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Martin von León: Ein spanischer Kreuzzugsprediger

Martin of León: A Spanish crusade preacher

Alexander Marx (ORCID: 0000-0002-6989-7755)
  • Grant-DOI 10.55776/J4576
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2021
  • Projektende 30.11.2023
  • Bewilligungssumme 112.042 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Crusade sermons and preaching, Third Crusade, Spain, Martin of León, Bible and exegesis, Discourse analysis

Abstract Endbericht

Die Kreuzzüge waren ein außergewöhnliches Phänomen: Tausende Christen reisten in das sogenannte Heilige Land trotz aller Gefahren und Beschwerlichkeiten einer solchen langen Reise. Die Kreuzzugsforschung hat in vielfältiger Weise aufgezeigt, dass Religion die treibende Kraft hinter diesem Phänomen war. Komplementierend dazu war die Predigt ein wesentliches Instrument innerhalb der christlichen Gemeinschaft, um religiöse Inhalte zu vermitteln: Predigten erklärten die Bedeutung von Jerusalem, imaginierten das ferne Heilige Land und schufen Dringlichkeit für solche Reisen. Eine Fokussierung auf Predigten ist daher ein essenzieller, doch lange vernachlässigter Ansatz (mit einigen Ausnahmen), um die Kreuzzüge zu verstehen. Dieses Projekt widmet sich einer spezifischen Fallstudie: der spanische Prediger und Augustiner Chorherr Martin von Len (ca. 1130- 1203), tätig im späten zwölften Jahrhundert und selbst ein Reisender in den Osten, wahrscheinlich als Teilnehmer des Dritten Kreuzzuges (1187-92). Ebendiese Unternehmung ist der Fokus des Projekts: Das Jahr 1187 brachte den Verlust von Kreuzreliquie (die man für das Kreuz von der Kreuzigung Christi hielt) und Jerusalem. Diese Ereignisse entfesselten eine enorme Dynamik in ganz Europa, die den Dritten Kreuzzug mobilisierte, sowie auch die Kreuzzugsbewegung der kommenden Jahrzehnte prägen sollte. Martin findet sich inmitten dieser Ereignisse und hat offensichtlich ein ernsthaftes Interesse seine Zuhörer für eine Reise in den Osten zu instruieren. Sein Hagiograph erzählt uns, dass er zu dieser Zeit sogar in Italien war, das Epizentrum, welches den Dritten Kreuzzug lostrat. Martin hat uns eine riesige Predigtsammlung mit mehr als 1300 Seiten hinterlassen; solche Texte waren als Vorlagen für das tatsächliche Predigen gedacht. Diese Sammlung zeigt ein ausgiebiges Interesse an Elementen, die für die Kreuzzüge relevant sind: So etwa Jerusalem oder Heiden (die übliche zeitgenössische Bezeichnung für den muslimischen Gegner). Das Projekt untersucht die Ideen und Vorstellungen, die Martin in diesen Texten entwickelt; dies inkludiert eine Vielfalt an möglichen Kreuzzügen wie etwa die eigene Front der Reconquista oder diverse Anti-Häretiker-Kreuzzüge. Die Analyse von Predigten legt den Fokus auf Exegese und Heilsgeschichte, da solche Texte auf Basis der Bibel konstruiert werden und so Elemente wie Jerusalem mit religiöser Bedeutung versehen. Die Quellengattung der Predigt verstärkt auf diese Weise einen Trend aktueller Forschungen, welche die exegetischen und eschatologischen Fundamente der Kreuzzüge betonen. Diese Fallstudie soll unser Verständnis dessen erhöhen, welche Vorstellungen und Erwartungen Kreuzfahrer antrieben und wie die Kreuzzüge exegetisch geformt wurden. Die Untersuchung von Predigten soll das Verständnis der Mechanismen weiterentwickeln, welche diese Massenbewegungen zu entfesseln vermochten.

