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Therapie der Birkenpollen-assoziierten Nahrungsmittelallergie

Therapy of birch pollen-related food allergy

Barbara Bohle (ORCID: 0000-0002-5105-7985)
  • Grant-DOI 10.55776/KLI96
  • Förderprogramm Klinische Forschung
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2012
  • Projektende 31.10.2016
  • Bewilligungssumme 317.772 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (40%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (60%)

Keywords

    Allergy, T lymphocyte, Birch pollen-related food allergy, Antibody, Specific Immunotherpy, Food Allergens

Abstract Endbericht

Birkenpollen gehören zu den häufigsten Allergieauslösern in Zentral- und Nordeuropa sowie Nordamerika. Zusätzlich zu den respiratorischen Reaktionen während der Birkenpollensaison entwickeln über 70% der Birkenpollenallergiker eine Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie. Die häufigsten Auslöser dieser Allergie sind frische Äpfel. Die allergischen Reaktionen auf Nahrungsmittel bestehen meist das ganze Jahr über und behindern die Betroffenen auch am Konsum von vitaminreichem, frischen Steinobst, Gemüse und Nüssen. Die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie ist die Folge einer Kreuzreaktion von IgEAntikörpern und T Lymphozyten, die spezifisch gegen das Hauptallergen in Birkenpollen, Bet v 1, gerichtet sind, mit Bet v 1- homologen Nahrungsmittelallergenen. Dennoch zeigt eine erfolgreiche spezifische Immuntherapie der Birkenpollenallergie nur eine beschränkte Wirkung auf die assoziierte Nahrungsmittelallergie. Die Mehrzahl der mit Birkenpollenextrakt behandelten Allergiker verbessern zwar die Pollenallergie, nicht aber die durch Nahrungsmittel ausgelösten Reaktionen. Da die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie auch medikamentös, z.B. mit Antihistaminika, nicht zufriedenstellend behandelt werden kann, besteht ein Bedarf für neue Therapiekonzepte. Basierend auf Untersuchungen der Projektleiterin und ihres Teams, dass der beschränkte Therapieerfolg einer Birkenpollen SIT bei Birkenpollen-assoziierter Nahrungsmittelallergie mit dem Ausbleiben der Modulation der Immunantwort gegen die assoziierten Nahrungsmittelallergene einhergeht, sollen die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie mit den involvierten Nahrungsmittelallergenen behandelt werden. Im vorliegenden Pilotprojekt sollen die klinischen und immunologischen Effekte der sublingualen Verabreichung des Bet v 1-homologen Apfelallergens, Mal d 1, untersucht werden. Mal d 1 soll als rekombinantes Protein in standardisierten Konzentrationen eingesetzt verabreicht werden. Zum Vergleich werden Patienten sublingual mit rekombinantem Bet v 1 und Placebo behandelt werden. Zur Erfassung der klinischen Effekte werden orale Provokationstests mit Mal d 1 durchgeführt werden. Weiters sollen die Patienten ihre Symptome und den Medikamentenverbrauch in der vorherigen und nachfolgenden Birkenpollensaison zur Berechnung von symptom/medication scores dokumentieren. Immunologisch werden die durch die Behandlung ausgelösten Allergen-spezifischen Antikörper und T-Zellantworten im Detail untersucht werden. Hierfür wird eine Vielzahl verschiedener, etablierter experimenteller Techniken eingesetzt werden. Diese Pilotstudie wird maßgeblich dazu beitragen, eine effektive und sichere Therapie für die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie zu entwickeln. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse über die Immunantwort gegen kreuzreaktive Allergene

Zahlreiche PatientInnen mit Birkenpollenallergie reagieren auch allergisch auf Steinobst (Apfel, Pfirsich, Birnen), Haselnüsse und diverse Gemüse, wie z.B. Karotten. Unsere bisherigen Forschungen haben gezeigt, dass diese Nahrungsmittelallergie dadurch verursacht wird, dass IgE Antikörper, die gegen das Hauptallergen in Birkenpollen, Bet v 1, gebildet wurden, mit strukturell ähnlichen Proteinen in den genannten Nahrungsmitteln, z.B. Mal d 1 in Apfel, reagieren. Deshalb wird die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie auch als Kreuzallergie bezeichnet. Die saisonale Birkenpollenallergie kann erfolgreich mit einer Allergen-spezifischen Immuntherapie behandelt werden. In vielen Fällen wirkt sich diese Behandlung allerdings nicht gleichzeitig positiv auf die Kreuzallergie auf Nahrungsmittel aus. In jahrelanger Forschungsarbeit haben wir die Ursache dafür gesucht. Unsere Ergebnisse haben darauf hingewiesen, dass die Kreuzallergie durch Einsatz der entsprechenden Nahrungsmittelallergene behandelt werden sollte. Dies haben wir in der vorliegenden doppel-blinden und Plazebo-kontrollierten Studie untersucht. Als Impfstoff wurden zum ersten Mal rekombinant-hergestelltes Mal d 1 aus Apfel eingesetzt. Sechzig BirkenpollenallergikerInnen mit Apfelallergie wurden zufällig in drei Gruppen 20 Personen eingeteilt (randomisiert). Eine Gruppe tropfte sich 16 Wochen lang täglich rekombinantes Mal d 1, eine Gruppe rekombinantes Bet v 1 und eine Gruppe Plazebo unter die Zunge (sublingual). Vor und nach der Behandlungsphase wurden verschiedene Parameter untersucht, die einen Hinweis auf die Wirksamkeit der Prüfsubstanz geben können. Provokationstestungen zeigten, dass die sublinguale Behandlung mit Mal d 1 zu einer deutlichen Reduzierung der Apfelallergie geführt hat, welche sich signifikant von der Behandlung mit Bet v 1 und Plazebo unterschied. Eine Verbesserung der Apfelallergie wurde auch im Hauttest angezeigt und durch messbare Veränderungen der Mal d 1-spezifischen Immunantwort begleitet. Es ist uns somit gelungen, eine Grundlage für eine effiziente Therapie der Kreuzallergie auf Apfel zu entwickeln, die wie sich ebenfalls in unserer Studie zeigte, sehr gut vertragen wurde und selbst zu Hause durchgeführt werden kann. Somit ist diese Studie eine erfolgreiche Übertragung von, durch Grundlagenforschung erbrachte, Erkenntnissen zum Nutzen des Patienten. Weitere Forschungsarbeiten mit den von den verschiedenen Gruppen gesammelten Proben sind geplant, um zu untersuchen, welche Vorgänge im Immunsystem durch die Behandlung mit Mal d 1 ausgelöst werden. Die Ergebnisse dieser Studien werden ebenfalls zur Weiterentwicklung der effizienten Behandlung der Birkenpollen-assoziierten Nahrungsmittelallergie beitragen.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Tamar Kinaciyan, Medizinische Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Stefan Vieths, Paul-Ehrlich-Institut - Deutschland
  • Ronald Van Ree, Academic Medical Centre Amsterdam - Niederlande

Research Output

  • 39 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Sublingual immunotherapy with recombinant Mal d 1 downregulates the allergen-specific Th2 response
    DOI 10.1111/all.13779
    Typ Journal Article
    Autor Kitzmüller C
    Journal Allergy
    Seiten 1579-1581
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Recombinant Mal d 1 facilitates sublingual challenge tests of birch pollen-allergic patients with apple allergy
    DOI 10.1111/all.12781
    Typ Journal Article
    Autor Kinaciyan T
    Journal Allergy
    Seiten 272-274
    Link Publikation

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