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Österreichs Schiller

Austria´s Schiller

Matthias Mansky (ORCID: 0000-0002-6917-9171)
  • Grant-DOI 10.55776/J4174
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2019
  • Projektende 30.06.2022
  • Bewilligungssumme 106.472 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (40%)

Keywords

    Schiller Reception, Schiller Monument, Commemorative Culture, Schiller Festivities, Austrian Identity, Bourgeois Self Portrayal

Abstract Endbericht

Die Popularität Friedrich Schillers im 19. Jahrhundert ist geprägt von einer politischen Vereinnahmung bei den bürgerlichen Gedenk- und Dichterfeiern. Besonders die Feiern zu Schillers hundertstem Geburtstag 1859 gelten heute als Höhepunkt der Dichterverehrung. Sie hatten den Charakter von Massendemonstrationen und erschienen als utopische Imaginationen einer bürgerlichen und nationalen Einheit, die in der politischen Realität vorerst gescheitert war. Auch die österreichische Rezeption Schillers als Klassiker der deutschsprachigen Literatur hat ihren Ursprung in einer verzögerten Begeisterung in der zweiten Jahrhunderthälfte. Während für die ideologische Funktionalisierung Schillers für Deutschland eine Reihe von einschlägigen Untersuchungen vorliegt, fehlen entsprechende Studien für die Habsburgermonarchie fast gänzlich. Die Dichterfeier 1859 in Wien erscheint im Kontext der politischen und sozialen Krisen als eigenständiges Phänomen, in dem die kollektiven Sehnsüchte und Illusionen des deutschösterreichischen Bürgertums zutage treten. Diesbezüglich widmet sich das vorliegende, interdisziplinäre Forschungsprojekt den folgenden Problemstellungen: Einerseits soll es zu einer erstmaligen Erforschung der Wiener Schillerfeier 1859 kommen, indem durch eine methodische Verknüpfung von Gedächtniskultur und einem mittlerweile fachüblichen, weiten Theaterbegriff die bisher unbeachtet gebliebenen Formen der politischen Inszenierung in den verschiedenen Festräumen und -situationen untersucht werden. Andererseits wird im Hinblick auf die spätere Denkmalerrichtung 1876 und die Dichterfeier 1905 ein Perspektivenwandel der Rezeptionssteuerung hinterfragt. Die innovativen Aspekte des Forschungsprojekts liegen demzufolge einerseits in der ausständigen Grundlagenforschung zur österreichischen Schiller-Rezeption im 19. Jahrhundert, andererseits soll bisher noch unbearbeitetes Archivmaterial für die Erforschung der politischen Inszenierungen der Feierlichkeiten ausgewertet werden, wodurch Fragestellungen zur Problematik einer österreichischen Identität ebensoevident werden, wiezu einerösterreichischenLiteratur- und Theatergeschichtsschreibung. Die Projektarbeit wird am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin durchgeführt (15 Monate, Betreuer: Prof. Matthias Warstat), das seit mehreren Jahren einen Forschungsschwerpunkt zum Wechselspiel und zur Konvergenz von Theatralität und Festkultur sowie den damit einhergehenden Reflexionen von kultureller Identität aufweist. Zudem kommt es zur Bearbeitung und Auswertung von bisher unerforschtem Archivmaterial des Goethe- und Schillerarchivs (Weimar) und des Literaturarchivs Marbach. Der Projektabschluss erfolgt am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Universität Wien (Rückkehrphase 9 Monate, Betreuer: Prof. Stefan Hulfeld). Die Zielsetzung des Projekts liegt in einer Studie zur österreichischen Aufnahme und Funktionalisierung Schillers im 19. Jahrhundert.

