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Kann die BAT-Inhibierung die Stichprovokation ersetzen?

Is the BAT inhibition able to replace sting challenges?

Gunter Sturm (ORCID: 0000-0002-7245-121X)
  • Grant-DOI 10.55776/KLI836
  • Förderprogramm Klinische Forschung
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2020
  • Projektende 30.09.2025
  • Bewilligungssumme 403.505 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (80%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (20%)

Keywords

    Hymenoptera Venom Allergy, Venom Immunotherapy, Basophil Activation Test, Sting Challenge, Tolerance

Abstract Endbericht

Die Insektengiftallergie ist die häufigste Ursache von schweren, lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen in Europa, am häufigsten ausgelöst durch Bienen- oder Wespenstiche. Die Mehrheit der Patienten (~80%) ist auf Wespengift allergisch. Die Symptome reichen von milden, generalisierten Hautreaktionen (Nesselausschlag, Schwellungen) bis zu respiratorischen und kardiovaskulären Beschwerden (z.B. bronchiales Asthma, Schwindel, allergischer Schock und Herz-Kreislaufstillstand). Die regelmäßige Verabreichung von Insektengift (Immuntherapie) über 5 Jahre ist eine etablierte Therapie und schützt nahezu alle Patienten vor einer erneuten allergischen Stichreaktion. Im Moment gibt es keinen Labortest, mit dem festgestellt werden kann, ob der Patient vor erneuten allergischen Reaktionen geschützt ist oder nicht. Die einzige wissenschaftlich anerkannte Möglichkeit zur Überprüfung des Therapieerfolges ist die Durchführung einer Stichprovokation, bei der der Patient unter engmaschiger medizinischer Überwachung von einem lebenden Insekt gestochen wird. Aufgrund des großen logistischen Aufwands können nur wenige Zentren in Europa eine Stichprovokationen anbieten; daher haben nur wenige Patienten die Möglichkeit, ihren Impfschutz überprüfen zu lassen. Aus diesem Grund werden dringend verlässliche Labortests benötigt, um ungeschützte Patienten rechtzeitig identifizieren zu können. In einer Pilotstudie konnten wir zeigen, dass bei Wespengiftallergikern die Aktivierung von Basophilen (Zellen, die an der allergischen Reaktion beteiligt sind) gehemmt werden kann, wenn Serum eines ausreichend geschützten Patienten hinzugefügt wird. Bei Patienten, die die Stichprovokation nicht toleriert hatten, war dies nicht der Fall. Dieses Projekt hat nun ein wesentliches Ziel: Der Test muss bei Wespengiftallergikern in einer ausreichend großen Studienpopulation auf seine Verlässlichkeit überprüft werden. Zu diesem Zweck werden insgesamt 219 Patienten mit Wespengiftallergie eingeschlossen. Bei den Patienten, die gerade eine Immuntherapie erhalten oder bereits abgeschlossen haben werden Stichprovokationen mit dem entsprechenden Insekt durchgeführt; davor erfolgt eine Blutabnahme zur Durchführung der Inhibition des Basophilen-Aktivierungstests. Zur Durchführung dieses Tests werden gleichzeitig auch Blutspender rekrutiert, die unter eine Insektengiftallergie leiden, aber noch keine Immuntherapie erhalten haben. Könnten die Ergebnisse der Pilotstudie bestätigt werden, würde die Überprüfung des Impfschutzes wesentlich erleichtert werden. Dadurch wäre es möglich, bei viel mehr Patienten einen fehlenden Impfschutz frühzeitig aufzudecken und die Impfdosis rechtzeitig zu steigern, um zukünftige lebensgefährliche Stichreaktionen zu verhindern.

Insektengiftallergien durch Bienen oder Wespen sind in Europa eine der häufigsten Ursachen für lebensbedrohliche allergische Reaktionen. Glücklicherweise gibt es eine sehr wirksame Behandlung: die allergenspezifische Immuntherapie. Dabei bekommen Betroffene über mehrere Jahre kleine Mengen des Insektengifts injiziert und sind danach in fast allen Fällen vor schweren Reaktionen geschützt. Bisher kann man diesen Schutz nur durch einen echten Stich unter ärztlicher Aufsicht überprüfen; ein aufwendiges Verfahren, das nur wenige Kliniken anbieten. Ziel unseres Projekts ist es, einen Bluttest zu etablieren, der zuverlässig zeigt, ob jemand wirklich geschützt ist oder nicht. Für den Test werden spezielle Allergiezellen im Blut mit dem Serum der behandelten Patientinnen und Patienten gemischt. Wenn die Therapie funktioniert hat, enthält dieses Serum Schutzstoffe, die die Allergiezellen "ruhigstellen". Reagieren die Zellen nicht mehr, ist das ein klares Zeichen: Die Behandlung war erfolgreich. Erste Ergebnisse aus unserer großen Studie sind sehr vielversprechend. Nebenbei konnten wir die Therapie sogar deutlich verbessern: Ein neues Aufdosierungs-Protokoll, für den Beginn der Immuntherapie, in dem die Dosis des Insektengifts langsam gesteigert wird, verkürzt den Beginn der Behandlung von 15 auf 7 Wochen - ohne Wirkverlust. Das spart Zeit und ist schonender für unsere Patientinnen und Patienten. Außerdem hilft der neue Labortest, komplizierte Allergiefälle besser zu klären, sodass viele Menschen nicht unnötig doppelt, also mit Bienen- und Wespengift, behandelt werden müssen. Dank weiterer Förderungen läuft die Studie weiter. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald genug Daten haben, um den Bluttest als sichere Alternative zur Stichprovokation etablieren zu können.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Graz - 100%

Research Output

  • 6 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2025
    Titel A Safe and Efficient 7-Week Immunotherapy Protocol With Aluminum Hydroxide Adsorbed Bee Venom
    DOI 10.1111/all.16528
    Typ Journal Article
    Autor Arzt-Gradwohl L
    Journal Allergy
    Seiten 3424-3426
    Link Publikation
  • 2025
    Titel A Straightforward Algorithm for Diagnosing Hymenoptera Venom Allergy and Identifying the Relevant Venom for Immunotherapy
    DOI 10.1111/all.70154
    Typ Journal Article
    Autor Arzt-Gradwohl L
    Journal Allergy
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Prospective studies are needed to elucidate the clinical impact of predominant Api m 10 sensitization
    DOI 10.1111/all.15151
    Typ Journal Article
    Autor Sturm G
    Journal Allergy
    Seiten 687-689
    Link Publikation

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