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"Religiöse Erfahrung" im katholischen Modernismus

"Religious experience" in Catholic modernism

Christian Stoll (ORCID: 0000-0002-3409-7555)
  • Grant-DOI 10.55776/J4316
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 16.06.2019
  • Projektende 15.06.2020
  • Bewilligungssumme 54.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Catholicism and modern thought, Sciences Of Religion Around 1900, Scope of the modernist controversy, Catholic modernism (in England), "religious experience" and Catholic theology

Abstract Endbericht

Die katholische Kirche ist seit dem 19. Jahrhundert in grundlegende Konflikte verwickelt, die ihr Verhältnis zur Geistes- und Sozialgeschichte der Moderne betreffen. Ein zentraler Konflikt, der die katholische Theologie bis heute prägt, war die Modernismuskrise. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet eine Gruppe lose verbundener Theologen aus ganz Europa in den Fokus der römischen Autoritäten. Diese verurteilten schließlich einige der beteiligten Theologen und verwarfen ihre Positionen unter demEtikett des Modernismus. Durch dieEinführung des sog. Antimodernisteneides 1910 wurden daraufhin sehr unterschiedliche reformkatholische Positionen jahrzehntelang unterdrückt, bis der Eid im Zuge der Reformen auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) verworfen wurde. Trotz der Bedeutung der Modernismuskrise für die katholische Theologie ist sie bisher nur unzureichend erforscht. Der Schwerpunkt der Forschung konzentriert sich auf die von dem französischen Exegeten Alfred Loisy, einem Hauptprotagonisten der Krise, aufgeworfenen Frage nach der Vereinbarkeit des Wahrheitsanspruchs des christlichen Glaubens mit der Einsicht der modernen historischen Wissenschaften in die grundsätzliche Wandelbarkeit aller Bereiche der menschlichen Kultur. Ein weiterer, für die modernistischen Theologen nicht minder bedeutsamer, in der deutschsprachigen Debatte aber stark vernachlässigter Fragenkreis betrifft den grundlegenden Erfahrungsbezug religiösen Glaubens und Handelns. Dem entspricht die Zentralstellung des Begriffs (religiöser) Erfahrung sowohl in der Theologie der Modernisten als auch in den Verurteilungen der römischen Kurie. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, den Begriff religiöser Erfahrung hinsichtlich seiner geistesgeschichtlichen Herkunft und seiner Funktion für die Modernismuskrise zu erhellen. Bisherige Untersuchungen haben, sofern sie existieren, die Ursprünge des Begriffs meist in theologischen Quellen verortet. Weitgehend unbeachtet ist jedoch geblieben, dass der Begriff religiöser Erfahrung im zeitgenössischen außertheologischen Religionsdiskurs um 1900 eine zentrale Stellung einnimmt. In den aufkommenden Religionswissenschaften steht er für unterschiedliche Versuche, den genuinen Ort der Religion in der fortgeschrittenen Moderne zu bestimmen. Das Projekt verfolgt die vielfältigen Bezügederkatholischen Modernistenzu den Aufbrüchen in den zeitgenössischen Religionswissenschaften am Beispiel von George Tyrrell und Friedrich von Hügel, den Hauptfiguren des Modernismus in England. Beide Theologen sind, sowohl was ihre Verbindung zum außertheologischen Erfahrungsdiskurs als auch ihre Stellung innerhalb der modernistischen Bewegung betrifft, zentral. Auf diese Weise wird nicht nur das Profil der Modernismuskrise weiter erhellt, sondern sollen auch die verschlungenen Wege der Selbstmodernisierung des Katholizismus im 20. Jahrhundert neu beleuchtet werden, wie sie sich an dem Umgang und Nichtumgang katholischer Theologie mit dem Erfahrungsthema verdeutlichen lassen. Dadurch wird es nicht zuletzt möglich, gegenwärtige religionswissenschaftliche Deutungsangebote, die wie der wirkmächtige Vorschlag von Hans Joas - auf den Erfahrungsdiskurs um 1900 wesentlich zurückgreifen, vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Problemgeschichte in der katholischen Theologie zu diskutieren.

Das Projekt beschäftigte sich mit der sog. Modernismuskrise, einem theologischen Konflikt innerhalb der katholischen Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da modernistische Theologen in vielen europäischen Ländern nach 1907 der Zensur durch die römische Kurie ausgesetzt waren, hatte diese Krise weitreichende Folgen für Theologie und Kirche in den darauffolgenden Jahrzehnten. Die Erforschung der Modernismuskrise hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausdifferenziert und dabei oftmals einen weiten Modernismusbegriff zugrundgelegt, der Gefahr läuft, den Gegenstand der Kontroverse aus dem Blick zu verlieren. Vernachlässigt wurde, vor allem in der deutschen Forschung, ein Fragekomplex modernistischer Theologie, in dem es um einen mystischen oder erfahrungsbezogenen Zugang zur Religion ging. Wo eine solche Forschung, wie im englisch- oder französischsprachigen Raum, stattfand, konzentrierte sie sich meist auf die traditionellen theologischen Quellen des modernistischen Erfahrungsdenkens. Ziel des Projektes war es, den nicht-katholischen und außertheologischen Quellen des erfahrungsorientierten Bereichs modernistischer Theologie nachzugehen. Geschehen ist dies anhand des englischen Modernisten Friedrich von Hügel, der eine Zentralstellung innerhalb der modernistischen Bewegung innehatte. Gestützt auf Archivmaterial aus der "Loome Collection on Catholic Modernism" an der University of Notre Dame sind im Rahmen des Projektes zwei Studien entstanden, die in transdisziplinärer Weise Perspektiven aus Theologie und Religionswissenschaften, sowie Kirchen- und Profangeschichte vereinigen. Die Anwendung solcher Perspektiven auf eine Hauptfigur der modernistischen Kontroverse konnte zeigen, dass die Modernismuskrise weder als rein theologische Auseinandersetzung noch ausschließlich als innerkatholischer Modernisierungskonflikt verstanden werden kann. Beide im Rahmen des Projektes entstandene Studien legen nahe, dass die modernistische Bewegung als Teil eines internationalen und überkonfessionellen dynamischen Wissenschaftsfeldes auf dem Gebiet der Religion um 1900 angesehen werden muss, in dem der Erfahrungscharakter der Religion eine zentrale Rolle spielte. Eine solche Perspektive beeinflusst nicht nur das historische Urteil über von Hügel und die Modernismuskrise. Sie hat auch Konsequenzen für das Verständnis der intellektuellen Situation des Katholizismus heute. Wenn von Hügel und die modernistische Theologie an einer Debatte teil hatten, die, wie das anhaltende Interesse etwa an William James oder Ernst Troeltsch anzeigt, bis heute andauert, verfügt die katholische Theologie über Anknüpfungspunkte, um in heutige Debatten mit den Religionswissenschaften und der protestantischen Theologie um einen erfahrungsorientierten Religionsbegriff einzutreten. In den letzten Jahrzehnten haben insbesondere die Arbeiten von Hans Joas nahegelegt, dass hier ein zukunftsträchtiges Feld für den Katholizismus liegt, um die intellektuellen Instrumentarien seiner Selbstbeschreibung zu modernisieren und damit zu einem Diskurs beizutragen, auf dem katholischen Theologen und Theologinnen immer noch unterrepräsentiert sind. Die im Rahmen des Projektes erstellten Studien zeigen, dass Ressourcen für ein solches Unternehmen in der Modernismuskrise zu finden sind.

Forschungsstätte(n)
  • University of Notre Dame - 100%

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