Die Popularität Friedrich Schillers im 19. Jahrhundert ist geprägt von einer politischen Vereinnahmung bei den bürgerlichen Gedenk- und Dichterfeiern. Besonders die Feiern zu Schillers hundertstem Geburtstag 1859 gelten heute als Höhepunkt der Dichterverehrung. Sie hatten den Charakter von Massendemonstrationen und erschienen als utopische Imaginationen einer bürgerlichen und nationalen Einheit, die in der politischen Realität vorerst gescheitert war. Auch die österreichische Rezeption Schillers als "Klassiker" der deutschsprachigen Literatur hat ihren Ursprung in einer verzögerten Begeisterung im 19. Jahrhundert. Während für die ideologische Funktionalisierung Schillers für Deutschland eine Reihe von einschlägigen Untersuchungen vorliegt, fehlen entsprechende Studien für die Habsburgermonarchie fast gänzlich. Die Dichterfeier 1859 in Wien erscheint im Kontext der politischen und sozialen Krisen als eigenständiges Phänomen, in dem die kollektiven Sehnsüchte und Illusionen des deutschösterreichischen Bürgertums zutage treten. Diesbezüglich widmete sich das interdisziplinäre Forschungsprojekt den folgenden Problemstellungen: Durch eine methodische Verknüpfung von "Gedächtniskultur" und einem "weiten" Theaterbegriff kam es zu einer Erforschung der Wiener Schillerfeier 1859. Die Festveranstaltungen in und außerhalb der Theater wurden als 'Cultural Perfomances' aufgefasst und beschrieben, wodurch die generierenden Handlungsvollzüge von Inszenierung und Aufführung in den Fokus gelangten. Eine bisher literaturwissenschaftlich geprägte Erforschung der Wirkungsgeschichte Schillers, die sich auf das Verhältnis Text-Leser bzw. auf intertextuelle Bezüge im Schreibprozess fokussierte, konnte hierdurch um eine theaterwissenschaftliche Perspektive erweitert werden, die sich mit einem öffentlich kommunizierten Schiller-Bild im Theater und bei Festveranstaltungen auseinandersetze. Die Untersuchung widmete sich somit Formen der Rezeptionsgeschichte, die bisher innerhalb der Forschung als 'trivial' oder 'populär' eingestuft wurden, zur Kanonisierung Schillers im 19. Jahrhundert allerdings ebenso viel, wenn nicht sogar mehr beigetragen haben, als die 'Klassikerpflege' intellektueller Eliten. Andererseits wurde im Hinblick auf die spätere Denkmalerrichtung 1876 und die Dichterfeier 1905 der allmähliche Perspektivenwandel der Schiller-Rezeption in Österreich hinterfragt. Die Projektarbeit erfolgte am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin (Host: Prof. Matthias Warstat). Zudem kam es zur Bearbeitung und Auswertung von bisher unerforschtem Archivmaterial des Goethe- und Schillerarchivs in Weimar. Der Projektabschluss wurde am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Universität Wien (Host: Prof. Stefan Hulfeld) durchgeführt

Forschungsstätte(n)
  • Freie Universität Berlin - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Marcel Lepper, Deutsches Literaturarchiv Marbach - Deutschland
  • Silke Henke, Stiftung Weimarer Klassik - Deutschland
  • Thorsten Valk, Stiftung Weimarer Klassik - Deutschland

Research Output

  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel »Gnädiger Herr! Ich habe in meinen Feierstunden den großen Schiller gelesen«. Zur politischen und ästhetischen Funktionalisierung Friedrich Schillers im Kontext der Wiener Gedenkfeier 1859
    DOI 10.5771/9783968216492-11
    Typ Book Chapter
    Autor Mansky M
    Verlag Nomos Verlag
    Seiten 11-32
  • 2020
    Titel Literary canon and identity policy. Notes on the Viennese Schiller celebrations in the 19th century Literaturkanon und identitätspolitik. Notizen zu den wiener schillerfeiern im 19. Jahrhundert
    Typ Journal Article
    Autor Mansky M.
    Journal Aussiger Beitrage
    Seiten 13-38

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