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Langzeiteffekt einer Gewichtsabnahme auf Atherosklerose

Long term effect of weight loss on atherosclerosis

Christoph Ebenbichler (ORCID: 0000-0001-5025-7929)
  • Grant-DOI 10.55776/KLI348
  • Förderprogramm Klinische Forschung
  • Status beendet
  • Projektbeginn 28.03.2014
  • Projektende 27.04.2016
  • Bewilligungssumme 177.408 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (100%)

Keywords

    Weight Loss, Bariatric Surgery, Atherosclerosis, Long Term Effect

Abstract Endbericht

Übergewicht und Adipositas sind mittlerweile Erkrankungen von pandemischem Ausmaß und stellen weltweit die Hauptursache für Morbidität und Mortalität dar. Zusätzlich zur Lebensstilmodifikation und zur pharmakologischen Interventionen haben sich unterschiedliche gastrointestinale Operationsverfahren zur Therapie von ausgeprägter Adipositas etabliert. Diese bariatrische oder metabolische Chirurgie führt zu ausgeprägten Gewichtsreduktion und häufig zur beinahe Normalisierung der mit Adipositas assoziierten Komorbiditäten. In einem rezenten Statement der Internationalen Diabetes Federation wurden einige Forschungsempfehlungen gegeben, unter anderem, dass unbedingt Studien notwendig sind, die die Langzeitfolgen sowohl im positiven wie im negativen Sinn - studieren. Nur wenige Studien, unter diesen sicher am prominentesten die Swedish Obese Study, untersuchen die Langzeiteffekte nach bariatrischer Chirurgie. Dementsprechend wurden viele sehr wichtige Ergebnisse aus diesen Studien gewonnen. In den späten 90 er Jahren starteten wir in Innsbruck eine prospektive Studie, die sich hauptsächlich auf Metabolismus nach bariatrischer Chirurgie konzentrierte. In den letzten Jahren konnten wir so viele Fragestellungen untersuchen. Der Vorteil unserer Studie liegt sicherlich in der detaillierten Untersuchung der Körperkomposition, der funktionellen und strukturellen Atherosklerose und der metabolischen Parameter vor der Operation, 1.5 und 5 Jahre nach metabolischer Chirurgie. Das Ziel dieses Antrages ist es, eine 10-Jahres Langzeitkontrolle an 250 Patienten durchzuführen und eine Kontrollgruppe zu rekrutieren. Neben den zu erwartenden Resultaten beim Hauptzielparameter Atherosklerose wollen wir den Gesundheitszustand von etwa 250 Patienten sowie Kontrollpersonen untersuchen. Erst im Jahr 2009 wurden entsprechende Richtlinien zur Kontrolle von bariatrischen Patienten publiziert. Diese Richtlinien sind jedoch nur teilweise in der medizinischen Routine implementiert. In dieser Langzeitkontrolle werden der ernährungsmedizinische und metabolische Status und die Komplikationen der Patienten erhoben. Die Resultate sollten die derzeitige klinische Praxis überprüfen und die Wichtigkeit einer strikten Nachkontrolle so wie in den Richtlinien gefordert bei diesen Patienten mit ausgeprägter Gewichtsreduktion - betonen.

