. (31.10.2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel "The Final Girls. Exploring the Intersections of Horror and Feminism". Gartenbaukino x Rrriot Festival. Discussion panel with Olivia Howe (co-founder The Final Girls) and Wiktoria Pelzer (Gartenbaukino). Gartenbaukino, Vienna (02.03. 2018)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2019
    Titel Johanna Braun and Katharina Brandl. joint lecture in the lecture series Memento Mori and Vanitas at the Royal Academy of Arts, London. (26.02.2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel "Alienation Effects. Performance and Self-Management in Yugoslavia, 1945-91", book presentation and discussion with Branislav Jakovljević (Theatre & Performance Studies, Stanford University). Department for Theatre-, Film and Media Studies, Vienna (UZA II - Rotunde Room 2H467), co-hosted by the Department for Slavonic Studies (Senad Halilbašić/Miranda Jakiša), the Department for Theatre-, Film and Media Studies (Stefan Hulfeld) and the Department of Philosophy (Johanna Braun). (5. 11 2019)
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel "Bending Over Backwards. Hysteric Utterance, Politics, and Performance Strategies", lecture at the conference #masshysteria. Hysteria, Politics, and Performance Strategies. Organized by Johanna Braun. Keynote speaker: Elaine Showalter (Emeritus Professor of English, Princeton University), University of California, Los Angeles. Royce Hall, #306 (01.11.2018)
    Typ A talk or presentation
  • 2018
    Titel "Witchcraft Hysteria. Performing witchcraft in contemporary art and pop culture", a public lecture with Katharina Brandl (University of Basel, Switzerland), followed by a panel discussion with artist and magical practitioner Amanda Yates Garcia at University of California, Los Angeles. University of California, Los Angeles, Bunche Hall, Center for European and Russian Studies (16.07.2018)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2019
    Titel "Till Sick for Good. On the Hysteric Utterance of Speechlessness", lecture at the Conference of the Society of Artistic Research, SAR10, Zurich University of the Arts (22.03.2019)
    Typ A talk or presentation

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