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Der Mittelmeerraum in Literatur und Film Italiens

The Mediterranean in Italian fiction and film

Maria Barbara Kirchmair (ORCID: 0000-0003-4211-6522)
  • Grant-DOI 10.55776/J4385
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.01.2020
  • Projektende 14.05.2024
  • Bewilligungssumme 163.430 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (75%)

Keywords

    Mediterranean theory, Transmediality, 'Counter' narrations, Italian literature and film, Mediterranean (Sea), Verism

Abstract Endbericht

Der Mittelmeerraum blickt auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück: Durch unzählige Konflikte gespalten und durch die geografische Lage dennoch geeint, markiert er einen Raum des Transits und eine Wegkreuzung der Kulturen. Diese komplexe Situation wird insbesondere in den Literaturen und Filmen der verschiedenen Mittelmeerländer ausgelotet. Das Ziel des hier vorgestellten Projekts ist eine Untersuchung von Darstellungen des Mittelmeer(raum)s in der Literatur und im Kino Italiens ausgehend vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zentral ist die Frage, wie der Mittelmeerraum in den literarischen und filmischen Repräsentationen erzählerisch dargestellt, konzeptualisiert, reflektiert und gestaltet wird. Zudem sollen Potenziale (literatur-)theoretischer Text- und Filmanalyse genutzt werden, um den Beitrag von Fiktionen zur mediterranen Diskursbildung und deren Reflexion zu beschreiben. Das Untersuchungskorpus des Projekts umfasst fünf Schwerpunkte und setzt mit einer Neulektüre des italienischen Verismo im späten 19. Jahrhundert ein: Giovanni Vergas Erzählungen sowie ausgewählte Texte der Schriftstellerin und erfolgreichen Publizistin Matilde Serao sollen aus der Perspektive der Mittelmeerforschung untersucht werden. Während Verga in seinen Texten die mythisch-archaische Welt Siziliens beschreibt, thematisiert Serao primär den urbanen Raum, allen voran die sozialen Probleme der mediterranen Großstadt Neapel. In einem weiteren Schritt setzt sich das Projekt kritisch mit der diskursiven Konstruktion einer südmediterranen Identität in den italienischsprachigen Medien Ende des 19. Jahrhunderts auseinander; insofern die Oper das bedeutendste populäre Genre im 19. Jahrhundert in Italien darstellte, soll auf Basis von Opernrezensionen, insbesondere von Aida, erforscht werden, wie in medialen Diskursen der Zeit Imaginationen des Mittelmeer(raum)s konstruiert wurden. Ein weiterer Projektschwerpunkt widmet sich der italienischen Mittelmeerlyrik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und beschäftigt sich mit Fragen mediterraner Diskursbildung und deren Inszenierungsformen bei so unterschiedlichen Autoren wie Carducci und DAnnunzio einerseits, Saba, Montale und Ungaretti andererseits. Im Zentrum weiterer Überlegungen stehen schließlich eher zeitgenössische narrative Texte, insbesondere die Mittelmeerromane von Fausta Cialente und Fabrizia Ramondino, sowie Filme, die mediterrane Hafenstädte und Passagen zwischen Festland und Wasser oder urbanen und maritimen Räumen in Szene setzen. Ein innovativer Aspekt des Forschungsprojekts ist die Verflechtung von fiktionalen Darstellungen und mediterraner Theoriebildung. Neben der generellen Frage, was Literatur und Kino zu einer Theoriebildung des Mittelmeer(raum)s beitragen können, soll es darum gehen, literarische und filmische Inszenierungen unterschiedlicher Mittelmeerdiskurse in Hinblick auf Konstanten und Veränderungen zu untersuchen. Die Kombination literarischer Texte und Filme sowie die diachrone Perspektive ermöglichen neue Gebiete in der Forschung zu erschließen, insofern bislang keine ähnlich breit angelegte Studie zu literarischen und filmischen Repräsentationen des Mittelmeer(raum)s im italienischen Kontext vorliegt.

