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Im Takt der Musik: Ein Mehr-Ebenen-Modell von Entrainment

In time with music: A multi-level entrainment framework

Jan Stupacher (ORCID: 0000-0002-2179-2508)
  • Grant-DOI 10.55776/J4288
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2019
  • Projektende 31.08.2022
  • Bewilligungssumme 172.430 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (35%); Psychologie (65%)

Keywords

    Neural Oscillations, Interpersonal Coordination, Music Cognition, Entrainment, Rhythm Perception, Sensorimotor Synchronization

Abstract Endbericht

Viele von uns kennen die folgende Situation: Wir hören Musik und unser Fuß beginnt wie von selbst im Takt mit zu wippen. Diese scheinbar mühelose und oft unwiderstehliche Bewegung ist ein Beispiel für Entrainment zu Musik. Solchen Bewegungen im Takt der Musik liegen komplexe neuronale Prozesse zugrunde, welche von unserem Verhalten, unserem Wissen, unseren Emotionen und unserem soziokulturellen Hintergrund abhängig sind. Entrainment zu Musik beschreibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Prozesse, wie die Synchronisation zwischen einem Rhythmus und 1) dem Wechsel zwischen Phasen hoher und niedriger neuronaler Aktivität (neuronales Entrainment), 2) gleichmäßigen Bewegungen von Teilen unseres Körpers (physiologisches Entrainment) und 3) Bewegungen von zwei oder mehreren Personen in einer Gruppe (soziales Entrainment). Ziel dieses Forschungsprojekts ist die empirische Untersuchung der neuronalen, physiologischen und sozialen Ebenen von Entrainment, die Überprüfung der Zusammenhänge dieser Formen von Entrainment innerhalb eines Mehr-Ebenen- Modells und die kritische Beurteilung der Grenzen eines solchen Modells. Zwei eng miteinander verbundene Perspektiven werden die empirischen Untersuchungen leiten: Auf einer Mikro- Perspektive werden schnelle, räumlich klar lokalisierte Entrainment Prozesse, wie neuronale und physiologische Reaktionen auf musikalische Rhythmen, im Detail beschrieben. Auf einer Makro-Ebene wird untersucht, wie sich langsam entwickelnde Prozesse, wie musikalische Ausbildung oder soziokulturelle Hintergründe, auf Entrainment auswirken. Im Rahmen einer zweijährigen Auslandsphase werden am Center for Music in the Brain der Universität Aarhus behaviorale und bildgebende Verfahren zur Messung der Hirnaktivität angewandt, um physiologisches und neuronales Entrainment vor und nach eines 12-wöchigen musikalischen Trainings zu erfassen. Zusätzlich werden zwei Online-Experimente mit weltweiter Reichweite durchgeführt, um den Einfluss des kulturellen Hintergrunds auf soziales Entrainment zu beurteilen. Die Zusammenhänge der resultierenden Ergebnisse werden während einer einjährigen Rückkehrphase am Institut für Psychologie der Universität Graz untersucht. Das Forschungsprojekt wird zum einen dazu führen die Unschärfe des Begriffs Entrainment im musikalischen Kontext zu verringern und zum anderen wertvolle Befunde zur Diskussion von aktuellen Themen der Neurowissenschaft, musikunterstützten Rehabilitation und Sozialwissenschaften liefern. Die Synchronisation von Phasen hoher und niedriger neuronaler Aktivität zwischen unterschiedlichen Gehirnregionen ist nicht nur für die Wahrnehmung und Verarbeitung von musikalischen Rhythmen relevant, sondern spielt auch für Aufmerksamkeit, zeitliche Vorhersagen und langanhaltende plastische Veränderungen im Gehirn eine entscheidende Rolle. Der Vergleich zwischen behavioralen und bildgebenden Daten vor und nach dem mehrwöchigen musikalischen Training wird wichtige Erkenntnisse zur Wirksamkeit musikunterstützter (Bewegungs-)Therapien beisteuern. Des Weiteren werden die Ergebnisse der Experimente zu sozialem Entrainment Schlüsse darüber zulassen, wie sich kulturelle Umgebungen und Kenntnisse über musikalisch-kulturelle Hintergründe auf soziale Verbundenheit auswirken und Vorurteile reduzieren können.