Mithilfe der Projektförderung KLI 348 konnten am Department für Innere Medizin I der Medizinischen Universität Innsbruck die Langzeit-Effekte gewichtsreduzierender, chirurgischer Maßnahmen (bariatrischer Chirurgie) eingehend untersucht werden. Es wurden 173 Patient*Innen 10 Jahre vor und nach einer bariatrischen Operation rekrutiert. Die Untersuchung beinhaltete eine detaillierte Anamnese über den bisherigen Gewichtsverlauf, zu aktuelle Medikamenten, Komplikationen im Zusammenhang mit der bariatrischen Operation, Folgeeingriffe, Folgeerkrankungen, Begleiterkrankungen, eine Blutabnahme mit Bestimmung aller klinisch relevanten Stoffwechselparameter sowie eine Befragung zur aktuellen Lebensqualität. Anhand dieser Patientengruppe konnten 6 wissenschaftliche Projekte verwirklicht werden, von denen die wichtigsten kurz beschrieben werden: - Es konnte gezeigt werden, dass die Wandstärke der Halsgefäße nach einem bariatrischen Eingriff stabil bleibt. Die Wandstärke der Halsgefäße, im Detail die Dicke der mittleren (media) und innersten (intima) Schichte (der Durchmesser der sogenannten Intima-Media-Dicke (IMT)) gibt Auskunft über das Risiko an Herz-Gefäßleiden zu erkranken bzw. an solchen zu versterben (zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall und Atherosklerose). Natürlicherweise nimmt die IMT mit steigendem Alter und bei Vorhandensein gewisser Risikofaktoren (Übergewicht, Rauchen, ungesunder Lebensstil) zu. Anhand der im Rahmen des KLI 348 Projektes durchgeführten klinischen Studie konnte gezeigt werden, dass bariatrische Chirurgie und der damit verbundene Gewichtsverlust im Stande ist, die natürliche Verschlechterung der Gefäßgesundheit effektiv aufzuhalten und damit das Risiko für Herz-Gefäßerkrankungen zu verringern. - Es konnte gezeigt werden, dass bariatrische Eingriffe in der Lage sind das menschliche Erbgut zu schützen. Jedes Mal, wenn sich eine Körperzelle teilt, wird das in ihr vorhandene Erbgut kopiert und auf beide Zellen aufgeteilt. Komplexe kappenartige Strukturen, die sogenannten Telomere, legen sich um das Ende des Erbgutes und schützen selbiges davor, beim Kopiervorgang abgeschnitten zu werden, was mit dem Tod der Zelle verbunden wäre. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Telomere selbst mit der Zeit kürzer werden, bis das Erbgut geschädigt und die Zelle zerstört wird. Im Rahmen des KLI 348 Projektes konnte die Telomerlängen-Veränderung das erste Mal über 10 Jahre vor und nach bariatrischer Operation untersucht werden. Es zeigte sich, dass die Telomerlänge nach der Operation zunimmt, im Vergleich zu einer vergleichbaren gesunden Normalbevölkerung, welche nach 10 Jahren deutlich an Telomerlänge einbüßt. Dies ist auf die Verbesserung des Stoffwechsels, sprich der Blutfette und des Blutzuckers nach einer bariatrischen Operation zurückzuführen. - Der Fettstoffwechsel des menschlichen Körpers wird zentral über die Leber gesteuert, welche in der Lage ist, über den Darm aufgenommene Fette effektiv zu verarbeiten und dergestalt zu verändern, dass der restliche Körper diese Fette aufzunehmen vermag. Steigt das Nahrungsangebot, steigen mitunter auch die im Blut auf den Körper verteilten Fette, allen voran Cholesterine unterschiedlicher Dichte. Die Leber vermag es, potentiell schädliche Blutfette (low-density-lipoproteins LDL) aufzunehmen und zu verarbeiten. Sie verfügt über Andockstellen, an denen Blutfette aufgenommen werden können. Die Zahl der Andockstellen wiederum wird über ein spezielles Protein, die Proprotein-Converstase Subtilisin-Kexin Typ 9 (PCSK-9) reguliert. Je höher die Konzentrationen von PCSK-9, desto weniger Andockstellen für Blutfett finden sich auf der Oberfläche der Leberzellen. Es konnte in einer durch KLI 348 finanzierten Studie gezeigt werden, dass die PCSK-9 Konzentrationen parallel mit dem Körpergewicht nach einer bariatrischen Operation sinken. Damit steigt im Gegenzug die Fähigkeit der Leber mitunter schädliches Blutfett aufzunehmen und zu verarbeiten, welches seinerseits zu Gefäßschäden führen kann.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 115 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Incidence of Gallstone Formation and Cholecystectomy 10 Years After Bariatric Surgery
    DOI 10.1007/s11695-014-1529-y
    Typ Journal Article
    Autor Melmer A
    Journal Obesity Surgery
    Seiten 1171-1176
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Telomere length increase after weight loss induced by bariatric surgery: results from a 10 year prospective study
    DOI 10.1038/ijo.2015.238
    Typ Journal Article
    Autor Laimer M
    Journal International Journal of Obesity
    Seiten 773-778

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