Die Kreuzzüge waren ein außergewöhnliches Phänomen: Tausende Christen reisten in das sogenannte Heilige Land trotz aller damit einhergehender Gefahren und Beschwerlichkeiten. Die Kreuzzugsforschung hat in vielfältiger Weise aufgezeigt, dass Religion dabei die treibende Kraft war: eine solche Unternehmung wurde primär als Pilgerreise und Akt der Buße verstanden. Ein wesentliches Instrument, um solche religiösen Inhalte an die breite Bevölkerung zu vermitteln, war die Predigt - und das bereits vor den Bettelorden. Derartige Kommunikation erklärte so die (spirituelle und heilsgeschichtliche) Bedeutung von Jerusalem, imaginierte das ferne Heilige Land und schuf damit Dringlichkeit für solche Reisen. Predigten - das sind Modelltexte für die tatsächliche Predigt - als eine Quelle zu berücksichtigen ist daher essenziell für das Studium der Kreuzzüge, doch diese Erkenntnis setzt sich erst allmählich im Forschungsdiskurs durch. Dieses Projekt hat sich dem Predigtopus des Augustiner Chorherren Martin von Len gewidmet (ca.1130-1203), tätig im späten zwölften Jahrhundert und selbst ein Reisender in den Osten, wahrscheinlich als Teilnehmer des Dritten Kreuzzuges (1187-92). Ebendiese Unternehmung war daher der Fokus des Projekts: Das Jahr 1187 brachte den Verlust sowohl von Jerusalem als auch der Reliquie des sogenannten Wahren Kreuzes (das man für jenes von der Kreuzigung Christi hielt). Diese Ereignisse entfesselten eine erstaunliche Dynamik in ganz Europa, die tausende dazu brachte am Dritten Kreuzzug teilzunehmen, sowie auch die Kreuzzugsbewegung der kommenden Jahrzehnte prägen sollte. Martin findet sich inmitten dieser Ereignisse. Sein Hagiograph erzählt uns, dass er zu dieser Zeit sogar in Italien war, das Epizentrum, welches die Mobilisierung der Unternehmung lostrat. Martin hat uns eine enorme Predigtsammlung mit mehr als 1700 Seiten in der modernen Edition hinterlassen, die ein ausgiebiges Interesse an diversen Kreuzzugsthemen zeigt, so etwa an Jerusalem oder den "Heiden" (die übliche zeitgenössische Bezeichnung für die Muslime). Martins Werk entwirft ebenso gehaltvolle Kausalitäten zwischen dem Heiligen Land und anderen Bereichen, besonders anderen Kreuzzugsarenen, so etwa der Kampf gegen Häretiker in Südfrankreich, aber auch zum Beispiel zu eschatologischen Ideen. Die Apokalypse wurde von Zeitgenossen als nahe begriffen und in Jerusalem verortet - weswegen die Christen dazu angehalten waren dorthin zu reisen. Trotz der historischen Relevanz all dieser Themen präsentiert sich die Bibel als das zentrale linguistische Werkzeug, um Elemente mit Bedeutung zu versehen und so das ferne Heilige Land zu imaginieren. Die Berücksichtigung von Predigttexten verstärkt daher einen Trend aktueller Forschungen, welche die exegetischen und eschatologischen Fundamente der Kreuzzüge betonen. Das Projekt hat gezeigt, wie sehr Kreuzzugsideen zeitgenössisches Predigtmaterial, hier jenes von Martin von Len, durchziehen und wie wesentlich folglich diese Quellen neues Licht auf das Phänomen werfen können. Die Untersuchung von Predigttexten, besonders solche, die der Rekrutierung und Vorbereitung von Kreuzfahrern gewidmet waren, entwickelt so ein besseres Verständnis der Mechanismen, welche diese Massenbewegungen zu entfesseln vermochten.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - 100%

Research Output

  • 5 Publikationen
  • 7 Disseminationen
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2024
    Titel Divergent voices in the preaching of the Third Crusade: Martin of Len's reading of the fall of Jerusalem
    DOI 10.1080/14765276.2024.2371795
    Typ Journal Article
    Autor Marx A
    Journal Crusades
  • 2025
    Titel The Preaching of the Third Crusade (1187-1192) - The Early University of Paris, Biblical Exegesis, and the Coming Apocalypse
    DOI 10.1163/9789004715363
    Typ Book
    Autor Marx A
    Verlag BRILL
  • 2025
    Titel The Unique Liber Sermonum of Martin of Len (c.1130-1203): The Third Crusade, Popular Preaching and the Liturgical Front.
    DOI 10.1080/03044181.2025.2507801
    Typ Journal Article
    Autor Marx A
    Journal Journal of medieval history
    Seiten 314-347
  • 2024
    Titel Das neue Volk Gottes in Hispanien: Die Bibel in der christlich-iberischen Historiographie vom 8. bis zum 12. Jahrhundert by Patrick S. Marschner, Geschichte und Kultur der Iberischen Welt 19, Wien, LIT, 2023, 569 pp., 54 illustrations and tables, ISBN: 9783643511102, 59,90 (paperback)
    DOI 10.1080/09503110.2024.2364438
    Typ Journal Article
    Autor Marx A
    Journal Al-Masāq
  • 2023
    Titel : Elite Participation in the Third Crusade
    DOI 10.1086/725556
    Typ Journal Article
    Autor Marx A
    Journal Speculum
Disseminationen
  • 2024 Link
    Titel Organization of sessions at International Medieval Congress
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
    Link Link
  • 2022
    Titel Organization online conference
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2023 Link
    Titel Organization of sessions at International Medieval Congress
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
    Link Link
  • 2021
    Titel Talk at the University of Marburg
    Typ A talk or presentation
  • 2022
    Titel Response to a talk at the Center for Apocalyptic and Post-Apocalyptic Studies
    Typ A talk or presentation
  • 2023 Link
    Titel Publication in blog
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
  • 2023
    Titel Talk at the University of Heidelberg
    Typ A talk or presentation
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2024
    Titel MSCA Seal of Excellence
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2023
    Titel Personal invitation to an international workshop
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2023
    Titel Book Publications
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2023
    Geldgeber Austrian Science Fund (FWF)

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