Das zentrale Anliegen meines Projekts ist eine Untersuchung von Darstellungen des Mittelmeer(raum)s in der Literatur und im Kino Italiens, ausgehend vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die primäre Frage lautet: Wie wird das Mittelmeer bzw. der Mittelmeerraum als Motiv und/oder Metapher in den literarischen Texten und Filmen inszeniert? Dabei geht es u. a. um Themen wie Reise, Imaginationen, Raumwahrnehmung oder Migration. Zudem wird die unterschiedliche politische Aufladung von literarischen und filmischen Mittelmeerdiskursen in Hinblick auf Konstanten und Veränderungen untersucht. Mein Forschungsinteresse gilt auch Fragen nach den ästhetischen Verfahren, welche die Autor:innen und Filmemacher:innen nutzen, um ihre in der Mittelmeerregion angesiedelten Geschichten zu erzählen. Schließlich versuche ich aufzuzeigen, inwieweit einige der Texte und Filme komplexere Antworten im Sinne einer "Gegenerzählung" der italienischen Moderne aus mediterraner Perspektive vermitteln. Das fünf Schwerpunkte umfassende Projekt erzielte u. a. folgende Ergebnisse: Eingangs wurden Giovanni Vergas Erzählungen über die mythisch-archaische Welt Siziliens, dem italienischen Verismo im späten 19. Jahrhundert zuzuordnen, untersucht. In seinem Roman "I Malavoglia" (1881) schien Verga eines der großen Themen der Moderne - die Frage nach dem Leben als Exil oder vielmehr als Sehnsucht nach verlorenen Werten und Sicherheiten - vorwegzunehmen; und es ist das Mittelmeer, das in "I Malavoglia" als Metapher für die Moderne fungiert. Ein weiteres Projektkapitel beleuchtete Giuseppe Verdis Oper "Aida", deren politischer und kultureller Entstehungskontext nicht nur Italien, sondern auch das imperialistische Europa und das Vizekönigreich Ägypten umfasste, weshalb zuerst die Entstehungsgeschichte der Oper im Kontext transmediterraner Beziehungen in den Blick genommen wurde. In einem zweiten Schritt versuche ich aufzuzeigen, dass die in dominanten Diskursen nahezu ungehörten oder zum Schweigen gebrachten Stimmen, Melodien und Geschichten möglicherweise in der Musik Ausdruck finden können. Ein weiterer Projektschwerpunkt widmete sich der italienischen Mittelmeerlyrik und beschäftigte sich kritisch mit Inszenierungsformen des Mittelmeer(raum)s bei so unterschiedlichen Autoren wie Giovanni Pascoli und Gabriele D'Annunzio einerseits, Umberto Saba, Eugenio Montale und Giuseppe Ungaretti andererseits. Die Projektergebnisse bestätigen die problematische Rolle von Dichtern wie Pascoli und D'Annunzio, die maßgeblich zur Bildung eines nationalen Konsens in Italien hinsichtlich kolonialer Ambitionen im südlichen Mittelmeerraum beitrugen. Der allgemeine Diskurs über das Mittelmeer scheint zu einem großen Teil aus der Poesie zu resultieren, die oft von der mediterranen Topographie durchdrungen ist und auf Gemeinsamkeiten im Mittelmeerraum verweist. Im Zentrum weiterer Forschungen standen schließlich die Mittelmeerromane von Fausta Cialente sowie Filme, die Hafenstädte und Mittelmeerpassagen thematisieren. Von der literarischen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen oder gar vergessen, lebte Cialente von 1921 bis 1947 in Alexandria und stellte in ihren Romanen, die zumeist Familiengeschichten über mehrere Generationen entfalten, die Widersprüche dieser mediterranen Großstadt heraus. Sowohl der lange Untersuchungszeitraum als auch die Kombination literarischer Texte und Filme sowie deren Verflechtung mit mediterraner Theoriebildung erwiesen sich als wegweisend für die weitere Erschließung des Forschungsfeldes.

Forschungsstätte(n)
  • Universita degli Studi di Napoli "L Orientale" - 100%
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 2 Publikationen
  • 2 Disseminationen
Publikationen
  • 2025
    Titel "Crossing the Mediterranean (Sea) in Opera: the case of Aida"
    Typ Journal Article
    Autor Kirchmair M
    Journal ATeM
    Seiten 1-16
    Link Publikation
  • 0
    Titel "Crossing the Mediterranean (Sea) in Opera: the case of Aida"
    Typ Journal Article
    Autor Kirchmair M
    Journal ATeM
Disseminationen
  • 2023 Link
    Titel Workshop
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
    Link Link
  • 2024 Link
    Titel Magazine contribution (Scilog/On the road)
    Typ A magazine, newsletter or online publication
    Link Link

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