Musik zieht uns in ihren Bann. Auf direktestem Weg spricht uns Musik über Rhythmus und Bewegung an. Manche Rhythmen lassen unsere Füße fast automatisch im Takt mitklopfen oder inspirieren uns zum Tanzen mit anderen Menschen. Meine Forschung am Center for Music in the Brain in Aarhus, Dänemark und der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich beschäftigte sich mit dem Zusammenspiel von auditorischen und motorischen Gehirnarealen, welches es uns ermöglicht, Rhythmus in Bewegung zu übersetzen, und mit prosozialen Aspekten von gemeinsamer Bewegung zu Musik mit anderen Menschen. Einer der Gründe, warum es uns überhaupt möglich ist, Musik in Bewegung umzusetzen ist vermutlich, dass gemeinsame Bewegungen zu Musik soziale Verbindungen stärken. Soziale Verbundenheit wird seit langem mit mentaler und körperlicher Gesundheit in Verbindung gebracht. Wie sehr sich eine Person mit anderen Menschen verbunden fühlt, hängt unter anderem von ihrem kulturellen Hintergrund, individuellen Geschmack und dem Kontext einer Situation ab. Musik bietet einen einzigartigen sozialen Kontext, indem sie einen zeitlichen und affektiven Rahmen für Gruppen von Menschen schafft und somit gemeinschaftliches Verhalten verstärkt und Emotionen harmonisiert. In einer Reihe von Studien untersuchten wir wie diese zeitlichen und affektiven Aspekte zusammenhängen und wie soziale Verbundenheit in Interaktionen mit Musik von kultureller Vertrautheit, persönlichem Musikgeschmack und Empathie beeinflusst werden. In allen Studien konnten wir zeigen, dass synchrone Bewegungen zu stärkerer sozialer Verbundenheit führen als asynchrone Bewegungen. Wir zeigen zudem, dass der Einfluss von synchronen Bewegungen auf soziale Verbundenheit stärker davon abhängt wie sehr wir die Musik mögen, die den Kontext der Situation ausmacht, und weniger stark davon abhängt wie bekannt uns diese Musik ist. Des Weiteren fanden wir heraus, dass sich Menschen mit mehr Empathie stärker mit anderen verbunden fühlen, wenn der gemeinsame Rhythmus von Musik angegeben wird, jedoch nicht wenn der Rhythmus von einem simplen Metronom angegeben wird. Zusammenfassend zeigen unsere Studien auf, dass einer der Gründe, warum Musik Menschen verbindet, darin liegt, dass Musik synchrone körperliche Bewegungen und positive Emotionen vereint. Zukünftige Forschungsprojekte könnten sich mit körperlichen und psychologischen Vorteilen von sozialen musikalischen Aktivitäten mit synchronen Bewegungen für Personen mit sozialen oder körperlichen Schwächen, wie beispielsweise Autismus oder Parkinson-Krankheit beschäftigen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
  • Aarhus University - 100%

Research Output

  • 150 Zitationen
  • 14 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Learning Music From Each Other: Synchronization, Turn-taking, or Imitation?
    DOI 10.1525/mp.2020.37.5.403
    Typ Journal Article
    Autor Schiavio A
    Journal Music Perception
    Seiten 403-422
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Cultural Familiarity and Individual Musical Taste Differently Affect Social Bonding when Moving to Music
    DOI 10.1038/s41598-020-66529-1
    Typ Journal Article
    Autor Stupacher J
    Journal Scientific Reports
    Seiten 10015
    Link Publikation
  • 2022
    Titel A brief and efficient stimulus set to create the inverted U-shaped relationship between rhythmic complexity and the sensation of groove
    DOI 10.1371/journal.pone.0266902
    Typ Journal Article
    Autor Stupacher J
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Swinging the Score? Swing Phrasing Cannot Be Communicated via Explicit Notation Instructions Alone
    DOI 10.1525/mp.2022.39.4.386
    Typ Journal Article
    Autor Corcoran C
    Journal Music Perception
    Seiten 386-400
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Higher empathy is associated with stronger social bonding when moving together with music
    DOI 10.1177/03057356211050681
    Typ Journal Article
    Autor Stupacher J
    Journal Psychology of Music
    Seiten 1511-1526
    Link Publikation
  • 2021
    Titel A replication of the inverted U-shaped relationship between rhythmic complexity and the sensation of groove with a small stimulus set
    DOI 10.31234/osf.io/n3yhq
    Typ Preprint
    Autor Stupacher J
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Diurnal fluctuations in musical preference
    DOI 10.1098/rsos.210885
    Typ Journal Article
    Autor Heggli O
    Journal Royal Society Open Science
    Seiten 210885
    Link Publikation
  • 2022
    Titel The sweet spot between predictability and surprise: musical groove in brain, body, and social interactions
    DOI 10.3389/fpsyg.2022.906190
    Typ Journal Article
    Autor Stupacher J
    Journal Frontiers in Psychology
    Seiten 906190
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Beat Perception in Polyrhythms: Time is Structured in Binary Units
    DOI 10.1101/2021.05.12.443747
    Typ Preprint
    Autor Møller C
    Seiten 2021.05.12.443747
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Beat perception in polyrhythms: Time is structured in binary units
    DOI 10.1371/journal.pone.0252174
    Typ Journal Article
    Autor Møller C
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Musical novices perform with equal accuracy when learning to drum alone or with a peer
    DOI 10.1038/s41598-021-91820-0
    Typ Journal Article
    Autor Schiavio A
    Journal Scientific Reports
    Seiten 12422
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Supplementary Table 1 from Diurnal fluctuations in musical preference
    DOI 10.6084/m9.figshare.16884566.v1
    Typ Other
    Autor Heggli O
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Supplementary Figure 1 from Diurnal fluctuations in musical preference
    DOI 10.6084/m9.figshare.16884563.v1
    Typ Other
    Autor Heggli O
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Supplementary Figure 2 from Diurnal fluctuations in musical preference
    DOI 10.6084/m9.figshare.16884560.v1
    Typ Other
    Autor Heggli O
    Link Publikation

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